Außerdem: Das Innenleben eines WordPress-Frontend-Requests

Fast Forward: Node v5.9.0, postCSS-Style & Failover-Kontrolle für Amazon Aurora
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Heute im Fast Forward: Node v5.9.0 (Stable) ist da, Amazon Aurora bekommt zusätzliche Failover-Kontrolle und wir sprechen über das Innenleben eines WordPress-Frontend-Requests. Außerdem stellen wir euch neun kleine Programme mit großem Impact vor, erklären, warum man GitHub nutzen sollte und zeigen euch mehr Style mit postCSS.

Node v5.9.0 (Stable) erschienen

Mit Node v5.9.0 ist ein neues Update für die aktuelle Stable-Version der JavaScript-Runtime-Plattform erschienen. Im Gepäck hat die neue Version zahlreiche Bug-Fixes und kleinere Verbesserungen. So wurde etwa ein Problem mit dem Memory-Verbrauch in contextify behoben; ebenso wurden mehrere neue Mitglieder als Collaboratoren hinzugefügt. Alle Neuerungen fasst das Changelog im Node.js-Blog zusammen, dort steht Node v5.9.0 auch zur Installation bereit.

Amazon Aurora erhält zusätzliche Failover-Kontrolle

Die MySQL-kompatible High-End-Datenbank Aurora bekommt ein neues Feature spendiert: eine zusätzliche Ausfallsicherungskontrolle. Dadurch soll Aurora noch flexibler werden, da Nutzer die Kontrolle über die Failover-Prioriät jeder Read-Replica bekommen. Jede Read-Replica erhält dabei ein Priority-Tier von 0-15. Fällt die Datenbank aus, bevorzugt Amazon RDS die Read-Replica mit der höchsten Priorität (das niedrigste vergebene Tier). Haben mehrere Replicas dieselbe Priorität, bevorzugt RDS diejenige mit derselben Größe der vorherigen Instanz. Ausführliche Informationen bietet der Post im AWS-Blog.

Das Innenleben eines WordPress-Frontend-Requests

Was geschieht, wenn man eine WordPress-URL ansteuert? Mehr als man denkt – nach Meinung von Guiseppe Mazzapica sogar mehr als eigentlich nötig. In seinem Blogpost führt er aus, dass die Rewrite-Funktion, die aus „hässlichen“ „schöne“ URLs macht, zu Problemen und einem aufgeblähten Code führen kann, etwa wenn man mit Arrays in der URL arbeiten möchte. Als Alternative schlägt er ein Vorgehen mit Routen vor, die aber nicht unmittelbar in WordPress existieren. Wie man doch mit ihnen arbeiten kann und was das Parsing damit zu tun hat, ist der eigentliche Inhalt des Artikels, an dessen Ende Umrisse eines Routing Systems in WordPress stehen.

9 kleine Programme mit großem Impact

Das kennt doch jeder: Ein anderen unbegreiflich zu machender Hype von kleinen Programmen oder Snippets, die einfach so praktisch sind! Aber niemand teilt die Euphorie … Tja, so geht’s Bruno Skvorc auch und darum teilt er sein Wissen mit uns und erzählt u. a. von git-fresh, git-extras, PhpStorm, Dotfiles und einer kleinen, aber feinen Comfort Collection, die das Arbeiten am Mac oder Unix-System einfach schöner macht. Hach – soviel Luxus auf einmal.

Okay, GitHub, but why should I git it?

Mal wieder coolen Code geschrieben und niemand jubelt? Schluss damit! Die Open-Source Versionskontrolle Git macht’s möglich. Code rumzeigen, teilen und bei anderen reinschauen. Mitreden, wenn’s um „forking“, „merging“ oder „commits“ geht und frühere Versionen jederzeit zur Hand haben. Massenhaft Vorteile, keine Nachteile – you git it, right? Das Quickstart-Tutorial gibt’s hier.

Mit postCSS noch weit über konventionellen Style hinaus

Dynamische Style-Sprachen wie Less, Sass oder Stylus sind fest in bestehende Webseiten eingebunden und mit ihnen steht oder fällt der Internetauftritt. Pures CSS wird kaum noch geschrieben. Doch warum verwenden bspw. Google, Twitter oder Alibaba postCSS? Antworten darauf gibt es gleich mehrere:

  • Es ist 3-30x schneller
  • Plugin-Support
  • Modularität
  • Funktionen von Sass, Less und Stylus werden unterstützt und übertroffen

Pavels Jelisejevs hat dazu eine umfangreiche Vorstellung von postCSS mit Vergleichen zu Sass, etc. veröffentlicht.

 

Aufmacherbild: A beautiful green and red aurora dancing over the Jokulsarlon lagoon, Iceland (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Krissanapong Wongsawarng

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