Programmiereinstieg leicht gemacht

Einführung in die Programmierung – Alles was man wissen muss
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Programmierer sind gefragt – das zeigen immer wieder neue Statistiken zu Gehalt und Nachfrage im IT-Bereich. Nur wie findet man den Einstieg in die Programmierwelt? Immerhin gibt es unzählige Sprachen, Tools und Frameworks aus denen man sich seine persönlichen Favoriten herauspicken kann. Kein Wunder, dass man da als Anfänger schnell den Überblick verliert.

Grund genug also, sich den Einstieg in die Programmierung – beziehungsweise in den gesamten Prozess der Softwareentwicklung – einmal näher anzuschauen. In einer mehrteiligen Artikelreihe haben sich Dr. Veikko Krypczyk und Olena Bochkor genau damit beschäftigt und zeigen darin nicht nur die Basics der Programmierung, sondern auch, wie diese praxisnah implementiert werden können.

Damit richten sie sich vor allem an Anfänger ohne Kenntnisse in der Programmierung von Software – also etwa an Informatikstudenten am Anfang ihres Studiums oder interessierte Autodidakten, die auf der Suche nach einem kompakten Programmiereinstieg sind.

Programmentwicklung, Sprachen, Entwicklungsumgebung

Das Ziel eines Softwareentwicklungsprozesses ist die Bereitstellung von Programmen, wobei es grundsätzlich erst mal keine Rolle spielt, auf welchem System sie laufen sollen. Wichtiger ist es da schon eher, sich anhand eines Problems der realen Welt für eine Programmiersprache zu entscheiden.

Sie sind – mal mehr, mal weniger – an den Bedürfnissen der Problemstellung ausgerichtet, allerdings gibt es keine für alle Zwecke geeignete Sprache. Es heißt also, je nach Problem zu entscheiden, welche Sprache besser zur Lösungsfindung dient; im Zweifelsfall muss man eben auch ein wenig ausprobieren.

Auch bei der Wahl des Handwerkzeugs stehen verschiedene Entwicklungsumgebungen und Frameworks zur Verfügung; hier gilt ebenfalls, dass sich die Toolauswahl an dem zu lösenden Problem orientieren sollte. Als Beispiel nutzen Krypczyk und Bochkor übrigens C# und Visual Studio 2013, womit eine erste Testanwendung erstellt wird.

Variablen, Datentypen & Co.

Die meisten Konzepte der Programmierung funktionieren in verschiedenen Sprachen ähnlich, sind also sprachneutral. Trotzdem sind die Grundlagen – also etwa die Definition von Variablen und die Wahl der Datentypen – das A und O der Programmierung.

Dabei muss man vor allem darauf achten, dass die richtigen Ablaufstrukturen umgesetzt werden. Ebenso müssen entsprechende Algorithmen verstanden, entworfen und implementiert werden. Das ist gar nicht so einfach, für die Arbeit als Programmierer aber immens wichtig. Auch hier beziehen sich Krypczyk und Bochkor erneut auf C# als Beispiel und stellen anhand dessen essentielle und wichtige Grundlagen der Programmierung vor.

JavaScript Days 2017

Architektur mit JavaScript

mit Golo Roden (the native web)

JavaScript Testing in der Praxis

mit Dominik Ehrenberg (crosscan) und Sebastian Springer (MaibornWolff)

Objektorientierte Programmierung

Klassen, Objekte, Methoden und Eigenschaften, Generalisierung und Spezialisierung – all das sind Schlagwörter der objektorientierten Programmierung. Sie gilt schon seit langem als das Paradigma bei der Anwendungserstellung, gerade beim Erstellen von Geschäftsanwendungen. Außerdem unterstützen nahezu alle modernen und verbreiteten Programmiersprachen einen solchen Ansatz.

Für angehende Entwickler ist die objektorientierte Programmierung darum mittlerweile zu einer Basisqualifikation geworden. Im dritten Teil der Reihe „Einführung in die Programmierung“ haben sich Krypczyk und Bochkor darum genau dieses Thema vorgenommen und zeigen anhand des Beispiels C#, was die grundlegende Idee hinter objektorientierter Programmierung ist und welche Konzepte es dabei gibt.

