Neue Community Guidelines sollen kollaboratives Miteinander auf GitHub fördern

Github Community Guidelines vorgestellt
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Auf GitHub hosten Entwickler aus der ganzen Welt Millionen Projekte. Das bedeutet auch, dass unzählige User mit verschiedenen Perspektiven, Ideen und Erfahrungen die Plattform täglich nutzen und dort aufeinandertreffen. Um das friedliche Miteinander in der Community zu fördern, hat GitHub nun seine neuen Community Guidelines vorgestellt.

Auf GitHub treffen gerne einmal Welten aufeinander: Sowohl neue Entwickler, die gerade ihr erstes „Hello World“-Projekt geschrieben haben, als auch die bekanntesten Software-Entwickler der Welt nutzen GitHub als Hosting-Plattform für ihre Projekte. Um all diesen verschiedenen Entwickler-Typen einen sicheren Platz zum Ausdrücken ihrer vielfältigen Ideen und Meinungen zu bieten, hat GitHub nun einen Entwurf seiner neuen Community Guidelines vorgestellt. Sie sollen vor allem dabei helfen, dass friedliche Miteinander in der GitHub-Community zu fördern. So betont das GitHub-Team in seinem zugehörigen Blogpost:

We are committed to making GitHub a welcoming environment for all the different voices and perspectives in our community, while maintaining a space where people are free to express themselves.

GitHub-Community fördern

Die von GitHub vorgeschlagenen Community Guidelines bestehen aus insgesamt vier Teilbereichen:

  • Best Practices für das Entwickeln einer starken Community
  • Hinweise, was bei Anstößigkeiten zu tun ist
  • Welches Verhalten auf GitHub nicht erlaubt ist
  • Konsequenzen bei Regelverstößen

Im Fokus der GitHub-Community steht vor allem die gemeinsame Arbeit an Softwareprojekten. Die Policy soll darum dabei helfen, Entwicklern ein besseres Zusammenarbeiten zu ermöglichen. Dementsprechend gilt, dass auch Collaborators mit weniger Erfahrung aufgenommen, für eine eindeutige Sprache zwischen den Projektbeteiligten gesorgt und sich vorrangig um das Projekt gekümmert werden soll. Off-Topic-Kommentare und Sarkasmus sind darum möglichst zu vermeiden – schon allein, weil dieser über das Internet nicht immer eindeutig zu erkennen ist.

Ebenso obliegt es den Projektverwaltern, eigene Erwartungen und Guidelines für ihr Projekt zu formulieren und sicherzustellen, dass die Contributers sich daran halten. Nutzer mit write-access-Privilegien für ein Repository können – falls nötig – Kommentare zu Commits, Pull Requests und Issues bearbeiten oder löschen. Auch das Sperren ganzer Unterhaltungen und Blockieren von Usern ist möglich.

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GitHub: kein Platz für Diskriminierung

Außerdem gilt auch in den GitHub Community Guidelines die übliche Regelung, dass weder Bullying, noch Diskriminierung oder Drohungen gegenüber anderen Nutzern/Nutzergruppen toleriert werden. Bei Verstößen ist mit dem Entfernen oder Blockieren des fraglichen Contents sowie der Suspendierung oder Aufhebung des entsprechenden Accounts zu rechnen.

GitHub selbst kontrolliert übrigens nicht aktiv Repositories und Content. Stattdessen setzt das GitHub-Team auf die Mithilfe der User, Verstöße gegen die Community-Guidelines zu melden und Projekte zu moderieren. Aktuell handelt es sich bei den auf GitHub zu findenden Guidelines nur um einen Vorschlag; GitHub-User können noch bis zum 20. November ihr Feedback dazu abgeben. Anschließend sollen die neuen Community-Guidelines final verabschiedet werden.

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