Außerdem: Default-Werte mit ECMAScript 2015

Fast Forward: Firebase Cloud Messaging, Azure DevTest Labs & Pokedex-Android-App
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Heute stellen wir euch im Fast Forward Firebase Cloud Messaging vor, zudem ist Azure DevTest Labs ab sofort verfügbar und wir zeigen euch, wie man eine Pokedex-Android-App mit React Native erstellt. Außerdem geht es um Wartezeiten im Web, Default-Werte mit ECMAScript 2015 und das Arbeiten mit SVG-Icons.

Google Cloud Messaging mit Firebase

Mit der kürzlich angekündigten Erweiterung für Google Firebase, der geeinten App-Plattform für Android und iOS, veröffentlichte der Softwaremagnat ebenfalls das Firebase Cloud Messaging (FCM). Als Nachfolger von Google Cloud Messaging unterstützt FCM sämtliche zuvor eingeführten Features, während zukünftig hinzukommende clientseitige Funktionalitäten ausschließlich im FCM-SDK enthalten sein werden. Anhaltender Support für das Google Cloud Messaging wurde bestätigt, doch im dazugehörigen Post empfiehlt Google den Wechsel zu FCM und FCM-SDK, was mit Guides für Android und iOS erleichtert werden soll.

Azure DevTest Labs jetzt verfügbar

Ab sofort steht Azure DevTest Labs für Entwickler zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Sandbox-Umgebung in Azure, mit der sich schnell Dev/Test-Umgebungen erstellen und gleichzeitig Kosten und Lasten kontrollieren lassen. Azure DevTest Labs ist im Azure Resource Manager enthalten und zusätzlich über den Visual Studio Marketplace erhältlich. Einen Fokus legt die Sandbox-Umgebung auf folgende vier Schwerpunkte :

  • Schnelle Testbarkeit ermöglichen
  • Einfacher Self-Service (kein Warten auf die Bereitstellung einer Test-VM im klassischen Request-Modell)
  • Einmal erstellen, immer wieder verwenden
  • Integrierbarkeit in die existierende Toolchain

Mittels drei unterschiedlicher VM-Arten soll ein schnelles Aufsetzen der benötigten Virtual Machines gewährleistet werden, während Artifacts per JSON-Datei die nötigen Extensions und Tools bereitstellen. Über das Azure Portal sollen die Testumgebungen direkt von den Entwicklern erstellt und genutzt werden können, was den Prozess erheblich beschleunigen soll. Um DevTest Labs in die bestehende Entwicklungsumgebung zu integrieren, werden zudem Plugins und Command-Line-Tools bereitgestellt. Ausführliche Informationen zu Azure DevTest Labs finden sich im zugehörigen Blogpost.

Pokedex-Android-App mit React Native

Bei mittlerweile über 700 Pokémon im Vergleich zu den 151 Exemplaren der ersten Ausgaben können auch Fans des Franchises schon mal ins Schleudern kommen. Gut, dass im Vergleich zu den 90er-Jahren heute jeder in Form seines Smartphones einen sogenannten Pokédex – also ein Lexikon der Taschenmonster – bequem mitführen kann. Wern Ancheta zeigt detailliert, wie man einen solchen unter Zuhilfenahme von React Native, der Erweiterung der JavaScript-Library React für Android- und iOS-Entwicklung, programmiert und den passenden Server mit PHP und CouchDB aufsetzt.

Wartezeiten im Web – ein absolutes No-Go

Auch im Jahr 2016 sind klassische Verkaufsmodelle und -vorstellungen in der Geschäftswelt vorherrschend. Qualitative Webseiten sind mittlerweile zum Glück in den meisten Köpfen angekommen, aber deren Erreichbarkeit ist davon noch fern. Nicht selten wartet man gefühlt Stunden, bis die gewünschte Homepage geladen ist. Wenn es sich dabei um große Marken handelt, ist die Frustrationsgrenze schnell erreicht, während man weiß: Die Konkurrenz macht es womöglich besser und schläft bekanntlich nie! Mehdi Daoudi fordert deswegen: Kriegen wir erstmal HTTP/1.1 bzw. das klassische Web richtig hin, bevor wir überhaupt an HTTP/2 denken. Grundlegende Probleme werden sonst nur mitgetragen und nicht gelöst.

Endlich Default-Werte mit ECMAScript 2015

In vielen Programmiersprachen bereits seit längerem ein Standard, aber in vermutlich ebenso vielen noch fehlend: Default-Werte. Was in der Vergangenheit durch unschöne Hacks umgangen werden musste, kommt nun in der klassischen Definitionsform:

let greet = function(name="John Doe"){...}

Angenehm ist, dass die Deklaration von links nach rechts direkt stattfindet und dementsprechend nachfolgende if-Abfragen berücksichtigen kann:

let greet= function(gender="male", name=(gender==="male")?("John"):("Bella")){...}

Als nächster Anknüpfungspunkt könnten die bisher nicht unterstützten „Named Parameter“ in JavaScript Einzug halten, aber bis es soweit ist, hilft stets der alte Umweg über das „Options Object“. Mehr zum Thema JavaScript und Default-Werte gibt es erst einmal hier.

Arbeiten mit SVG-Icons

Es gibt viele Arten, SVG-Icons in HTML oder CSS zu nutzen. Das Frontend-Team von Kaliop konzentriert sich auf Content- und Communication-Webseiten, simple einfarbige Icons sowie IE9+-Support. Wie das Team eigene Icons vorbereitet, zur Webseite hinzufügt und mit CSS entwirft, kann im zugehörigen Tutorial nachgelesen werden. 

Aufmacherbild: enchanted_fairy / Shutterstock.com

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