Neue Features für GitLab-Nutzer

GitLab 12.10: Requirements Management, Support für AWS Fargate und Jira-Integration
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GitLab 12.10 ist da. Das neueste monatliche Update bietet zusätzliche Features sowohl für Nutzer der kostenpflichtigen als auch der kostenlosen Versionen. Während Business-Anwendern das neue Requirements Management zur Verfügung steht, kommt die hinzugefügte AWS-Fargate-Unterstützung allen GitLab-Nutzern zugute.

Die neueste Version der kollaborativen Versionsverwaltung GitLab wurde auf dem GitLab-Blog verkündet. GitLab 12.10 bringt einige neue Features mit, die sich unter anderem auf den Umgang mit multiplen Projekten als auch auf die Einhaltung von Unternehmensanforderungen beziehen.

Requirements Management und Verwaltung von mehreren Projekten

GitLab-Nutzer der Versionen Ultimate und Gold können nun Requirements in GitLab erstellen und anzeigen lassen. Das soll dabei helfen, sicherzustellen, dass Projekte den Unternehmensanforderungen entsprechen. Das neue Feature wird auf dem GitLab-Blog als „erster Schritt zur Verwaltung von Anforderungen aus GitLab heraus“ bezeichnet und soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.

Mit der aktuellen Version können GitLab-Nutzer Requirements auf Projektebene erstellen und anzeigen lassen. Diese Anforderungen können sich z. B. auf die Nutzer, die Stakeholder, das System oder die Software beziehen.

Eine weitere neue Funktion für Gold- und Ultimate-Nutzer soll bei der Verwaltung mehrerer Projekte helfen: Im Epic Tree können Issues neuerdings je nach Status rot, gelb oder grün gekennzeichnet werden. GitLab zeigt im Blogeintrag ein Beispiel des Epic Tree mit der neuen Health-Tracking-Option:

GitLab 12.10

Quelle: GitLab-Blog

Weitere Neuerungen

Neben den Features für zahlende Nutzer sind auch einige neue Funktionen für Nutzer der kostenlosen GitLab-Versionen mit an Bord. Für alle selbstverwalteten GitLab-Versionen, einschließlich der kostenlosen Core-Version, ermöglicht der neue AWS-Fargate-Treiber die automatische Skalierung von GitLab CI auf AWS Fargate, einer serverlosen Compute Engine für Container.

Das GitLab-Team hat zudem daran gearbeitet, das Importieren von Issues aus Jira zu erleichtern. Zuvor musste dies manuell per GitLab-CSV-Importer durchgeführt werden. GitLab 12.10 führt nun für Nutzer aller GitLab-Versionen die Möglichkeit ein, Jira-Issues automatisch zu importieren, wie im Blogeintrag demonstriert wird:

Gitlab 12.10

Quelle: GitLab-Blog

Darüber hinaus wurden einige Bugs behoben. Beispielsweise wird nun bei Fehlern in der Datenbankverbindung eine Exception ausgeworfen. Zudem unterstützt das Issue Board nun Ergebnisse auch für Suchen, die aus einem oder zwei Buchstaben bestehen, und Release Notes sind nicht mehr zwingend notwendig.

Weitere Informationen zu den Neuerungen in GitLab 12.10 sind im Blogeintrag zu finden.

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