Außerdem: Verschlüsselte Datenbanken mit SQL Server Data Tools

Fast Forward: Drupal 7.50, EAP-Update von Project Rider & richtige CMS-Auswahl
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Im heutigen Fast Forward haben wir kurz vorm Wochenende noch mal einen bunten Themen-Mix vorbereitet. So steht mit Drupal 7.50 eine neue Drupal-Version bereit, und auch zu Project Rider gibt es ein EAP-Update. Außerdem sorgt ein neues Feature in den SQL Server Data Tools für mehr Sicherheit, wir zeigen wie man Mocha und Chai für das Testen von JavaScript nutzt und was hinter dem Project Classy steckt. Außerdem gehen wir der Frage nach, wie man sich für das richtige CMS entscheidet – sei es nun WordPress oder eine Eigenkreation.

Drupal 7.50 ist erschienen

Mit Drupal 7.50 steht eine neue Version des 7er-Release-Zweigs des beliebten Content-Management-Systems zur Verfügung. Wer sich jetzt erst mal über die Versionsnummer wundert, kann ganz beruhigt sein: die letzte Version von Drupal 7.x war tatsächlich 7.44. Dass ein solcher Versionssprung vorgenommen wurde, liegt, so erklärt David Rothstein im Drupal-Blog, vor allem daran, dass das Update deutlich umfangreicher ist und einige neue Features, Verbesserungen und Bug-Fixes bereithält.

Dazu gehört zum Beispiel ein verbesserter Support für aktuelle PHP-Versionen sowie die Einführung des Supports für UTF-8 bei mit MySQL laufenden Seiten. Ebenso gibt es eine neue „Administer Fields“-Permission für „trusted“ User und einen besseren automatischen Schutz vor Clickjacking. Alle Änderungen sind in den Release Notes von Drupal 7.50 zusammengefasst; die neue Version steht auf der Produktwebsite zum Download zur Verfügung.

Project Rider EAP-Update

Bei Project Rider handelt es sich um eine Cross-Plattform-IDE für C#, die auf Windows, Mac und Linux laufen soll. Sie basiert auf der IntelliJ-Plattform und der ReSharper-Technologie. Derzeit befindet sich die C#-IDE im privaten EAP-Stadium und bekommt ständig neue Features spendiert. Zu den bisherigen Highlights gehören die Veröffentlichung des Unit Test Runners und die Unterstützung von ASP.NET Core. Außerdem wurden die neuen Tool-Fenster To-do Explorer und Stack Trace Explorer hinzugefügt. Des Weiteren wurden einige Bugs behoben; ausführliche Informationen zu allen Neuerungen bietet der Post im JetBrains-Blog. Den genauen Release-Termin hat das Entwickler-Team noch nicht bekanntgegeben, jedoch scheint der Start der Public Preview von Project Rider näher zu rücken.

Verschlüsselte Datenbanken mit SQL Server Data Tools

Um bessere Sicherheit in Azure-SQL- und SQL-Server-Datenbanken zu gewährleisten, hat Microsoft angekündigt, ein Always Encrypted genanntes Feature in seine SQL Server Data Tools zu integrieren. Das Krypto-Tool ist nach Angaben von Microsoft sogar dazu geeignet, sensitive Daten wie etwa Kreditkarten- oder Sozialversicherungsnummern zu schützen. Diese werden innerhalb der Client-Applikation verschlüsselt, ohne dass der Schlüssel gegenüber der Datenbank-Engine öffentlich wird. Über die notwendige Software für Entwickler gibt der Release-Post Auskunft und eine Import-Anleitung ist ebenfalls online verfügbar.

Die Qual der Wahl: WordPress oder Eigenentwicklung?

Viele Entwickler raten unablässig zu „dem einen CMS“, doch haben alle Content-Management-Systeme Vor- und Nachteile, die stets am vorliegenden Projekt gemessen werden müssen. Besonders im Hinblick auf Maßanfertigungen sind die Flexibilität, Sicherheit, Wartung und das Content-Management wichtige Vergleichspunkte. Eine ausführliche Besprechung dieser Punkte im Vergleich von WordPress zu Eigenentwicklungen hält der Artikel von Eric Karkovack bereit.

Mocha und Chai fürs Testen von JavaScript

Tee oder Kaffee? Nicht nur eins davon, sondern gleich beides hilft dabei, automatisierte Unit Tests für JavaScript-Code zu schreiben – und das ist echt praktisch. So lässt sich nämlich sicherstellen, dass Änderungen am Code keine großen Probleme nach sich ziehen. Mocha ist eine Library, die solche Tests ermöglicht, während Chai einige nützliche Funktionen mitbringt, um die Testergebnisse zu verifizieren. Jani Hartikainen zeigt, wie das Unit Testing damit funktioniert.

Classy: Native iOS-Apps mit CSS stylen

Na gut, ganz das gleiche wie im Web ist es auch mit Classy nicht, ein Design für eine App umzusetzen. Das noch junge Projekt zielt aber darauf ab, eine Art angepasstes Stylesheet für native iOS-Apps zur Verfügung zu stellen, sodass sich Webentwickler gleich viel wohler mit der mobilen Technologie fühlen. Chris Ward gibt einen Einblick in die Arbeit mit Classy.

Aufmacherbild: biker riding a classic motorcycle at sunset (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Gabriele Maltinti

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