Meteor 1.4.2 legt den Fokus auf verbesserte Rebuild-Performance

Fast Forward: Meteor 1.4.2, Azure Analysis Services & Node v7 (Current) erschienen
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Heute im Fast Forward: Meteor 1.4.2 ist erschienen, eine Preview für Microsofts Azure Analysis Services ist verfügbar und Node.js v7 (Current) ist da. Außerdem zeigen wir, wie man Web-Apps mit Java Servlets erstellt, welche Vorteile Template Literals haben und stellen euch ein WordPress-Plugin für unkompliziertes E-Commerce vor.

Node.js v7.0.0 (Current) ist erschienen

Pünktlich ein halbes Jahr nach dem Release von Node v6 ist nun mit Node.js v7.0.0 eine neue Current-Version der JavaScript-Runtime-Plattform erschienen. Mit im Gepäck sind neben kleineren Verbesserungen im Vergleich zu Node v6 auch die jeweils aktuellsten Versionen der V8-Engine V8 5.4, libuv und ICU. Damit sind nun rund 98 Prozent aller ECMAScript-2015-Features abgedeckt, so das Node-Team. Ebenfalls wurde Wert auf eine verbesserte Zuverlässigkeit und Performance gelegt; und auch ein neuer URL-Parser basierend auf dem WHATWG-URL-Standard ist mit dabei.

Bei einem Update auf Node.js v7 sollte allerdings bedacht werden, dass dieses Release nur acht Monate lang maintained wird – im Juni 2017 wird Node v7 sein End-of-Life erreichen. Wer Stabilität benötigt, sollte auf weiterhin auf Node v4 oder Node v6 setzen. Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen und Änderungen finden sich im Node.js-Blog.

Preview für Microsofts Azure Analysis Services

Azure Analysis Services ist ein Service für Unternehmen, das bei der semantischen Datenmodellierung und beim Online-Analytical-Processing auf die Vorzüge des Cloud-Computing setzt. Daten sollen einfacher visualisiert und verwaltet werden können. Erhältlich ist die Software für das Azure-Portal und den Azure-Ressourcen-Manager. Weiterhin ist Azure Analysis vollständig verwaltet. Entwickler sollen laut Microsoft innerhalb weniger Sekunden einen Server aufsetzen können, der mit einem bis zu 100 GB großen Model-Cache auf einem Standard- oder Developer-Tier basiert. Der Server soll für Administratoren einfach pausierbar und skalierbar sein. Azure Analysis Services ist kompatibel mit den SQL Server Analysis Services, was eine Datenportierung aus den entsprechenden Datenbanken möglich macht – etwa der Azure SQL Database oder dem Azure SQL Data Warehouse. Für alle Interessierten hat Channel 9 ein knapp zwei minütiges Überblicksvideo zu den Azure Analysis Services zur Verfügung gestellt:

Meteor 1.4.2 erschienen

Die JavaScript-App-Plattform Meteor ist in Version 1.4.2 erschienen. Das Update legt den Fokus auf eine verbesserte Rebuild-Performance, insbesondere bei größeren Applikationen und am häufigsten benutzten Workflows. Zudem wurde Meteor mit den neuesten Errungenschaften im JavaScript-Umfeld aktualisiert, sodass die Plattform nun wieder ein Stück modularer ist. Ebenfalls ist Blaze jetzt völlig vom Meteor-Core losgelöst und auch Facebooks neuer Package Manager Yarn ist mit Meteor kompatibel. Des Weiteren wurde die angular2-meteor-library aktualisiert. Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen und Änderungen bietet der zugehörige Post im Meteor-Blog.

Web-Apps mit Java Servlets erstellen

Servlets sind Java-Klassen, die es erlauben, Client-Requests und Server-Responses dynamisch zu verwalten. Der Softwareentwickler Alejandro Gervasio führt in seinem Tutorial aus, wie sich ohne komplexes Framework eine Web-App mit Java Servlets erstellen lässt. Am Beispiel eines HTML-Formulars verdeutlicht er, wie die Servlets die Kundendaten verarbeiten und das Formular validiert wird. Wer das Servlet-API vor Augen hat und mit einer Programmiersprache wie JEL arbeitet, kann mit der Implementierung eines Servlets, das die Funktion eines Customer Controllers übernimmt, und den Unterklassen des HttpServlet: HttpServletRequest und HttpServletResponse mit der üblichen doGet() oder doPost()-Methode eine voll funktionsfähige Web-App programmieren.

Mehr Kontrolle mit Template Literals

Wie jeder JavaScript-Entwickler weiß, werden normale String Literals mit einfachen oder doppelten Anführungsstrichen umschlossen. Seit ECMAScript 2015 können Template Literals jetzt mit einem umschließenden Back-Tick (`) erstellt werden. Ryan Christiani zeigt in seinem Artikel, welche Vorteile die Template Literals gegenüber normalen Strings bieten. Sie ermöglichen das Erstellen mehrzeiliger Strings, Ausdrücke können erweitert und die syntaktischen Vorteile genutzt werden. Außerdem machen sie die Verwendung von HTML-Templates attraktiv und können zu Tagged Template Strings erweitert werden, mit denen Funktionen modifiziert bzw. die Strings manipuliert werden.

WordPress-Plugin für unkompliziertes E-Commerce

Das kostenlose WordPress-Plugin Easy Digital Downloads (EDD) unterstützt Unternehmen bei ihren E-Commerce-Aktivitäten. Das Plugin läuft mit jedem Theme. Besonders kompatible lassen sich auf auf der Produktwebsite finden. Der Anbieter kann in den Settings ein Feintuning der anzubietenden Downloads vornehmen und der Käufer über einfaches Online-Payment wie PayPal zahlen. Ian Chandler ist sich sicher: im E-Commerce ist EDD nicht mehr wegzudenken – vor allem, wenn es sich gegen die Konkurrenz wie WooCommerce durchzusetzen weiß.

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