Außerdem: Mehr Durchblick bei Atom-Paketen

Fast Forward: Google BigQuery, D3.js 4.0.0 & .NET Core 1.0 mit Support für DevExpress-Tools
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Heute geht es im Fast Forward mal wieder bunt gemischt zu. So hat Google zusammen mit GitHub einen neuen Datenbestand via Google BigQuery veröffentlicht, die JavaScript-Library D3.js ist in Version 4.0.0 erschienen und .NET Core 1.0 bringt Support für verschiedene DevExpress-Tools mit sich. Außerdem zeigen wir, wie man UWP-Apps in HockeyApp hochladen kann, wie man einen Bot für Slack mit Ruby und Sinatra programmiert und wie man bei Atom-Paketen den Durchblick behält.

Neue Datensätze für GitHub via BigQuery

Google hat in Kooperation mit GitHub einen neuen Datenbestand über die universelle Datenbank Google BigQuery veröffentlicht. Ab sofort ist es möglich, den Inhalt von mehr als 2,8 Millionen GitHub-Repositories mit nur einem SQL-Befehl zu überblicken. Entwickler haben jetzt Zugang zum Quellcode von rund zwei Milliarden Dateien, was völlig neue Perspektiven eröffnet.

Wie Felipe Hoffa im Google-Open-Source-Blog schreibt, kann beispielsweise der Urheber einer Open-Source-Library dank der neuen Datensätze jedes Projekt auf GitHub finden, das seine Library nutzt. Zudem lässt sich analysieren, auf welche Arten das eigene Projekt verwendet wird; auf diese Weise können die zugehörigen APIs optimiert werden. Weiterer Vorteil der öffentlich zugänglichen Daten: Fehlerhafter Code wird wesentlich schneller gefunden und behoben. Mehr Informationen bietet der Eintrag im GitHub-Blog; über die Google Cloud Platform können einige Beispielabfragen gestartet werden.

D3.js in Version 4.0.0 erschienen

Mit Version 4.0.0 steht eine neue Major-Version der JavaScript-Library D3.js zur Verfügung. Im Gepäck hat das Update der Library zur Manipulation von Daten-getriebenen Dokumenten zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen, die im Changelog auf GitHub übersichtlich zusammengefasst sind. Die größte Änderung betrifft dabei die Struktur von D3.js selbst: So ist die Library nun modular aufgebaut und besteht aus vielen kleinen Bibliotheken, die auch unabhängig voneinander genutzt werden können. Sie stehen künftig in jeweils eigenen Repositories zur Verfügung und folgen eigenen Release-Zyklen, mit denen die Entwicklung schneller vorangetrieben werden soll. Mehr Informationen dazu bietet die Projektseite; dort steht D3.js 4.0.0 auch zum Download zur Verfügung.

.NET Core 1.0 bringt Support für DevExpress-Tools mit

Vor kurzem hat Microsoft die finalen Versionen von .NET Core 1.0 und ASP.NET Core 1.0 veröffentlicht. Für beide Frameworks stehen verschiedene Tools der Firma DevExpress bereit. Welche davon auch mit den neuen Releases kompatibel sind, klärt Mehul Harry (Web Program Manager bei DevExpress) jetzt in einem aktuellen Blog-Beitrag. Unter anderem bringt .NET Core Support für eine Reihe von DevExpress-Bibliotheken wie die Printing- und Data-Library mit. Volle Unterstützung für alle Tools und Services gibt es auf dem jetzigen Stand jedoch nicht. Nach und nach sollen die Werkzeuge aber für den Einsatz mit den neuen Core-Versionen überarbeitet werden. Wer auf dem Laufenden bleiben will, verfolgt hierzu am besten die Einträge im DevExpress-Blog.

Mehr Durchblick bei Atom-Paketen

Atom ist ein moderner Editor, der bis in den Kern zu hacken ist. Für Entwickler, die mit CoffeeScript nicht sehr vertraut sind, kann die Dokumentation von Atom jedoch kompliziert werden. Der Berliner Entwickler Moritz Kröger geht kurz alle Aspekte durch, die für ein Grundverständnis beim Codieren von Atom-Paketen in JavaScript wichtig sind. Mehr Informationen bietet der dazu gehörige Artikel.

Windows 10: UWP-Apps in HockeyApp hochladen

Mithilfe der Test-Plattform HockeyApp können Apps einem Testpublikum anbieten, Nutzungsdaten, Abstürze oder Feedback zu Apps einzusammeln – alles anonym. Der Support für Universal-Platform-Apps (UWP) unter Windows 10 ist derzeit zwar noch in der Preview, kann aber schon jetzt genutzt werden. Wie man seine UWP-App am besten in HockeyApp hochlädt, beschreibt Robin-Manuel Thiel, Technologieberater bei Microsoft Deutschland, in diesem Blog-Beitrag.

Einführung in ClojureScript

Die JavaScript-Implementierung des Lisp-Dialekts Clojure erfreut sich schon seit längerer Zeit einiger Beliebtheit. Sie gilt als simpel (im positiven Sinne), sicher und verfügt über gute Performance-Eigenschaften. Grund genug für Kev Zettler, einen einführenden Artikel für ClojureScript-Anfänger zu schreiben, der neben der Schilderung aller Features und Funktionen der Sprache noch einige Ausführungen zum Gebrauch des Build-Tools Leiningen enthält. Dieses wird regelmäßig für Clojure-Projekte verwendet.

Einen Bot für Slack mit Ruby und Sinatra programmieren

Auch in der Software-Entwicklung ist gelingende Kommunikation im Team von größter Wichtigkeit. Um das zu gewährleisten, werden häufig professionelle Messaging-Tools verwendet, etwa das sehr beliebte Slack. Dieses zeichnet sich vor allem durch die leichte Integrierbarkeit anderer Services aus. Außerdem ist es möglich, Bots für Slack zu programmieren, die auf ein Keyword hin bestimmte Aktionen ausführen. Wie man einen solchen erstellt (in diesem Fall für die Abfrage von Informationen auf GitHub), kann man dem instruktiven Tutorial des Entwicklers Vinoth entnehmen. Er hat dazu auf Ruby und Sinatra zurückgegriffen.

Aufmacherbild: atom (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: hakandogu

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