Interview mit Richard Gutjahr auf der webinale 2016

Entwickler & Techies sind unsere Zukunft!
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Die Digitalisierung schreitet mit aller Macht voran und hat in diesem Verlauf vieles auf den Kopf gestellt – insbesondere althergebrachte Geschäftsmodelle. Traditionelle Strukturen werden aufgebrochen und viele versuchen, schnell noch ihr Schäfchen ins Trockene zu bringen. Wir haben mit Journalist Richard Gutjahr darüber gesprochen, wie man den Karren aus dem Dreck ziehen kann.

Journalist, Blogger und Moderator Richard Gutjahr hat den durch die Digitalisierung vorangetriebenen Wandel am eigenen Leib zu spüren bekommen. Harte Zeiten waren das, sagt er augenzwinkernd. Und heute? Heute, so Gutjahr, sind wir an einem Tiefpunkt angekommen, denn „das Ansehen von Journalisten pendelt zwischen dem von Politikern und Gebrauchtwagenverkäufern“.

Doch er sieht ein Licht am Ende des Tunnels, denn er ist überzeugt: die Zukunft gehört Entwicklern, Codern, Techies. Für Gutjahr sind die Jack Dorseys, Mark Zuckerbergs, Evan Spiegels oder Elon Musks dieser Welt die Rockstars unserer Generation. Sie haben ganze Industrien revolutioniert und Geschäftsmodelle vaporisiert. Sie sprechen die Sprache, die man heutzutage sprechen muss.

Mit entwickler.de-Redakteur Tom Wießeckel hat Richard Gutjahr nach seiner Keynote auf der webinale 2016 in Berlin darüber gesprochen, warum er solche Hoffnung auf Entwickler setzt und warum wir von der digitalen Zukunft hierzulande schon „total entkoppelt“ sind.

Und in dieser auf den Kopf gestellten Wirtschaft, in der die alten Geschäftsmodelle nicht mehr und die neuen noch nicht funktionieren, fordert Gutjahr von Entwicklern und Codern, dass sie uns Ordnung und Orientierung für die Reise durch die digitale Welt geben. Also: Strengt euch bitte an und schreibt den Code für unsere Zukunft!

Zur Person:

Richard Gutjahr is a graduate of the German School of Journalism in Munich, and he studied political science and communication at Ludwig Maximilian University in Munich. During his studies he also spent time in France and in the US. Richard acquired his first practical experience with the Bavarian public broadcasting service on a program called Live from the Alabama (a big event venue in Munich on the premises of a former US Army depot), as well as with Süddeutsche Zeitung and in the Washington Bureau of CNN.
Today Richard Gutjahr works as a freelance journalist for German Radio and Television (ARD), where he hosted WDR aktuell, a news magazine during the day and the late edition of BR-Rundschau during evenings. He also writes (among others) occasionally for Frankfurter Allgemeine Zeitung and Tagesspiegel (Berlin). He had his own weekly column in Münchner Abendzeitung.

 

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