Breakpoint Wilson: Heute schon gememet?

Meme im beruflichen Alltag
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Meme sind nicht immer diverse mit weißer Schrift untertitelte Katzenbilder. Hinter Memen verstecken sich nämlich auch die Ideen hinter einer bestimmten Sache und sie bestimmen, wie man die Umwelt wahrnimmt. Das spiegelt sich dann etwa auch in der Unternehmenskultur und im Umgang miteinander wider.

Es ist ein Sommerabend in 2008. Ich stehe an der S-Bahn-Haltestelle und fahre gleich zu einem Konzert. Nachdem ich meinen Freunden schnell noch eine SMS mit meiner genauen Ankunftszeit schrieb, verstaue ich das Handy in meiner Bauchtasche, während ich den MP3-Player auf meinen Knien balanciere. Für zwei Gadgets sind die Taschen meiner labberigen Mesh-Shorts definitiv ungeeignet – und es sähe davon abgesehen auch echt nicht so fresh aus. Beim Laufen würden links und rechts zwei klobige Klötze über meinen Beinen baumeln. Benutzen werde ich mein Mobiltelefon heute vermutlich sowieso nicht mehr. Also weg damit.

Aus dem MP3-Player schreit Bricks von Rise Against. Toller Song und ich wippe unangemessen zaghaft den Pedal-Takt am Luftschlagzeug mit. Ursprünglich hatte ich noch zwei weitere CDs gekauft, doch bin ich leider noch nicht dazu gekommen, die Alben in Audio-Dateien umzuwandeln. So begnüge ich mich mit den restlichen 700MB Songs. Schon verrückt, was heutzutage alles auf so einen kleinen Stick passt.

Währenddessen fällt mir auf dem Bahnsteig gegenüber ein junger Mann auf. Er trägt ein grelles lila T-Shirt und ungewöhnlich wirkende, weiße In-Ear-Kopfhörer. Die Kopfhörer gefallen mir, doch mit dem T-Shirt kann ich gar nichts anfangen. Ich glaube nicht, dass sich die Farbe durchsetzt. Die Kopfhörer hingegen habe ich in letzter Zeit bereits vermehrt bei Menschen gesehen.

Ich weiß noch nicht warum, aber irgendwas Gutes scheint es wohl mit den Kopfhörern auf sich zu haben. Auffällig häufig geworden sind die Stöpsel auf jeden Fall. Ich mache mir eine gedankliche Notiz und werde das später einmal genauer nachlesen. Vielleicht weiß jemand in einem Forum, was genau dahintersteckt.

Vorsicht ansteckend

Wie die Trends der weißen Kopfhörer jahrelang überleben oder lila T-Shirts innerhalb eines Sommers wieder aussterben, hat System. Während Biologen und Psychologen das Ganze über sogenannte Spiegel-Neuronen erklären, versuchen Soziologen auf einer anderen Ebene ein Erklärungsmodell zu geben.

Letztere sprechen hierbei von sogenannten „Memen“. Damit sind diesmal nicht diverse mit weißer Schrift untertitelte Katzenbilder gemeint. Ein „Mem” ist das immaterielle Gegenstück zu dem, was du vermutlich bereits als „Gen” kennst. Die Betonung des mittleren „e” ist übrigens dieselbe.

Meme werden entweder erlernt oder verlernt.

Somit hast du auch schon zur Hälfte verstanden, was genau ein Mem ausmacht. Meme werden – je nachdem, in welcher sozialen Gruppe man sich gerade aufhält – erlernt oder verlernt. So ist es also kein Wunder, dass wir im Arbeitsalltag eine ganze Menge davon haben und uns dessen meistens nicht mal bewusst sind. Das ist schade, denn wenn du Bescheid weißt, was genau die Arbeitsweise deines Teams oder Unternehmens prägt, kannst du unter Umständen besser dazu beisteuern und der beste Job der Welt kann auch weiterhin noch mehr Spaß machen. Deshalb lass uns die andere Hälfte mal genauer aufschlüsseln.

Wikipedia definiert ein Gen als „Grundinformationen zur Herstellung einer biologisch aktiven Ribonukleinsäure (RNA)”. Eine RNA ist sozusagen die Datenstruktur aller Erbinformationen des (menschlichen) Körpers. Sie kann der Instanziierung und der Ableitung dienen. RNA ist grundlegend für das Wachstum deines Körpers und dafür, dass du dich fortpflanzen kannst – also fast wie bei einer Class-Definition, bloß für menschliche Hardware.

Das Mem erfüllt einen ähnlichen Zweck, allerdings ist es rein immateriell. Ganz genau genommen wird ein Mem als die Idee hinter einer bestimmten Sache definiert wie zum Beispiels der Monotheismus als Idee für die moderne Religion wie wir sie bis heute kennen.

