Außerdem: Mathe und Sass für geneigte Winkel

Fast Forward: Kubernetes-Support für Azure Container Service, CMake-Support in Android Studio 2.2 & Opera 43 Developer
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Heute starten wir mit einigen Updates ins Fast Forward: So erhält Azure Container Service Kubernetes-Support und Android Studio 2.2 unterstützt CMake und ndk-build. Außerdem gibt die Developer-Version von Opera 43 Einblicke in kommende Änderungen, wir zeigen wie man dank GitHub Gist SVGs überall nutzen kann und wie Mathe und Sass zueinander passen.

Schief und krumm: Mathe und Sass für geneigte Winkel

Rechtwinklig ist langweilig! Manchmal müssen im Webdesign schiefe Linien her, die nicht einfach nur horizontal oder vertikal verlaufen. Obwohl das von Hand so leicht fällt, kann das in CSS eine ganz schöne Quälerei werden – soll die Schieflage also nicht durch eine Bilddatei dargestellt werden, wird es unter Umständen schwierig. Hugo Giraudel benutzt dann Sass und arbeitet mit halb transparenten, halb soliden Gradients, die auf ein absolut positioniertes Pseudoelement gelegt werden – und dann wird es ein wenig mathematisch. Wer erinnert sich noch an den Satz des Pythagoras? Da soll noch mal jemand sagen, dass man Schul-Mathematik nie wieder braucht! Für alle, die vergessen haben, was das noch mal war, gibt Giraudel in seinem Tutorial für schiefe Linien mit Sass auch dazu ein paar relevante Infos. Dann klappt es auch mit den krummen Winkeln!

Das JavaScript Fetch API für Angeber

Peter Bengtsson hat einen guten Tipp für alle, die auf der nächsten JavaScript-Dinnerparty richtig cool sein wollen – und wer würde das nicht wollen?! Er geht davon aus, dass man dafür dringend mit State-of-the-Art APIs und Promises umgehen können muss und hat darum ein Tutorial zu folgender Frage geschrieben: Wie implementiert man einen lokalen Cache aus fetched AJAX Requests mit dem Fetch API? Und warum sollte man das wollen? Das Tutorial von Bengtsson verrät es.

Mit GitHub Gist überall SVGs nutzen

Alex Walker erklärt, wie man SVG Images richtig hostet – aber warum macht er sich die Mühe? Die Frage, wie man SVGs richtig ins Web stellt, klingt nämlich ziemlich bescheuert, wie Walker selbst sagt. Dennoch hat er gute Gründe für sein Tutorial: Die allermeisten Browser kommen mit SVGs zurecht, das Erstellen von Bildern ist inzwischen auch ganz bequem möglich. Trotzdem bleibt es meist bei ein paar Icons oder einem Logo, wenn SVGs eingesetzt werden. Das liegt häufig daran, dass viele Dienste den Upload von SVG-Dateien verweigern! Unter Verwendung von GitHub Gist lässt sich diese Falle aber umgehen, wie Walker zeigt, um endlich alle Vorteile des Formats richtig ausnutzen zu können.

Opera 43 Developer steht zur Verfügung

In ihrem Blogpost gibt Kornelia Mielczarczyk erste Einblicke in die Änderungen, an denen für Opera 43 gearbeitet wird. Zum einen sollen Profile Guided Optimizations (PGO) für Windows für eine bessere Performance sorgen. Dabei handelt es sich um ein Visual-Studio-Compiler-Feature, das laufende Programme „beobachten“ und dadurch „lernen“ soll, welche Teile des Codes wichtig sind. Anschließend können sie effektiver optimiert werden.

Neben einem integrierten Chromecast-Support und der Möglichkeit, Bookmarks zu exportieren, wird außerdem daran gearbeitet, die Ladegeschwindigkeit von Webseiten zu erhöhen. Dank eines spekulativen Pre-Renderings soll der Browser zukünftig in der Lage sein, aus vorausgegangenen Eingaben in die Adresszeile zu lernen und vorauszusagen, welche Webseiten der Nutzer laden will. Mögliche Ergebnisse werden dann bereits im Hintergrund geladen. Mehr Informationen zu den Neuerungen in der Developer-Edition von Opera 43 bietet der oben genannte Blogpost sowie das Changelog; dort steht die neue Version auch zur Installation zur Verfügung.

Azure Container Service bekommt Kubernetes-Support

Microsoft will Nutzern mit seinem Azure Container Service (ACS) dabei helfen, Container in der Cloud zu verwalten. Durch die Open-Source-Container-Orchestration-Technologie lassen sich Container in Produktion skalieren. Durch die aktuellen Updates unterstützt ACS nun auch die Orchestrierung via Googles Kubernetes. Mit diesem Schritt wird ACS die einzige Public-Cloud mit Container-Service, die alle drei Open-Source-Orchestration-Technologien zur Wahl anbietet: Docker Swarm, DC/OS (basiert auf Apache Mesos) und Kubernetes stehen zur Wahl.

Darüber hinaus wurde der Dienst aktualisiert und nutzt jetzt DC/OS 1.8.4, der einige Verbesserungen wie Job-Scheduling und marathonbasierte Container-Orchestrierung mit sich bringt. Des Weiteren steht ab sofort der Quellcode der Azure Container Service Engine Open Source bereit. Ausführliche Informationen bietet der zugehörige Eintrag im Azure-Blog.

CMake- und ndk-build-Support in Android Studio 2.2

Android Studio 2.2 bringt nicht nur Support für das experimentelle Gradle-Plugin mit, sondern erlaubt Entwicklern auch das Erstellen von C/C++-Komponenten für Android-Projekte mit CMake und ndk-build. Beides ist in verschiedenen Use Cases eine nützliche Alternative zu Gradle, etwa bei:

  • Projekten, die bereits CMake oder ndk-build nutzen
  • Projekten, die ein C/C++-Build-System über mehrere Plattformen teilen
  • C/C++-Projekten, die bestimmte fortgeschrittene Features benötigen, die aktuell im experimentellen Gradle-Plugin nicht verfügbar sind

Für neue Projekte wird entweder die Nutzung von CMake oder dem experimentellen Gradle-Plugin empfohlen. Zudem, so erklärt Kathryn Shih im zugehörigen Blogpost im Android-Entwicklerblog, plant das Android-Studio-Team, CMake zu einer dauerhaft unterstützten Lösung zu machen.

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