Außerdem: TItanium SDK 5.5.0 mit iOS-10-Support erschienen

Fast Forward: Flash-Updates beheben Sicherheitslücken & Neues in Visual Studio 15
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Im heutigen Fast Forward haben wir mal wieder allerhand Neuigkeiten: So gibt es Updates für Adobe Flash, die einige Schwachstellen beheben sollen. Außerdem gibt es neue Informationen zum Installationsprozess von Visual Studio 15 und neue Versionen von Titanium SDK, Appcelerator CLI und Appcelerator Studio sind da. Des Weiteren ist der Desktop App Converter jetzt direkt im Windows Store verfügbar und es gibt einen Einstieg in die technischen Details von Farben im Web.

Farben im Web – die technischen Details

Im Netz kann auf vielfältige Weise mit Farben gearbeitet werden. Und wie so oft ist es auch im Umgang mit Farben hilfreich, die Mechaniken hintern den Dingen zu verstehen. Wer einen guten Einstieg in die technischen Details von Farben im Web sucht, sollte einen Blick auf den Artikel von Sarah Drasner werfen. Sie erklärt nicht nur, wie sich Farben zusammensetzen, sondern nimmt auch Bezug auf die unterschiedlichen Farbwerte und –eigenschaften.

Desktop App Converter jetzt direkt im Windows Store verfügbar

Mit dem Desktop App Converter (vormals bekannt unter Projekt Centennial) hat Microsoft eine neue Bridge-Technologie an den Start gebracht, mit der sich klassische Win32-Anwendungen konvertieren und auf die Universal Windows Platform (UWP) bringen lassen. Um noch mehr Win32- und .NET-Entwickler dazu zu bewegen, ihre Anwendungen in den Windows Store zu bringen, stellt Microsoft den App Converter jetzt direkt im Store zum Download bereit. Auch neue Funktionen und Bugfixes für die Bridge sollen künftig über den Store ausgerollt werden.

Aktuell können ausschließlich Win32- und -.NET-Anwendungen mit dem App Converter für PCs verfügbar gemacht werden. Wie Microsoft-Expertin Mary Jo Foley (ZDNet) aber von offiziellen Quellen erfahren haben will, sollen konvertierte Apps künftig auch im gemeinsamen Store für die Xbox One, HoloLens, Windows Phones und Surface Hubs bereitgestellt werden können.

Titanium SDK 5.5.0, Appcelerator CLI 5.5.0 & Appcelerator Studio 4.7.1 mit iOS-10-Support

Mit Titanium SDK 5.5.0 steht eine neue Version des Open-Source-Frameworks zum Erstellen von Mobile Apps zur Verfügung, und auch Appcelerator CLI und Appcelerator Studio haben je ein Update erhalten. Im Vordergrund der neuen Versionen steht vor allem die Implementierung des Supports für iOS 10 sowie Xcode 8. So werden etwa die neuen CoreSpotlight-APIs sowie RefreshControl in Ti.UI.ScrollView unterstützt; aber auch neue WatchConnectivity-Features erhalten Support. Alle Neuerungen sind in den jeweiligen Changelogs zusammengefasst:

Die neuen Versionen stehen auf der Produktwebsite zum Download zur Verfügung; alle weiteren Informationen zu den Updates finden sich im Ankündigungspost im Appcelerator-Blog.

Patchday für Adobe Flash schließt Sicherheitslücken

Nachdem es im vergangenen Monat überraschenderweise keinen Patchday für Adobe Flash gab, kehrt er nun in gewohnter Form zurück. Die kürzlich veröffentlichten neuen Flash-Versionen beheben eine ganze Reihe Sicherheitslücken in der Adobe-Software; betroffen von den Sicherheitslücken sind sowohl Windowssysteme, als auch OS X, Linux und ChromeOS. User sollten ihre Flash-Version dringend aktualisieren, da zumindest eine der gefundenen Schwachstellen Angreifern die Übernahme des betroffenen Systems aus der Ferne ermöglicht. Alle Informationen zu den Sicherheitslücken und den bereitstehenden Updates bietet das zugehörige Security-Bulletin.

Visual Studio 15: Neue Infos zum Installationsprozess

Das Visual-Studio-Team arbeitet bereits seit einer ganzen Weile an der Entwicklung von Visual Studio 15; aktuell ist die vierte Preview der neuen Microsoft-IDE verfügbar. Es ist kein Geheimnis, dass die neue Version vor allem durch einen flexibleren Installer hervorstechen soll. Generell soll der Installationsprozess wesentlich schneller und leichtgewichtiger über die Bühne gehen, da Entwickler nur die Komponenten auf ihrem Rechner installieren müssen, die für das aktuelle Projekt benötigt werden.

Wie das Entwicklerteam in einem aktuellen Blog-Beitrag verrät, mussten bei der Umsetzung des neuen Installations-Modells einige Hürden überwunden werden. Ein Problem bereitete die Abfrage der Registry, die dem Team nicht schnell genug ging. Aus diesem Grund entschied man sich dazu, “Produkt-Instanzen“ zu erstellen, die eine private Registry durchführen. Das Team erläutert hierzu:

The COM server DLLs that implement this functionality will be installed by the setup engine and available on any systems with at least one instance of a product installed. If CoCreateInstance returns REGDB_E_CLASSNOTREG (0x80040154) or aCOMException is thrown in managed code with the same HRESULT, it’s a good bet no instances are installed.

Entwickler können nun identifizieren, welche Komponenten installiert sind und welche nicht und an welchen Stellen andere Compiler lokalisiert werden könnten. Alle weiteren Details zu den Änderungen finden Interessierte im Setup & Install-Blog von Heath Stewart.

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