Aus dem Entwicklernähkästchen - Teil 4

13 Gute Vorsätze für 2018: Mit diesen Themen beschäftigen sich unsere IT-Profis
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Aus dem Entwicklernähkästchen plaudern IT-Profis aller Couleur über Tops und Flops des Technologiejahrs 2017. Im vierten Teil der Serie verraten unsere Experten ihre guten Vorsätze, also mit welchen Dingen sie sich in diesem Jahr beschäftigen wollen.

Gute Vorsätze für 2018: Womit möchtest du dich 2018 beschäftigen?

loewenstein_bernhard_sw1-170x190Das geben in meinem Fall meist die Kunden vor. Der sich abzeichnende Trend der letzten Monate sagt voraus: mit noch mehr Docker und zugehörigen (Cloud-)Technologien sowie mit noch mehr Microservices. Ich finde es aber toll, dass ich mich immer mit aktuellen Technologien beschäftigen kann. Bedenkt man, dass manche Entwickler heute noch Struts-Webanwendungen (wohlgemerkt der Version 1) pflegen dürfen, sollte ich eigentlich jeden Tag mit einem breiten Grinsen beginnen.
Bernhard Löwenstein – Inhaber von Lion Enterprises

Ich werde mich in diesem Jahr vermutlich mit der Programmiersprache Go und Apache Kafka beschäftigen.
Robert Winkler – Softwarearchitekt und Lead Developer bei der Deutschen Telekom AG – Group Innovation in Darmstadt

Nachdem ich dieses Jahr bereits erste Komponenten mit SVG in Produktion gebracht habe, möchte ich mich im nächsten Jahr verstärkt mit der Entwicklung von SVG- und WebGl-basierten Anwendungen beschäftigen.
Karsten Sitterberg – freiberuflicher Entwickler, Trainer und Berater

Hoffentlich nur mit den üblichen Problemen. Es wäre schön, wenn es mal ein Jahr ohne größere Angriffe oder kritische Lücken gäbe, was aber leider sehr unwahrscheinlich ist. Aber jetzt, wo ich das schreibe, ist es kurz vor Weihnachten und wenn der Artikel erscheint steht Silvester vor der Tür oder das neue Jahr hat schon begonnen – da darf man sich doch Mal etwas wünschen und von etwas Schönem träumen, oder?
Carsten Eilers – freier Berater und Coach für IT-Sicherheit und technischen Datenschutz.

Ich werde mich weiter mit der Entwicklung von Alexa Skills auseinander setzen und nehme die Herausforderung für interaktive Conversational User Interfaces in diesem Zusammenhang gerne an. Auch das Thema Monetarisierung steht für mich und meine Kunden ganz oben auf der Agenda. Zudem werde ich mir auch den Google Assistant aus Entwicklersicht noch mehr anschauen, auch wenn mich die deutsche Stimme vom Google Assistant schon sehr nervt. Zudem finde ich die Entwicklung mit dem kommenden Zend\Expressive 3 sehr spannend.
Ralf Eggert – Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH) und Autor mehrerer Bücher über das Zend Framework.

Auf meiner Liste der Dinge, die ich mir genauer ansehen werde, steht ganz oben das Thema Künstliche Intelligenz und Augmented/Virtual Reality. Diese beiden Themen waren ja schon 2017 schwer im Kommen und werden diesen Trend wohl auch 2018 fortsetzen. Außerdem lassen sich damit sehr viele spannende Dinge anstellen.
Sebastian Springer – JavaScript-Entwickler bei MaibornWolff in München

Mit Google Go.

Daniel Stender – freiberuflicher Systemadministrator, Debian-Developer und Python-Programmierer

Für 2018 werde ich mir definitiv die Blockchain-Technologie näher anschauen, aber nicht, weil ich Kryptowährungen spannend finde, sondern wirklich die Blockchain als Basistechnologie. Ich glaube, dass hier gerade im B2B-Bereich sehr spannende Dinge passieren und passieren werden. Daher schadet es sicher nicht, sich mit dem Thema etwas eingehender zu beschäftigen.
Manuel Rauber – Consultant bei der Thinktecture AG.

nicolai-parlog

Mit der Programmiersprache Kotlin und der Performance der JVM.

Nicolai Parlog – freier Softwareentwickler

 

thomas_kruseMich fasziniert, wie durch Spracherkennung und Chatbots der Traum von Pervasive Computing wahr wird und ich ihn als Entwickler mitgestalten kann. Ich werde mich nächstes Jahr verstaerkt mit dem Spektrum an Frontend- und Interaktionsmoeglichkeiten für Nutzer beschäftigen.
Thomas Kruse – Architekt bei der trion development GmbH und Leiter der Java Usergroup Münster.

Mit Menschen. Meine Erfahrung zeigt, dass es in den seltensten Fällen die Technologie ist, an denen Projekte scheitern, sondern dass es fast immer im sozialen, politischen oder kommunikativen Bereich hapert. Egal, wie viele Slack-Lizenzen ich kaufe, meine Kommunikation im Unternehmen wird dadurch nicht besser. Egal, wie viele Jira-Lizenzen ich kaufe, mein Entwicklungsprozess wird dadurch nicht besser. Es gilt leider der Leitsatz „Tools won’t fix your people issues“.
Michael Bruns – Softwareentwickler und -architekt bei inovex.

Ich werde mich 2018 auch wieder verstärkt mit komplexen und hoch-performanten Persistenzlösungen auf Basis von JPA und Hibernate beschäftigen. Aller Voraussicht nach werden diese zu einem immer größeren Teil in Microservice-basieten Systemen zum Einsatz kommen. Ich hoffe mich dabei wieder verstärkt mit Eclipse MicroProfile und dessen sich rasant weiterentwickelnden Komponenten zu beschäftigen.
Thorben Janssen – freiberuflicher Trainer und Autor des Buchs „Hibernate Tips“

Nachdem im Januar mein Spring Boot Buch erscheinen und ich noch einen Artikel für dieses Portal fertig schreiben sollte, werde ich mich auch einmal genauer mit Kubernetes beschäftigen und vielleicht endlich einmal etwas mit Microservices machen 😉
Michael Simons – Senior Consultant bei innoQ Deutschland.

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