Das ist neu in GitLab 10.2

GitLab 10.2 veröffentlicht: konfigurierbare Issue Boards & GitLab Geo
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GitLab 10.2 ist da und soll sowohl mehr Optionen für die Arbeitsplanung mitbringen als auch die Verlässlichkeit, das Deployment und vieles mehr verbessern. Außerdem sind Postgres HA und GitLab Geo nun in der GitLab Enterprise Edition Premium allgemein verfügbar.

GitLab 10.2 bringt zahlreiche Neuerungen mit. Zu den wichtigsten gehören erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten in den Issue Boards und die allgemeine Verfügbarkeit von GitLab Geo. Außerdem wurde an der Performance gearbeitet und eine erste Version der Epics für die GitLab Enterprise Edition Ultimate vorgestellt.

GitLab Geo: General Availability

GitLab Geo hat den Status der General Availability erreicht. Dabei handelt es sich um ein neues Feature für verteilte Teams, die mit einer zentralen Instanz von GitLab arbeiten. Mit GitLab Geo, das in der Enterprise Edition Premium (EEP) verfügbar ist, sollen Fetch Operations beschleunigt werden. GitLab Geo hält read-only Secondaries synchron mit der primären Instanz und bietet Zugriff auf Git, LFS Objects, Issues und Wikis.

Auch die Postgres High-Availability-Implementierung in GitLab EEP hat nun den Status der General Availability erreicht. Dabei handelt es sich um ein Feature, das einen ununterbrochenen Arbeitsfluss ermöglichen soll, auch wenn ein Datenbank-Node nicht erreichbar ist. Ebenfalls in der EEP-Version ist nun die Commit Author Restriction verfügbar. Dadurch soll vermieden werden, dass falscher Code in das Repository gerät.

Konfigurierbare Issue Boards

Ein weiteres großes neues Feature für Teams stellen die konfigurierbaren Issue Boards dar. Bislang konnte nur Milestones mit den Issue Boards verknüpft werden; ab GitLab 10.2 können Project Boards und Group Boards aber umfangreich auf die eigenen Projekte und Teams angepasst werden. So ist es nun möglich, Boards mit Milestones zu verbinden, Labels zu vergeben, Personen zuzuweisen und die verschiedenen Boards zu gewichten. Einen Überblick über die neuen Möglichkeiten zur Konfiguration gibt das GitLab-Team in folgendem Video:

Weitere Neuerungen: Performance & Epics

Zu den weiteren Neuigkeiten gehört, dass ein neuer GitHub Importer in GitLab integriert wurde, der Tasks parallel ausführt und somit die für den Import notwendige Zeit deutlich reduzieren soll. Während der Unterschied für kleine Projekte im Bereich von Minuten liege, die eingespart werden, führt der Blogpost zur neuen GitLab-Edition auf Kubernetes als Beispiel an: Hier soll der Import von Daten aus GitHub in GitLab nun nur noch etwa 6,5 Stunden beanspruchen, statt wie bisher Wochen zu benötigen. Diese Neuerung ist für die Community Edition (CE), Enterprise Edition Starter (EES) und Enterprise Edition Premium (EEP) verfügbar.

Über das neue API for GitLab Pages (CE, EES, EEP) können Custom Domains für statische Websites, die via GitLab Pages erzeugt wurden, nun via API verwaltet werden. Nutzern der GitLab Enterprise Edition Ultimate haben außerdem mit Release 10.2 bereits Zugriff auf das neue Feature Epics, das sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet. Epics sind Teil des neuen GitLab Features Portfolio Management und ermöglichen es, Aufgaben auf Feature-Level zu planen und zu tracken, statt auf Ebene der einzelnen Issues.

Alle Informationen zu diesen und zahlreichen weiteren Neuerungen in GitLab 10.2 hat Joshua Lambert im Blogpost zum Release zusammengefasst.

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