Außerdem: Die Frage nach der schlechtesten Programmiersprache aller Zeiten.

Fast Forward: Node & io.js, WebStorm-Shortcuts und Googles Inceptionism goes Open Source
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Heute unter anderem in Fast Forward: Security Updates für Node und io.js, Sharing-Features im Firefox, Shortcuts für WebStorm, Googles „Inceptionism“-Code ist Open Source und die Antwort auf die Frage nach der schlechtesten Programmiersprache aller Zeiten.

WebStorm-Shortcuts – in der Kürze liegt die Würze

Versierte Benutzer setzen seit jeher auf Tastatur-Shortcuts. Sie sparen Zeit, machen produktiver und führen schneller zum Ziel. Auch in WebStorm gibt es für so gut wie jede Aktion einen Shortcut. Auf dem JetBrains-Blog findet Ihre jetzt die essentielle WebStorm-Shortcuts, die man einmal ausprobiert haben sollte. Darunter beispielsweise Tastaturkürzel für die „Search everywhere“-Funktion, für mehrere Cursor oder für Refactorings – allesamt einprägsam erklärt mihilfe animierter GIFs. Alle vorgestellten Tastaturkürzel basieren auf der Default-Tastaturbelegeung von Windows, Linux sowie Mac OS X 10.5 und älter. Ebenfalls verfügbar: ein visueller Shortcuts-Explorer mit dem sich anhand einer virtuellen Tastatur mögliche Kürzel nachvollziehen lassen.
An dieser Stelle sei auch nochmals auf das kostenlose Webinar „WebStorm – Things You Probably Didn’t Know“ hingewiesen, in dem Hadi Hariri am 23. Juli Tipps und Tricks zum effizienten Arbeiten bei der Web-Entwicklung mit WebStorm vorstellt.

The Worst Programming Language Ever

Mark Rendle, Gründer von Zudio, erklärte in einer Session auf der Build Stuff‘ 14, was die schlechteste Programmiersprache aller Zeiten ausmacht. Dabei schlägt er unter anderem einen Bogen von APL, Intercal und Visual Basic zu Python, JavaScript und PHP (PHP Hates Programmers, wie Mark Rendle es nennt). Rendle stellt auf sehr unterhaltsame Art und Weise die schlimmsten Features und Fehler vor, die den Sprachen inne wohnen und die Entwickler beim Programmieren mit diesen machen können. Am Ende der Session entwickelt er mit den Zuhörern aus allen diesen Komponenten die „Worst Programming Language Ever“. Anschauen kann man sich das Ganze bei den Kollegen von InfoQ.

Neue Sharing-Features in Firefox

Soziale Netzwerke spielen auch bei der Nutzung des Webs eine wichtige Rolle – und zwar egal, welches Netzwerk der persönliche Favorit ist. Schon mit Firefox 35 wurden neue Share-Möglichkeiten in den Mozilla-Browser implementiert, die das einfache Teilen von Web-Content über Dienste wie Facebook, Twitter oder Tumblr ermöglichen. Nun wurde das Firefox Share genannte Feature in Firefox Hello integriert – ein im Browser integriertes Video-Chat-Tool, das keinen Account oder Extra-Software benötigt.

Damit können Nutzer nun auch Content teilen, den sie während eines Video-Calls ansehen oder Freunde zu einem Firefox-Hello-Video-Call einladen, indem sie den Link über das soziale Netzwerk oder den E-Mail-Account der Wahl sharen – und das ohne das aktuelle Browser-Tab zu verlassen. Mehr Informationen dazu finden sich in der Ankündigung im Mozilla-Blog.

Security-Updates für Node.js und io.js

Sowohl für Node.js als auch für io.js wurden mit Node v0.12.6 und io.js 2.3 und 1.8 wichtige Security-Updates herausgegeben. Sie sollen einen UTF-8-Decoding-Bug in V8 beheben, der alle Buffer-to-String-Conversions beeinflusst und so für einen Denial-of-Service-Angriff genutzt werden kann. Da es sich dabei um wichtige Security-Fixes für eine kritische Schwachstelle in Node und io.js handelt, wird das Update auf eine der neuen Versionen allen Usern dringend empfohlen.

Mehr Informationen zu der gefundenen Schwachstelle und den neuen Plattform-Versionen findet sich in den jeweiligen Blogposts zum Thema, in denen sie auch zum Download zur Verfügung stehen:

Chrome-Extension macht alles „awesome“

Können wir nicht alle etwas mehr Freude und Positives im Leben gebrauchen? Das dachte sich wohl auch die Marketingagentur Verve Search und entwickelte eine Extension für Google Chrome, die negative und beleidigende Äußerungen filtert. Ersetzt werden diese Wörter dann durch das Wort „awesome“, das in schickem Regenbogen-Design erstrahlt. Die Extension kann hier gedownloadet werden; ein Screenshot zeigt euch, wie „awesome“ das Ganze ist!

Everything is awesome

Google: „DeepDream“-Quellcode Open Source

Ende Juni hatte Google bekannt gegeben, dass sein künstliches neuronales Netzwerk DeepDream so etwas wie Tagträume habe. Als Visualisierungssoftware war DeepDream ursprünglich entwickelt worden, um die Abläufe und Prinzipien von neuronalen Netzwerken besser verstehen zu lernen – warum beispielsweise bestimmte Modelle funktionieren und andere nicht. Zu diesem Zweck wurde DeepDream mit Millionen von Bildern gefüttert und beobachtet, wie die Ebenen des neuronalen Netzwerks Objekte, Tiere oder Menschen identifizieren und ganz allgemein Informationen interpretieren. Mit der Zeit lernte DeepDream das Erkennen von Formen und die Visualisierung des Lernprozesses brachte faszinierende Bilder hervor, die angeblich an einen schrägen LSD-Traum erinnern (sagt man so, in der Redaktion kann das keiner bestätigen…). Google selbst bezeichnete die Bilderflut als „Inceptionism“.
Jetzt haben die verantwortlichen Softwareingenieure den DeepDream-Code unter Open-Source-Lizenz zur Verfügung gestellt. Die Software steht auf Github in Form eines „IPython Notebook“ zum Download bereit. Mithilfe des Hashtags #deepdream findet man auf Twitter zahlreiche Inceptionism-Eigenkreationen. Hier sind einige Highlights und ein Video mit „Inceptionsim Art“:

Journey through the layers of the mind from Memo Akten on Vimeo.

 

Aufmacherbild: Lucid Dreaming series Foto via Shutterstock / Urheberrecht: agsandrew

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