Die Ergebnisse des Docker Survey 2016

Docker und die Evolution der modernen Software-Supply-Chain
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Docker ist aus der modernen Software-Entwicklung kaum noch wegzudenken und immer mehr Entwickler setzen in ihren Projekten auf die Container-basierte Technologie. Zu Recht, glaubt man den nun veröffentlichten Ergebnissen des Docker Surveys 2016. Darin zeigt sich vor allem eins: dass Docker immer mehr zur Schnittstelle der drei wichtigsten Aspekte einer modernen Applikations-Entwicklungsstrategie wird.

Dazu gehören vor allem der Wechsel hin zur cloudbasierten Entwicklung, der Wechsel zur Nutzung von Microservices sowie die Transformation gängiger DevOps-Praktiken. Dadurch bietet die Container-Technologie zahlreiche Vorteile für Entwickler und Distributoren von Software-Projekten – insbesondere, was die Bereiche Agilität und Portierbarkeit angeht. Marc Holmes hat in einem Blogbeitrag die wichtigsten Ergebnisse des Docker Surveys 2016 zusammengefasst.

Agilität, Kontrolle, Portierbarkeit

Heutzutage wird bei der Softwareentwicklung auf immer kürzere Entwicklungszyklen gesetzt und auch ohne die Einführung agiler Methoden kommt mittlerweile kaum noch ein Softwareprojekt aus. Agilität verspricht auch Docker – und zwar mit seiner guten Performance und seiner Flexibilität.

Die Beschleunigung der Softwareentwicklung ist dabei bei 65 Prozent der Teilnehmer des Surveys vor allem ein Grund, auf die Container-Technologie zu setzen; 48 Prozent versprechen sich eine bessere Kontrolle und Standardisierung und für 41 Prozent ist die Portierbarkeit ihrer Applikation ein wichtiger Entscheidungsfaktor für Docker (siehe Screenshot).

Nutzung von Docker

Nutzung von Docker, Quelle: https://www.docker.com/survey-2016

Auch bei Hybrid-Cloud-Strategien hat Docker die Nase vorn: bei 80 Prozent der Befragten sind die Container bereits Teil ihrer Cloud-Strategie, 60 Prozent planen, sie zur Migration ihrer Workloads in die Cloud zu nutzen. Portierbarkeit spielt auch hier eine wichtige Rolle, außerdem ist Docker eine bevorzugte Wahl für Entwickler, die einen Cloud-Lock-in vermeiden wollen.

Ähnlich verhält es sich in Sachen Container-Management-Vendors. Hier bietet allein Docker die Möglichkeit zur Portierung; zudem ist Docker Swarm der einzige Container-Orchestrator, der Cloud-agnostisch ist. Genutzt wird Docker Swarm von 34 Prozent der Survey-Teilnehmer, auf den weiteren Plätzen folgen Google Kubernetes (32 Prozent) und Amazon ECS (29 Prozent).

Docker, DevOps, Microservices & Co.

Ein weiterer Bereich, in dem Docker punkten kann, ist die Verbesserung des Application-Delivery-Prozesses. Das gelingt der Container-Technologie etwa durch die Verbesserung gängiger DevOps-Praktiken. So gaben 45 Prozent der Befragten des Surveys an, dass sich die Anzahl von Software-Releases in ihrem Projekt gesteigert hat, 57 Prozent beschreiben Verbesserungen im Environment-Management und ganze 93 Prozent glauben an die Vorteile von Docker im Dev-Bereich, während es im Ops-Bereich immerhin 85 Prozent sind (siehe Screenshot).

Microservices und Docker

Microservices und Docker, Quelle: https://www.docker.com/survey-2016

Außerdem trägt Docker laut des Surveys auch weiterhin zu einem Wachstum der Microservice-Architekturen bei. Dabei nutzen beziehungsweise planen 78 Prozent der Umfrage-Teilnehmer die Nutzung der Container, um neue Microservice-Applikationen zu erstellen. 71 Prozent gaben zudem an, Docker zur „Containerisierung“ von Legacy-Apps zu nutzen oder nutzen zu wollen.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen des Docker Survey 2016 bietet die Projektwebsite, dort können Interessierte auch den vollständigen Bericht herunterladen.

Aufmacherbild: Four shipping containers during transport. 3D rendered image. von Shutterstock / Urheberrecht: Grzegorz Petrykowski

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