Außerdem: Mobile-First Strategie für die eigene Website

Fast Forward: Long-Term-Support für Piwik 2, WP REST API 2.0 Beta 10 & Native Werbekampagnen
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Heute geht es im Fast Forward mal wieder bunt gemischt zu. So ist zum Beispiel eine neue Beta-Version des WP REST APIs erschienen, die vor allem für wichtige Security-Fixes sorgt. Zudem erhält Piwik 2.x Long-Term-Support, wir stellen euch sechs bizarre, aber beeindruckende native Werbekampagnen vor und zeigen, wie man eine Mobile-First-Strategie für die eigene Website entwirft. Außerdem geht es um Tipps zum Drag-and-Drop mit HTML5 und das Offline-Arbeiten mit Online-Datenbanken.

Piwik 2 erhält Long-Term-Support

Der aktuelle 2.x-Release-Zweig der Open Analytics Platform Piwik erhält Long-Term-Support. Damit wird Piwik 2.16.x für mindestens zwölf Monate nach dem ersten Release von Piwik 3.0.0, das für die zweite Jahreshälfte geplant ist, sowohl kritische Bug- als auch kritische Security-Fixes erhalten. So soll Usern vor allem mehr Sicherheit bei der Nutzung von Piwik in Enterprise-Umgebungen gegeben werden. Alle Informationen zum neuen LTS-Support von Piwik sowie Tipps zur Konfiguration bietet der zugehörige Blogpost im Piwik-Blog.

WP REST API 2.0 Beta 10 mit Security-Fixes erschienen

Unter dem Namen „Chief Wiggum“ steht mit Beta 10 eine neue Vorabversion des WP REST APIs 2.0 zum Testen zur Verfügung. Im Vordergrund der neuen Version stehen dabei vor allem Security-Fixes, die eine kürzlich im REST API entdeckte Schwachstelle beheben sollen. Diese sorgt dafür, dass zu privaten Posts hochgeladene Anhänge öffentlich einzusehen sind und verstößt damit gegen das Berechtigungsmodell von WordPress. Laut dem sollen Anhänge nämlich jeweils die Sichtbarkeit des Posts übernehmen, zu dem sie hochgeladen werden.

Darüber hinaus bringt WP REST API 2.0 Beta 10 auch einige weitere Neuerungen sowie verschiedene Bug-Fixes mit sich. Alle Änderungen sind im Changelog der neuen Version zusammengefasst; sie steht im WordPress-Plugin-Directory zum Download zur Verfügung.

Drag’n’Drop mit HTML5

Viele Webentwickler greifen immer noch auf teils veraltete, unnötig komplizierte jQuery-Mechanismen zurück, um Drag-and-Drop-Features in ihre Seite zu implementieren. Dabei bietet HTML5 eine integrierte Drag-and-Drop-Funktion, die, wie Emma Grant in ihrem Artikel zeigt, zusammen mit CSS- und JavaScript-Fragmenten vergleichsweise einfach zu handhaben ist.

6 bizarre, aber beeindruckende native Werbekampagnen

Die Werbebranche im Internet leidet nicht nur unter Adblockern, sondern auch unter niedrigen Klickraten bei klassischen Angeboten. Einen Weg aus der Misere sollen native Formate bieten, die sich innerhalb kürzester Zeit zum Trend im Web entwickelt haben. Beim „Native Advertisement“ sind die eigentlichen Werbeinhalte nur noch schwer von den Artikeln zu unterscheiden, die von den Nutzern als Content einer Plattform erkannt werden.

Native Strategien setzen also darauf, in erster Linie nicht als Werbung wahrgenommen zu werden. Der Vorteil nativen Werbens kann aber auch schnell in sein Gegenteil umschlagen: Werden Plattformen und Partner falsch kombiniert, kann die gesamte Aktion schnell den Bach runtergehen. Allerdings gibt es auch erstaunliche Kombinationen, die sehr erfolgreich sind. Sechs bizarre und gleichzeitig beeindruckende Werbekampagnen hat Aja Frost in ihrem Artikel zusammengestellt.

Mobile-First-Strategie für die eigene Webseite

Als Smartphones anfingen, den Markt zu dominieren, gab es im Wesentlichen zwei Strategien, um auf das veränderte Userverhalten zu reagieren. Entweder wurden die Inhalte der Desktop-Seite für mobile Geräte aufbereitet oder durch eine eigenständige Mobile-Version der Internetauftritt komplementiert. Doch beide Methoden hatten eklatante Nachteile: Entweder wurden durch die neuen Portale die Kosten in die Höhe getrieben oder durch die Eins-zu-eins-Übersetzung der Funktionsumfang mobiler Endgeräte deutlich eingeschränkt.

Heutzutage stehen deshalb immer öfter Mobile-First-Ansätze im Mittelpunkt, die ihren Fokus auf adaptive und responsive Designs richten. Wurde diesbezüglich zu Anfang häufig allein auf CSS3 und HTML5 zurückgegriffen, erklärt Syed Ali am Beispiel des Internetauftritts der größten US-amerikanischen Apothekenkette „Walgreens“ die Vorzüge von AngularJS bei der Entwicklung einer guten User Experience.

Offline arbeiten mit Online-Datenbanken

Flugzeug, Zug oder anderweitig unterwegs? Viel zu oft ist kein Internet verfügbar, aber die Zeit zum Arbeiten wäre eigentlich da. PouchDB bietet die Lösung, indem eine gespiegelte lokale Datenbank bei der nächsten Gelegenheit die geänderten Daten online abgleicht. Ein detailiertes Tutorial und mehr Infos gibts von Jay Raj.

Aufmacherbild: Blank billboard or poster located in underground hall (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Rafal Olechowski

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