Ready, steady, Go!

Neues aus der Go-Community
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Wenn Java und C++ an seine Grenzen stoßen, entwickelt man einfach selbst eine Alternative – im Falle von Google war das im Jahr 2009 Go. Seitdem hat sich viel getan; und eine spannende Community gebildet.

An dieser Stelle möchte ich in unregelmäßigen Abständen einen Blick auf die spannendsten Projekte rund um Go und dessen Community werfen. Viel Spaß!

Shared libraries (*.so / *.a)

Seit Version 1.5 ist es mit der Direktive -buildmode möglich, shared Libraries mit Go zu kompilieren. Das ermöglicht es, Go-Code zu schreiben und in Sprachen wie PHP oder Python oder Tools wie Apache und Nginx einzubinden und den Code dort zu nutzen. Doch leider ist diese Funktion zurzeit etwas unterdokumentiert.

Findige Entwickler haben sich jedoch Zeit genommen und die ganze Sache mit praktischen Beispielen umgesetzt:

List of Interfaces for GO 1.5

Interfaces in Go sind ein wichtiges und nützliches Sprachfeature; viele Pakete aus der Standard-Library bieten Interfaces an. Die bekanntesten sind wohl Stringer, Closer, Reader und Writer.

Michel Casabianca hat nun damit begonnen, die Interfaces von Go 1.5 aufzulisten. Eigens dafür hat er sich ein kleines Programm geschrieben, das ihn dabei unterstützt: c4s4/gointerfaces.

Stellen Sie Ihre Fragen zu diesen oder anderen Themen unseren entwickler.de-Lesern oder beantworten Sie Fragen der anderen Leser.

Best practices for a new Go developer

Satish Talim, der Co-Organizer der GopherConIndia, hat einen sehr guten Artikel über Best practices for a new Go developer geschrieben, in dem viele bekannte Entwickler und Community-Mitglieder zu Wort kommen. Unter anderem Andrew Gerrand, Damian Gryski und Dave Cheney.

Darin beschreiben Sie zu einem Großteil Best Bractices, die sie heute neuen Entwicklern an die Hand geben würden. Eine sehr gute Leseempfehlung – auch für „gesetzte“ Go-Developer.

Stupid Gopher Tricks

Bei den Stupid Gopher Tricks handelt es sich um einen Talk, den Andrew Gerrand auf der diesjährigen GolangUK gehalten hat. Darin geht es um Go-Konstrukte, die man eher selten in freier Wildbahn antrifft.

Manche davon können sehr nützlich sein. Andere wiederum sollte man am besten ganz schnell wieder vergessen …

Die Slides findet man in der Talks-Sektion auf golang.org.

Profiling & Optimizing in Go

Dabei handelt es sich um einen weiteren Talk, diesmal von Brad Fitzpatrick auf der diesjährigen YAPC::Asia 2015. Die Präsentation ist vollgepackt mit Tipps, Snippets und Beispielen, die das Profiling, Debugging und die Optimierung eines Go-Programms erklären.

Auch auf GitHub ist das Thema mit ~500 Stars sehr populär.

Use R from Go

Die beliebte Statistiksprache R kann nun mit dem Projekt „roger“ aus Go-Code heraus genutzt werden. Das hat Daniel Reid auf der Mailingliste bekannt gegeben.

Fuzz-a-thon!

Nicht ganz neu, aber dennoch erwähnenswert:

Mit dem Projekt „go-fuzz“ hat der russische Entwickler Dmitry Vyukov „Randomized testing for Go“ eingeführt. Mit Hilfe von Fuzzing konnten dadurch bereits etliche Bugs gefixt werden, wie man der Trophäen-Sammlung entnehmen kann.

Damian Gryski hat bereits dafür im Juli zu einem „Fuzz-a-thon!“ aufgerufen.

Go GC: Prioritizing low latency and simplicity

Mit Go 1.5 wurde der Garbage Collector der Sprache überarbeitet. Richard Hudson hat einige Details und Testergebnisse dazu in seinem Blogpost Go GC: Prioritizing low latency and simplicity veröffentlicht.

Aufmacherbild: Navigation signs. Black hands silhouettes – pointing finger (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Foxy’s Forest Manufacture

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