Intelligente Code Completion in Java-IDEs

Go with the Flow
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Ob Wortvorschläge in E-Mail-Clients, Textverarbeitung oder Suchmaschinen: Das Konzept der automatischen (Code-)Vervollständigung (engl. Code Completion) hat sich nicht nur in Entwicklerkreisen durchgesetzt. Doch Code Completion kann mehr als dem Entwickler nur dann und wann etwas Tipparbeit ersparen; ein modernes Code-Completion-System wie Eclipse Code Recommenders erleichtert darüber hinaus das Erlernen neuer APIs und lässt Neulinge vom Wissensschatz ihres Teams oder gar der weltweiten Entwicklercommunity profitieren.

Spätestens mit Microsofts IntelliSense, das 1996 in die Visual-Basic-Entwicklungsumgebung Einzug hielt, hat die Idee der automatischen Codevervollständigung endgültig den Sprung von der Theorie in die Praxis geschafft. In den späten 80er Jahren noch Gegenstand universitärer Forschung, wurde Code Completion nun zum unverzichtbaren Helferlein tausender Entwickler und verbreitete sich unter dem quasi-universellen Tastenkürzel CTRL+SPACE rasch von einer IDE zur nächsten.
So ist es wenig verwunderlich, dass alle modernen Entwicklungsumgebungen im Java-Umfeld (Eclipse, IntelliJ IDEA, NetBeans) über Code Completion in ähnlicher Form verfügen. Statt mühsam Methoden- und Funktionsnamen aus dem Gedächtnis oder der (hoffentlich vorhandenen) API-Dokumentation hervorzukramen, bekommt man sie nun in einem praktischen Menü präsentiert; man muss die richtige Funktion oder Methode nur noch auswählen …

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