Der Grundgedanke ist also sowas wie die RNA des Mems, aus dessen Bauplan alle weiteren, konkreten Ausprägungen erwachsen können. Da Meme auf Gedanken basieren, können diese zwischen Menschen ausgetauscht werden. Das wiederum sorgt dafür, dass die menschliche Software teilweise über Generationen hinweg fortbestehen bleibt, selbst wenn die Hardware regelmäßig vergeht. Manchmal sind sie allerdings auch nur von sehr kurzer Dauer nützlich.

Meme bestimmen, wie man die Umwelt wahrnimmt

Jeder Mensch trägt ganz viele Meme in sich. Gemeint sind Ideen und Subroutinen wie „Man grüßt, wenn man reinkommt.”, „Vor Feierabend wird immer ein Git-Push gemacht.” oder scheinbar vollkommen sinnbefreit „Weisse Kopfhörer tragen ist cool.”. Weiße Kopfhörer waren lange Zeit ein stellvertretendes Mem, das dem Umfeld, selbst wenn das iPhone oder der iPod in der Tasche ruhte, klar den sozialen Status kommuniziert hat: Ich bin so viel, dass ich mir ein iGadget leisten kann. Ein vorzüglicher Marketing-Clue.

Die Summe aller in dir lebender Meme bestimmt wie du deine Umwelt wahrnimmst.

Das funktioniert natürlich auch nur, wenn bereits genügend Menschen dieses Mem erlernt haben. Die Summe aller in dir lebender Meme bestimmt demnach wie du deine Umwelt wahrnimmst. Zwei Menschen, die in einer Angelegenheit gänzlich anderer Meinung sind und die Sichtweise des Gegenübers überhaupt nicht nachvollziehen können, tragen für diesen bestimmten Bereich sehr wahrscheinlich sich gänzlich voneinander unterscheidende Meme in sich.

Im Alltag spricht man allerdings nicht von Memen, sondern meistens von Kultur, Regeln, Wissen, Witzen, Trends oder ähnlichem. Also alles Dinge, die sich jeden Tag von Kopf zu Kopf fortpflanzen und die dafür verantwortlich sind, wie du die Informationen der Welt filterst, bevor sie ins Bewusstsein vordringen. Dagegen kannst du dich stellenweise nicht mal wehren. Es geschieht mündlich oder nonverbal, analog schriftlich oder digital. Manche breiten sich sehr stark aus, manche weniger stark. Einige nur über ein paar Wochen (z.B. Trends) andere über viele Jahrhunderte (z.B. Glaubenssysteme).

Wie und warum das Ganze funktioniert, scheint in wissenschaftlichen Kreisen nach wie vor ein wenig fragwürdig und umstritten zu sein. Dennoch scheinen sich anhand der Mem-Theorie einige alltägliche Phänomene zumindest im Ansatz besser verstehen und angehen zu lassen.

Sinn und Unsinn von Memen

Insbesondere Unternehmen sind voll von eigenen Memen und werden maßgeblich durch externe Meme geprägt. Meme sind ganz oft nämlich äußerst nützlich, beispielsweise wenn es darum geht, eine gewisse Anzahl Menschen auf ein gemeinsames Ziel hin auszurichten oder sie gemeinschaftlich als Organisationen oder Teams funktionieren zu lassen. Meme können den Kommunikationsaufwand und die Konflikthäufigkeit enorm verringern. Wer die Welt durch eine ähnliche Brille betrachtet, wird sehr wahrscheinlich ähnlich erkennen, entscheiden und entsprechend handeln.

Eine gewisse Schnittmenge von Memes sind in vielen Unternehmen nahezu identisch. Das Einpflegen der Arbeitsstunden passiert in den meisten Unternehmen auf die gleiche Art und Weise. Es scheint also beispielsweise als ein unheimlich nützliches Mem zu gelten, Arbeitszeiten zu fakturieren.

Andere Dinge unterscheiden sich in Unternehmen hingegen enorm. Während in Konzernen der Prozess als das Heiligtum aller Dinge gilt, werden Prozesse in anderen Unternehmen vielleicht als einengend und kreativitätstötend angesehen. In Non-Profit-Organisationen steht mit einer hohen Wahrscheinlichkeit die Überzeugung im Vordergrund, dass Profit weniger wichtig sei, als dass der Outcome der Allgemeinheit einen positiven Sozial- oder Umwelt-Vorteil bringen sollte. Im Gegensatz dazu werden einige Investitions-Unternehmen oder Konzerne sehr oft das Wohl der Share-Holder über alle anderen Dinge stellen. Das sind alles die Ergebnisse der Überzeugungen/Meme, die ein Unternehmen in sich trägt und lebt.

