Wie man .NET Core in Docker-Containern zum Laufen bringt

.NET Core und Docker: So funktioniert´s
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.NET Core in Docker-Containern zum Laufen bringen, aber wie? Mit genau dieser Möglichkeit beschäftigt sich Daniel Meixner im nachfolgenden Video in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Vorab sei verraten: Alles was man dazu braucht, ist Microsofts Container-Image, das über den Docker Hub zur Verfügung gestellt wird.

Die Neuigkeiten rund um Docker im Microsoft-Universum nehmen derzeit kein Ende: Knapp drei Monate nach dem Start des Private-Beta-Programms stehen Docker für Mac und Docker für Windows ab sofort in der öffentlichen Beta zur Verfügung. Mithilfe der nativen Docker-Anwendungen soll sich die Nutzung von Docker auf dem Laptop erheblich vereinfachen lassen; für Windows-Entwickler entfällt unter anderem die Installation der VirtualBox.

Daneben wurden einige neue Docker-Produkte für Microsoft veröffentlicht, von denen vor allem die Azure-Cloud profitieren soll. Zu den Neuheiten zählt beispielsweise die neue Container-Administrationssoftware Docker Datacenter (DCC).

Grund genug also, sich einmal genauer mit dem Thema Docker zu beschäftigen und einen Blick auf die weiteren Neuerungen zu werfen, die auf .Net-Entwickler im Zusammenhang mit Docker warten. Daniel Meixner, Technologieberater bei Microsoft, hat genau das gemacht und widmet den dritten Teil seiner Videoserie „Developers Home“ nun dem Thema .NET Core und Docker.

.NET Core läuft auch in Docker-Containern

Bei Docker handelt es sich um eine Open-Source-Software, die es Entwicklern ermöglicht, Anwendungen isoliert in Containern auf Betriebssystemen – darunter zum Beispiel Windows oder Linux – auszuführen. Wie Meixner in seinem Video auf Channel 9 zeigt, gibt es die Möglichkeit, .NET Core, die modulare Version von .NET Framework, auf Docker-Containern laufen zu lassen. Hierfür lässt sich Microsofts Container-Image nutzen, das über den Docker Hub bereitgestellt wird und das via docker run gestartet werden kann. Übrigens: Welche Vorteile .NET Core mit sich bringt, zeigt Christian Nagel in seiner BASTA!-Session „Vorteile von .NET Core und CLI“.

Auch eine einfachere Variante stellt Meixner vor: So kann ein Klon des Images erstellt und via docker run –d –p 5000:5000 danielmeixner/hello-aspnet gestartet werden. Anschließend erhält man ein laufendes ASP.NET-Webprojekt mit der Meldung „Hello World“ beim Aufruf von Port 5000 mit dem Browser.

Für alle weiteren Informationen und eine Schritt für Schritt-Anleitung lohnt sich ein Blick auf das nachfolgende Video:

 

Übrigens wird Daniel Meixner auch auf der Herbstausgabe der BASTA! eine Session geben; im Mittelpunkt steht zwar nicht Docker, dafür aber das Thema C#. In seinem Vortrag „C# everywhere“ zeigt er unter anderem, was mit der Programmiersprache möglich ist und wohin die Reise geht.

Schnell und überall: Datenzugriff mit Entity Framework Core 2.0

Dr. Holger Schwichtenberg (www.IT-Visions.de/5Minds IT-Solutions)

C# 7.0 – Neues im Detail

Christian Nagel (CN innovation)

Aufmacherbild: When the container terminal at dusk von Shutterstock / Urheberrecht: gyn9037

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