Dockers Orchestrierungstool erreicht Produktionsreife

Docker für Windows und Mac allgemein verfügbar
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Nach rund einem Monat in der öffentlichen Beta sind Docker für Windows und Docker für Mac jetzt in der Stable-Version erschienen und somit allgemein verfügbar. Außerdem hat auch das eingebaute Orchestrierungstool in Docker 1.12 ein Update spendiert bekommen und steht nun ebenfalls für den Praxiseinsatz zur Verfügung.

Bereits im März hat Docker das private Beta-Programm „Docker für Mac und Docker für Windows“ gestartet. Im Juni gab das Entwicklerteam dann die Verfügbarkeit der öffentlichen Beta bekannt. In seinem Artikel „Docker für Windows – das kann die Betaversion“ hat sich Rainer Stropek die Beta genauer angesehen und seine Ergebnisse zusammengefasst.

Nach vier Monaten Betaphase sind Docker für Windows und Docker für Mac jetzt endlich produktionsbereit. Wie das Docker-Team verlauten ließ, soll die Stable-Version dank des Community-Feedbacks nun nicht nur zuverlässiger laufen, sondern auch besser mit anderen Docker-Tools zusammenarbeiten.

Docker für Windows & Docker für Mac

Das Ziel hinter Docker für Windows und Mac ist simpel: die einfachste Möglichkeit kreieren, um Docker auf die jeweilige Development Machine zu bekommen. Zu den Verbesserungen in der Stable-Version zählt unter anderem eine überarbeitete Docker-Tools-Integration, sodass jetzt alle benötigten Tools in der App gebündelt sind. Zudem soll Docker für Windows und Mac nun schneller und zuverlässiger arbeiten, da die native Entwicklungsumgebung in das jeweilige Betriebssystem integrierte Hypervisoren nutzt.

Des Weiteren wurde der Entwicklungsprozess optimiert: Das In-Container-Debugging hilft beim Live-Debuggen von Projekten und iteriert Code mit geringerem Aufwand schneller. Auch steht Volume Mounting für Code und Dateien zur Verfügung, zudem bietet Docker für Windows und Mac schnelleren Zugriff auf laufende Container im Localhost-Netzwerk. Ebenfalls besteht nun Enterprise-Netzwerk-Support, der Docker für Windows und Mac einfacher mit VPNs zusammen arbeiten lässt.

Um Docker für Windows und Mac für eine möglichst große Zielgruppe anzubieten, stellt das Docker-Team ab sofort einen Stable- und einen Beta-Channel zur Verfügung. Neue Features und Bug-Fixes erreichen per Auto-Update zuerst Nutzer im Beta-Channel, während im Stable-Channel nur getestete und produktionsreife Features ankommen sollen.

Ausführliche Informationen finden Interessierte im Docker-Blog; von dort können sowohl die Beta- als auch die Stable-Version von Docker für Windows und Mac heruntergeladen werden.

Orchestrierungstool erreicht Produktionsreife

Aus dem Docker-Universum gibt es noch eine zweite Nachricht: Das mit Docker 1.12 vorgestellte Orchestrierungstool hat jetzt ebenfalls die Produktionsreife erreicht. Laut Docker-Entwicklerteam hat eine direkt in die Engine eingebaute Orchestrierungslösung das Potenzial, schneller und einfacher zu portieren sowie sicherer und belastbarer zu sein. Um das Feature nutzen können, muss Docker im Swarm-Modus betrieben werden. Ermöglicht wird das durch neue API-Objekte wie Service und Node.

Zudem ermöglicht der Rückgriff auf einen integrierten und verteilten Datenspeicher eine schnelle, fehlertolerante, belastbare und hochverfügbare Orchestrierung. Dazu kommt ein sicheres Arbeiten durch standardmäßig aktiviertes TLS. Einen tieferen Einstieg in die Funktionsweise des Orchestrierungstools bietet der zugehörige Eintrag im Docker-Blog.

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