Neue GitLab-Version bringt viele Verbesserungen und Neuerungen

GitLab 10 bringt Auto DevOps und Group Issue Boards
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Die Versionsverwaltung GitLab erreicht mit dem Release von Version 10 einen weiteren Meilenstein und bringt viele Neuerungen mit – darunter etwa Auto DevOps und Group Issue Boards. Außerdem gab es Verbesserungen beim Issue-Management.

Rund vier Wochen nach der Veröffentlichung von GitLab 9.5 ist mit GitLab 10 die neue Major-Version der Versionsverwaltung erschienen. Im Fokus stehen dabei vor allem verschiedene neue Features und Verbesserungen, die Entwicklern die Arbeit mit dem Tool erleichtern sollen. Die Highlights der neuen GitLab-Version hat Mike Bartlett im GitLab-Blog vorgestellt.

GitLab 10 – das ist neu

Zu den spannendsten neuen Features in GitLab 10 gehört die Einführung von Auto DevOps. Dieses „hands-free DevOps environment“ erlaubt es Entwicklungsteams, DevOps-Best-Practices auf einfache Art und Weise in den Workflow zu integrieren, indem automatisch Build-, Test-, Deployment- und Monitoring-Möglichkeiten in einer einzigen Umgebung konfiguriert werden. Dafür stehen verschiedene out-of-the-box-Templates zur Verfügung, die auf der GitLab CI/CD aufbauen. Einen ersten Eindruck von der Funktionsweise von Auto DevOps bietet das folgende Video; Starthilfe gibt zudem der Quick Start Guide.

Ebenfalls in der neuen GitLab-Version verfügbar, ist eines der meist gewünschten Features für die Versionsverwaltung: Group Level Issue Boards. Damit lassen sich sämtliche Issues über alle Projekte eines Teams hinweg in einer einzigen Ansicht verwalten. Meilensteine, Listen und Label werden zudem auf dem Gruppenlevel angezeigt. Darüber hinaus steht die neue Navigation ab sofort final zur Verfügung und soll für eine bessere User Experience sorgen.

Object-Storage für Git LFS und weitere Neuerungen

GitLab 10 bringt außerdem einige weitere Verbesserungen mit. So können nun LSF-Dateien in Git LFS in einem Object-Storage-System wie Minio oder Amazon S3 gespeichert werden. Ebenso stehen künftig geschützte GitLab Runners zur Verfügung, die mehr Sicherheit bei der Ausführung von sensitiven Jobs in CI-/CD-Pipelines bieten sollen. Und apropos GitLab Runner: zusammen mit GitLab 10 ist auch GitLab Runner 10 erschienen.

Darüber hinaus bringt die neue GitLab-Version auch API-Support für Wikis, vereinfachte Projekt-Permissions und verbesserte Subgroup-Permissions mit. Alle Neuerungen und vorgenommenen Deprecations sind im oben genannten Blogpost zusammengefasst. GitLab 10 steht auf der Produktseite zur Installation bereit.

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