Außerdem: So lässt sich die iOS-Navigation-Bar mit NativeScript anpassen

Fast Forward: WebRTC, Googles AMP-Projekt und mehr Sicherheit für Docker
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Heute geht es im Fast Forward um mehr Sicherheit für Docker – unter anderem dank des neuen Open-Source-Sicherheitstools Clair -, das Senden von DTMF-Tönen mithilfe von WebRTC im Firefox und die Anpassung der iOS-Navigation-Bar mit NativeScript. Außerdem ist ReSharper Ultimate 10.0.1 erschienen und wir zeigen euch, wie der Einstieg in Googles Accelerated-Mobile-Pages-Projekt (AMP) gelingt.

WebRTC: DTMF-Töne in Firefox senden

Ein Feature des Kommunikationsprotokolls WebRTC ist die Möglichkeit, DTMF-Töne (zu Deutsch: Mehrfrequenzwahlverfahren) zu senden. Bei der Kommunikation von Browser zu Browser hat die Funktion so gut wie keinen Verwendungszweck. Allerdings ist sie hilfreich, wenn man per WebRTC eine Verbindung ins herkömmliche Telefonnetz aufbauen möchte: Viele Firmen verwenden noch immer Telefonanlagen, deren Kommunikation über DTMF verläuft. Das Feature ist zwar nicht sonderlich populär, hat aber in letzter Zeit vermehrt das Interesse von Entwicklern auf sich gezogen. Wer neugierig geworden ist und DTMF-Töne in Firefox per WebRTC versenden möchte, sollte einen Blick auf den Artikel von Adam Roach werfen.

Clair: Open-Source-Sicherheitstool für Docker

CoreOS Inc. hat ein neues Scanning-Tool, das die Schwachstellen von Containern überprüft, Open Source zur Verfügung gestellt. Das neue Werkzeug hört auf den Namen Clair und ist eine API-Analyse-Engine, die Schicht für Schicht Container auf bekannte Sicherheitsmängel hin untersucht. Quentin Machu, Softwareingenieur bei CoreOS, sagt hierzu:

CoreOS believes tools that improve the security of the world’s infrastructure should be available for all users and vendors, so we made the project open source. With that same purpose, we welcome your feedback and contributions to the Clair project.

Zudem heißt es weiter, dass Clair schon bald in Quay, der CoreOS-Container-Registry, integriert wird. Weitere Informationen und Stimmen finden sich auf der offiziellen Seite.

ReSharper Ultimate 10.0.1 veröffentlicht

Nachdem JetBrains letzte Woche nach zahlreichen User-Beschwerden Probleme im Umgang mit ReSharper 10 einräumte, hat die Firma gestern als Reaktion ReSharper Ultimate 10.0.1 veröffentlicht. Die neue Version soll die Probleme beim Unit-Testing beheben, die Performance bei Web-Apps verbessern und roten Code in UWP-Applikationen beseitigen. Um zu ermitteln, ob das neue Update auch wirklich hält, was es verspricht, setzt JetBrains abermals auf das Feeback der Nutzer. Weitere Informationen finden sich im dazugehörigen Blogeintrag.

Docker-Sicherheit: User-Namespaces und Image-Control

Docker Inc. hat auf seiner zweiten jährlichen europäischen User-Conference neue Sicherheitsfunktionen vorgestellt. Sie sollen dabei helfen, potenzielle Sicherheitslücken in der Produktion zu schließen, um Docker noch sicherer zu machen. So soll ein neues Image-Control-Feature durch ein Verifizierungssystem die Wahrscheinlichkeit reduzieren, ungewollt schädliche Software in Projekte zu integrieren. Außerdem sind Entwickler nun in der Lage, mit ihren Yubikeys jedes neue Codestück mit einem digitalen Siegel zu versehen. Darüber hinaus werden jetzt auch User-Namespaces unterstützt. Sie machen es möglich, erweiterte Systemfunktionen in Anspruch zu nehmen, ohne dabei die Arbeitsweise anderer Container auf dem gleichen Server zu beeinträchtigen. Weitere Informationen hierzu hat Maria Deutscher in ihrem Artikel aufbereitet.

iOS-Navigation-Bar mit NativeScript anpassen

NativeScript besitzt eine Navbar-Komponente auf der Roadmap. Im Moment braucht es allerdings noch ein gewisses Fachwissen, um die Navigation per NativeScript anzupassen. In seinem Artikel erklärt Burke Holland, wie man das bewerkstelligt und worauf man achten muss. Der Post ist nicht nur für iOS-User nützlich, sondern auch für Android-Entwickler interessant.

Einführung in Googles Accelerated Mobile Pages (AMP)

Das Open-Source-Projekt Accelerated Mobile Pages des US-amerikanischen Unternehmens Google hat sich zum Ziel gesetzt, für eine bessere mobile Surferfahrung zu sorgen. Publishern soll damit die Möglichkeit geboten werden, Webseiten zu erstellen, deren Inhalte für mobile Endgeräte optimiert sind. Der Clou hierbei: AMP-HTML basiert nicht auf einem Template, sondern auf aktuellen Web-Technologien und ist daher einfach in bestehende Infrastrukturen zu integrieren. Für alle Interessierten erklärt Alexis Ulrich die Funktionen von AMP und demonstriert, wie man seine eigene AMP-HTML-Page veröffentlicht.

Aufmacherbild: Cargo containers at harbor, shanghai china. (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: ssguy

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