Außerdem: Android 7.0 Nougat - die Probleme des Verified Boot

Fast Forward: .NET-Core-Entwicklung, neue TYPO3-CMS-Versionen & Docker-Workflow
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Im heutigen Fast Forward können (nicht nur) Einsteiger was lernen: Für die Erstellung von .NET-Core-Anwendungen gibt es eine neue Schritt-für-Schritt-Anleitung, außerdem hat Microsoft mehrere REST-API-Design-Guidelines veröffentlicht. Wie man den Docker-Workflow per Remote API und Ruby automatisiert, wird ebenfalls erklärt. Darüber hinaus sind neue TYPO3-CMS-Versionen mit Security-Fixes erschienen, Azure Machine Learning bringt jetzt Support für Python und R mit und wir werfen einen Blick auf das Verified-Boot-Feature in Android 7.0 Nougat.

.NET Core 1.0: Anleitung zur Erstellung von Anwendungen

.NET Core 1.0 steht nach vielen Verschiebungen und fortwährenden Änderungen seit kurzem in der finalen Version zur Verfügung. .NET-Doktor Holger Schwichtenberg hat das Core-Produkt für uns in diesem Kommentar etwas genauer unter die Lupe genommen und befindet: Ganz rund ist die Sache noch nicht. So sei „RTM“ nur bezogen auf die Laufzeitumgebung; alle weiteren Werkzeuge (.NET-Core-SDK, ASP.NET- und Entity Framework-Tools etc.) haben noch immer den Preview-Status, mit der Ungewissheit, ob man Projektdateien zukünftig nicht doch wieder ändern muss. Und doch ist das Release auf dem aktuellen Stand bereit für den produktiven Einsatz.

Wer den nach wie vor etwas unreifen Status in Kauf nimmt und mit dem Entwickeln loslegen will, bekommt dafür jetzt Unterstützung: Im Microsoft-Developer-Blog hat Damir Dobric (Managing Director und Lead-Architect der DAENET Corporation) eine Anleitung veröffentlicht, die die ersten Schritte bei der Entwicklung von .NET-Core-Anwendungen und Bibliotheken erleichtern soll. Unter anderem stellt er die wichtigsten Features der .NET-Core-Plattform vor, erklärt, wie man Bibliotheken in Visual Studio referenziert und erläutert, wie man mit den verschiedenen Standards und Versionen von .NET Framework umgehen kann.

Neue TYPO3-CMS-Versionen mit Security-Fixes erschienen

Mit TYPO3 CMS 6.2.26, 7.6.10 und 8.2.1 sind gleich drei neue Versionen von TYPO3 CMS erschienen. Im Gepäck haben sie vor allem wichtige Security- aber auch einige Bug-Fixes, die in den jeweiligen Changelogs übersichtlich zusammengefasst sind:

Behoben werden mit den Updates gleich mehrere Schwachstellen im TYPO3-CMS-Core, darunter auch eine Schwachstelle (CVE-2016-5385) in der Third-Party-Library guzzlehttp/guzzle, die Angreifern Environment Variable Injection ermöglicht. Ebenso ermöglichen weitere Sicherheitslücken unter anderem Cross-Site-Scripting, Information Disclosure und SQL Injection. Mehr Informationen zu den jeweiligen Sicherheitslücken bieten die jeweiligen Security-Bulletins:

Die neuen TYPO3-Versionen stehen auf der Produktwebsite zum Download zur Verfügung.

REST-API-Design-Guidelines von Microsoft veröffentlicht

Microsoft hat kürzlich eine Reihe von REST-API-Design-Guidelines für die API-Community veröffentlicht. Die Richtlinien basieren auf den Erfahrungen von Ingenieuren, Kunden und Partnern, die Microsoft über Jahre hinweg gesammelt und zusammengetragen hat. Entwickler sollen die Guidelines, die Microsoft selbst auch als Gestaltungsprinzip bezeichnet, unter anderem dazu ermutigen, Ressourcen via RESTful-HTTP-Interface bereitzustellen:

The Microsoft REST API Guidelines, as a design principle, encourages application developers to have resources accessible to them via a RESTful HTTP interface. To provide the smoothest possible experience for developers on platforms following the Microsoft REST API Guidelines, REST APIs SHOULD follow consistent design guidelines to make using them easy and intuitive.

Wer die REST-API-Guidelines herunterladen will, findet sie auf GitHub; mehr Informationen dazu gibt´s im Office-Dev-Center-Blog.

Docker-Workflow per Remote API und Ruby automatisieren

Docker wird von vielen Developern verwendet, um den Entwicklungsprozess zu vereinfachen. Einen weiteren Schritt in diese Richtung macht Ardian Haxha in seinem Artikel: Er erklärt, wie der eigene Docker-Workflow mithilfe von Remote API und Ruby automatisiert werden kann. Der Schlüssel hierfür sowie für weitere kreative Lösungen liegt ihm zufolge darin, Zugriffe auf Docker-Server aus unterschiedlichen Umgebungen zu ermöglichen. Im Schlussteil seines Beitrags thematisiert Haxha auch die Frage nach einer sicheren Verbindung zum API.

Android 7.0 Nougat: Die Probleme des Verified Boot

Mit der neuen Android-Version 7.0 Nougat wird gleichzeitig ein bereits bekanntes Feature – Verified Boot – zur Pflicht. Korrupte oder teilweise korrupte Images booten somit nicht mehr oder nur begrenzt, was zur Sicherheit beitragen soll. Das neu entwickelte Error-Correction-Feature soll die Fehler nun schlicht unter der Haube des Kernel-Features Device-Mapper-Verity (dm-verity) korrigieren. Klingt einfach – wie es technisch funktioniert, ist im Android-Developer-Blog nachzulesen.

Azure Machine Learning jetzt mit Support für Python und R

Vor rund zwei Jahren hat Microsoft den cloudbasierten Vorhersage- und Analysedienst Azure Machine Learning  (Azure ML) eingeführt, der die schnelle Erstellung von Analyselösungen ermöglichen soll. Die Vision des Diensts ist es, Machine Learning zu demokratisieren: Jeder im Unternehmen, ob Data Analysts, Entwickler oder Fachabteilungen, soll Zugriff zu Daten und Machine Learning erhalten, ohne darin promoviert haben zu müssen.

Das passende Tool zu Azure ML ist Azure Machine Learning Studio. Dieses verfügt unter anderem über eine Bibliothek mit fertigen Beispielexperimenten, R-und Python-Paketen sowie Algorithmen von Microsoft aus den Bereichen Xbox und Bing. Und mit R und Python sind wir auch schon bei den richtigen Stichworten: Wie Roope Astala, (Senior Program Manager bei Microsoft) jetzt in einem aktuellen Blog-Beitrag mitteilt, werden ab sofort mehrere Versionen von Python und R von Azure ML unterstützt – darunter:

Weiterführende technische Details hierzu gibt es im Cortana-Intelligence-and-Machine-Learning-Blog.

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