User Interface: Design aus technischer Perspektive

Das User Interface ist die einzige Stelle, an der User mit der Software in Berührung kommen – und ist darum sozusagen das Gesicht einer Anwendung. Ein benutzerorientiertes Design ist dementsprechend maßgeblich für den Erfolg einer Software. Die Gestaltung des UIs will darum wohl überlegt sein und sollte nicht nur zielgerichtet die Funktionalität abbilden, sondern vor allem auch dem Anwender ein positives Nutzungserlebnis vermitteln.

Leichter gesagt, als getan – insbesondere, weil das UI-Design stark vom Zeitgeist abhängt und sich immer neue Trends herauskristallisieren. Programmiereinsteiger müssen also bei der UI-Gestaltung einiges beachten, denn die rein technische Umsetzung des User Interface ist eben längst nicht mehr die einzige Herausforderung. Stattdessen ist das UI-Design ein eigenständiger Vorgang im Entwicklungsprozess, der ebenso wie alle anderen Schritte, gründlich erlernt werden muss.

Anwendungsarchitektur festlegen und umsetzen

Umfangreiche Softwaresysteme sind komplex und ihre Gestaltung darum eine besondere Herausforderung bei der Programmierung. Trotzdem – oder gerade deswegen – ist die Softwarearchitektur ein Thema, bei dem es wichtig ist, dass sich Einsteiger so früh wie möglich damit beschäftigen.

Der Grund dafür ist einleuchtend: Selbst wenn man sich keine Gedanken über die Gestaltung der Anwendungsarchitektur macht, wird eine solche während der Programmentwicklung automatisch erzeugt. Die Qualität lässt dabei allerdings oft zu wünschen übrig, darum sollte man sich von Anfang an intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Zwar kommt der User nicht direkt mit der Architektur in Berührung, allerdings beeinflusst sie die Wartbarkeit und Erweiterbarkeit des Softwaresystems, weswegen sie lieber nicht einer automatischen und zufälligen Entwicklung überlassen werden sollte.

Nun ist das vor allem für Programmiereinsteiger oft eine große Herausforderung. Krypczyk und Bochkor erklären im fünften Teil ihrer Programmierkurs-Reihe, welche Architekturprinzipien und Entwurfmuster es gibt und zeigen, wie sie sich praktisch anwenden lassen.

Datenbanken und Datenmodellierung im Überblick

Die Datenverarbeitung spielt vor allem – aber natürlich nicht nur – in Enterprise-Anwendungen eine wichtige Rolle. Als Basis dienen Datenbanken; zudem sind Datenbankapplikationen gerade im Unternehmensumfeld eines der bestimmenden Themen der Softwareentwicklung. Für angehende Entwickler heißt das, dass sie sich mit den Konzepten der Datenbanktheorie vertraut machen sollten – selbst wenn man als Entwickler vielleicht gar nicht so oft vor der Aufgabe steht, eine Datenbank von Grund auf neu zu gestalten.

Trotzdem sind Kenntnisse im Bereich Datenbanken sinnvoll, da fast jede Applikation Zugriff auf solche Systeme fordert. Im sechsten und letzten Teil der Artikelreihe „Einführung in die Programmierung“ haben sich Krypczyk und Bochkor genau mit diesem Thema beschäftigt und bieten darin einen kompakten Einblick in die Welt der Datenbanken – von der Frage „Was ist überhaupt eine Datenbank?“ bis hin zum Thema Datenbankoptimierung sind viele Themenbereiche vertreten.

Der Weg zum Softwareentwickler: eine Geduldsfrage

Softwareentwickler wird man nicht über Nacht. Wie bei jedem Berufszweig ist auch hier der Weg zum Erfolg nicht immer einfach und verlangt dem angehenden Softwareentwickler manches Mal einiges ab. Doch dranbleiben lohnt sich – und zwar nicht nur, weil die Jobchancen nach wie vor beträchtlich und das Gehalt je nach erlernter Programmiersprache ansehnlich ist.

Grundsätzlich erfordert das Erlernen von Programmiersprachen und den zugehörigen Technologien viel Geduld und vor allem auch eine große Portion Neugier. Sucht man sich jedoch interessante Anwendungen und versucht, diese schrittweise umzusetzen, können sich schon bald Erfolge sehen lassen.

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