Die Kehrseite von Memen

Diese Systematik kannst du aber auch in kleineren, weniger fundamentalen und eher praktischen Dingen um dich herum erkennen. Als selbständiger Software Development Consultant habe ich in relativ kurzen Zyklen relativ viele höchst unterschiedliche Unternehmen und deren Meme kennenlernen dürfen. Das ist oftmals sehr interessant aber ganz oft auch ganz schön anstrengend.

Was in dem einen Unternehmen als erwünscht und Common Sense gilt, wird im nächsten Unternehmen überhaupt nicht geschätzt. Tabs vs. Spaces ist dabei noch der kleinste Fettnapf, in den du treten kannst.

Jeder Kunde für sich lebt in seiner eigenen Blase. Einer Blase, in der die Dinge wie er sie tut absolut natürlich und normal sind. Du willst jetzt sicherlich eine Kostprobe lesen. Nun gut, hol dir erstmal ein Getränk und setzt dich dann besser mal hin.

Ich erinnere mich an einen Einsatz bei dem Unternehmen, bei dem man jedes einzelne Mal, wenn man sich einen Kaffee zog, ein Glas unter die Düse des Vollautomaten stellen sollte. Natürlich gab es auch hier wie unter jedem anderen Vollautomaten auch einen extra Auffang-Behälter für herabtropfendes Wasser oder den gelegentlichen Spülgang. Aus Angst davor, dieser könne überlaufen, wurde also akribisch darauf geachtet, dass nach jedem Kaffeegang der Becher wieder unter der Düse stand. Vergaß man das, wurde die Leitung aber auch überhaupt nicht müde, einzeln oder per Verteile- E-Mail darauf hin zu weisen.

Und wo wir gerade bei Kaffee sind: In einem anderen Unternehmen durften Getränke jeder Art ausschließlich mit eigens dafür vorgesehenem Tablett unter dem Behältnis durch die Büroräume transportiert werden. Begründung: Der Büro-Teppich soll vor überschwappenden Flüssigkeiten geschützt werden. Also stehen in jeder Kaffeeküche stapelweise unterschiedlich farbige Mini-Tabletts. Die Tabletts sind oval, etwa in der Größe eines A5-Papiers und auf einer Seite mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung versehen.

Auf den Fluren kannst du amüsiert dabei zusehen, wie die Kolleginnen und Kollegen hochkonzentriert auf ihre Tabletts starren und vorschriftsgemäß beidhändig den Getränketransport durchführen. Dass Personen, die die Augen mehr auf dem Tablett als auf dem Laufweg haben, gelegentlich mal wogegen schusseln und dann erst recht etwas verschütten, klingt von der Kausalität her einleuchtend, oder? Außerdem fehlte den Mitarbeitern oftmals einfach die dritte Hand, etwa zum gesellschaftlich übergeordneten „Hände schütteln”-Mem beispielsweise, oder um auf dem Rückweg vom Postkasten einen Kaffee zu ziehen. Also geht man doch lieber zweimal die volle Strecke.

Jetzt überschlag gedanklich einfach mal die theoretischen Kosten für eine jährliche oder quartalsweise professionelle Fleckenreinigung (falls überhaupt notwendig!) gegenüber der täglich verschütteten Pro-Kopf-Arbeitszeit. Dann findest du von alleine heraus, dass diese Regel vielleicht gut gemeint aber dennoch irgendwie relativ ineffizient ist.

„Schlechte“ Meme

Viel schlimmer finde ich allerdings das weit verbreitete „Vorgesetzte dürfen rumschreien”-Mem. Über Führungsstil lässt sich angeblich streiten. Ich halte verbale und strukturelle Gewalt oder Gewalt in der Kommunikation jedoch für höchst inakzeptabel. Vielen Menschen, die unter solchen Chefinnen und Chefs arbeiten müssen, geht es vermutlich genauso. Wie aber kommt es dann dazu, dass Umgang dieser Art oftmals fortbesteht?

Die Mem-Theorie geht zwar davon aus, dass erfolgreiche Meme fortbestehen und wachsen, während weniger erfolgreiche Meme weder Verbreitung finden noch kontinuierlich angewendet würden. Bestes Beispiel: Du erzählst einen Witz, der in deinem Kopf noch lustig war. Doch keiner der Anwesenden lacht, also wird der Witz weder weitererzählt noch wirst du den Witz so schnell nochmal jemandem erzählen. Dieses Mem wird also höchstwahrscheinlich aussterben.

Es ist sehr gesund, nicht jede Art von Mem vorbehaltlos zu übernehmen.

Gerade wenn es um aus höherer Position stammende Vorschriften oder Anweisungen geht, haben selbst „schlechte” Meme eine gute Chance, weiterhin zu existieren. Es ist also eigentlich sehr gesund, nicht jede Art von Mem vorbehaltlos zu übernehmen. In Weisungs- oder Abhängigkeitsgebundenen Guppen muss ein erfolgreich überlebendes Mem nicht zwangsläufig auch gleichzeitig ein wertvolles Mem sein.

