Unsere Top-Themen aus KW 19

Wochenrückblick: Material Design, React und seine Alternativen & NativeScript 2.0
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Statt wie gewohnt am Montag, präsentieren wir euch dank des gestrigen Feiertags erst heute die spannendsten und interessantesten Themen aus der Entwicklerwelt. Und da hat sich in der letzten Kalenderwoche einiges getan: So werfen wir einen Blick auf den Erfolg (bzw. Misserfolg) von Material Design, schauen uns React und seine Alternativen genauer an und haben die Veröffentlichung von NativeScript 2.0 verfolgt.

Daneben gab es aber natürlich auch einige andere spannende Themen – etwa das Node.js-Modul HTML-Parser, die Optimierung des Webdesigns für Large-Screen-Displays oder die Open-Source-Veröffentlichung von DSSTNE. Los geht es aber mit den drei Top-Themen der vergangenen Woche:

Material Design – Trendig in Apps, Flop im Web

Jeder liebt Googles Designstandards Material Design – zumindest dachte man das. Tatsächlich haben sie sich im Mobile-App-Bereich weit verbreitet, im Desktop-Web dagegen stagniert der Siegeszug. Nur woran liegt das? Vielleicht daran, dass Google die Design-Sprache ursprünglich für Android präsentierte und erst im zweiten Schritt mit Material Design Lite eine Web-Variante nachlieferte? Aber auch dass die unterschiedlichen materiellen Designs meist recht intuitiv zu bedienen sind – egal ob man nun mit Android oder iOS arbeitet – könnte zum Erfolg des Material Design im Mobile-Bereich beigetragen haben. Doch was letztendlich auch den Ausschlag gegeben hat: unsere Ursachenforschung stieß vergangene Woche auf große Begeisterung und so schafft es Material Design in unseren Wochenhighlights einmal mehr ganz nach vorn.

React und seine Alternativen

Seitdem React 2011 von Facebook offiziell vorgestellt wurde, hat die JavaScript-Library eine Art kometenhaften Aufstieg erlebt. Grund dafür ist unter anderem die von ihr geforderte Komponentenstruktur und ihr virtuelles DOM-Rendering, doch auch andere Features von React bieten Entwicklern große Vorteile. Zum Einsatz kommt React etwa bei Facebook selbst, aber auch Netflix, AirBnB oder der Imagehoster Imgur nutzen die JavaScript-Library. Mittlerweile gibt es mit React Native auch eine Variante zur Entwicklung mobiler Android- und iOS-Apps. Wer allerdings nicht auf React setzen will, kann stattdessen eine der zur Verfügung stehenden Alternativen nutzen; eine Auswahl davon haben wir in der vergangenen Woche vorgestellt – und die haben es ebenfalls in unsere Top-Themen der Woche geschafft.

NativeScript 2.0 mit Angular-2-Support

Mit dem Framework NativeScript können native Mobile-Apps für iOS und Android in JavaScript geschrieben werden, indem auf die nativen APIs der Plattformen zugegriffen wird. Mit Version 2.0 ist NativeScript kürzlich in einer neuen Major-Version erschienen, die neben einer Reihe von Updates und Verbesserungen vor allem auch die Integration mit Angular 2 im Gepäck hat. Daneben wurde etwa auch die Performance deutlich verbessert. Und das soll längst noch nicht alles sein – das Entwickler-Team hat sich auch für die Zukunft große Ziele gesetzt, etwa was die Verbesserung der User Experience bei der Nutzung des Frameworks angeht. Damit konnte sich NativeScript 2.0 ebenfalls weit vorne in den Wochenhighlights etablieren.

HTML-Parser, Large-Screen-Displays & DSSTNE – weitere spannende Themen der Woche

Neben den drei großen Top-Themen der vergangenen Woche gab es aber auch noch viele weitere spannende Themen, die es in die Wochenhighlights geschafft haben. So hat Amazon mit DSSTNE eine neue Deep-Learning-Software Open Source vorgestellt; außerdem hat GitHub Electron 1.0 und Devtron veröffentlicht.

Ebenso in den Top-Themen der Woche vertreten ist die Frage, ob Feature-driven Development das Ticket zum Erfolg ist, der letzte Teil unserer Reihe „Einführung in die Programmierung“, in dem es um Datenbanken und Datenmodellierung geht sowie Googles potentielle neue Werbestrategie, an der der Konzern wegen der zahlreichen Ad-Blocks arbeiten soll.

Außerdem zeigt Sebastian Springer im zweiten Teil der Node.js-Module-Reihe, wie sich Webseiten mit Node.js auslesen lassen; behilflich ist hierbei HTML-Parser. Und auch der Bereich UX darf nicht fehlen – hierbei ging es in der vergangenen Woche um die Optimierung von Websites für Large-Screen-Displays und die Frage, welche besonderen Herausforderungen solch große Displays an Webdesigner stellen.

Aufmacherbild: page of calendar. Old style, black – white photo. von Shutterstock / Urheberrecht: ALEXANDER LEONOV

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