Hier gilt es, ganz bewusst zu unterscheiden. Die meisten Unternehmensbeschäftigten sind nämlich abhängig(!) beschäftigt und weisungsgebunden. Sich also dem nachfolgenden Zorn des Menschen ausliefern, von dem man abhängig ist und vielleicht sogar den Job riskiert, kann sich hier niemand leisten. Schließlich wollen Häuser abbezahlt und Kinder versorgt werden.

Die Nützlichkeit des „Vorgesetzte dürfen rumschreien”-Mem scheint mir persönlich also weniger in einer tatsächlichen Nützlichkeit für das Unternehmen, als im kollektiven, finanziellen Selbsterhalt der Mitarbeiter/innen zu liegen. Wer früher dem Alpha-Tier gegenüber aufgemuckt hat, fiel unter Umständen der natürlichen Auslese zum Opfer. Das ist ein Mem, das sich anscheinend bis heute in unseren Köpfen halten konnte.

Solltest du also selbst eine Führungskraft sein, würde ich mich sehr freuen, wenn du dir von Zeit zu Zeit ein wenig Raum nähmst, um über die Meme, die du gegenüber deinen Leuten auslebst, zu reflektieren. Zum Glück sind das nach wie vor immer noch die harten Ausnahmefälle.

Meme debuggen

Entwickler/innen haben übrigens Meme für alles: Wie Code auszusehen hat, wie wir unsere Arbeit organisieren, wie eine Software konstruiert ist, wie im IRC/Slack Meta-Fragen vermieden werden, welches Getränk zum Programmieren gehört … Viele dieser Meme entstammen dabei nicht mal der eigenen Firma, sondern werden von Konferenzen oder Awesome-Listen importiert.

Jetzt ist es natürlich hochspannend zu wissen, was du im Alltag tun kannst, um dir über Sinn oder Unsinn der Meme in deiner Umgebung bewusst zu werden und vielleicht sogar anzufangen, an ihnen zu arbeiten. Meme an und für sich sind tückisch, denn sie tarnen sich in der Regel als vollkommen logisch und legitim. Daher versuche ich dir zunächst mal drei Merkmale mitzugeben, mittels derer du unverdächtig wirkende Meme leichter entlarven kannst.

Das Ganze funktioniert dann in etwa so, dass du versuchst, ein bestimmtes Thema durch den Röntgenschirm folgender Befangenheiten bzw. Trugschlüsse zu betrachten:

Cargo Culting: Kurzgesagt beten wir die Meme anderer nach, ohne zu verstehen, was die eigentliche Grundmotivation zur Entstehung dieses Memes war. Wie Tomatensaft im Flugzeug trinken: Niemand weiß warum, aber jeder macht’s nach. Machen ja irgendwie alle so. Bei anderen Memen geht mit der Zeit die Grundidee verloren, etwa weil Menschen aus dem Unternehmen ausscheiden.

Lost Over Time: Wie oft ich schon erlebt habe, dass ein Team nicht mehr wusste, warum dieser oder jene Workaround durchgehalten wurde. Es stellte sich heraus, dass sie von Menschen eingeführt wurden, die das Projekt aufgesetzt hatten, nun aber längst nicht mehr im Unternehmen verweilten. Der Workaround war schon längst nicht mehr notwendig, weil der Grund dazu längst gepatcht war.

Not Invented Here: Gerade in kleineren Unternehmen wird ganz oft unterschätzt, wie viel Arbeit Dinge machen, die man „mal eben selbst“ aufsetzt. Oftmals lockt der vermeintliche „kostenlose” Vorteil. Dinge, die man selbst macht, muss man schließlich nicht über zwölf Monate oder länger als Abo bestellen. Damit tappst du oftmals aber auch schon in die große Wahrnehmungsfalle.

Stell dir also des Öfteren mal folgende, nützliche Fragen:

  • Wann genau wurde das eingeführt?
  • Wer genau hat das eingeführt?
  • Warum wurde das eingeführt?
  • Ist die Lösung noch zeitgemäß?
  • Kann die Lösung mit aktuellen Mitteln besser gestaltet werden?
  • Ist diese Lösung ein passendes Gegenstück zu den Herausforderungen unseres Unternehmens?
  • Welche Herausforderung wird mit diesem Weg in Wirklichkeit gelöst?
  • Ergibt sich aus einem anderen Betrachtungswinkel eine viel bessere Lösung?
  • Was denken meine Mitmenschen wirklich über diese Lösung?
  • Ist das dem Kunden wichtig oder ist das bloß uns wichtig?

In diesem Sinne: Gutes Gelingen! 🙂

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