Außerdem: Cloudbasierte Sprachfunktionen für UWP-Apps

Fast Forward: Microsoft kauft LinkedIn, Microsoft Wallet 2.0 & Code Reviews
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Heute geht es im Fast Forward vor allem um das Thema der Stunde: Microsoft hat LinkedIn gekauft. Wir beschäftigen uns aber auch mit dem Thema NFC-Zahlungen mit Microsoft Wallet 2.0 und der Frage, warum Code Reviews wichtig sind. Außerdem geht es um das Erstellen von cloudbasierten Sprachfunktionen für UWP-Apps, wir haben CSS-Tipps für Templates & Content für euch und stellen vor, wie man Aktivitäten und Anwendungen in Android-Apps verbindet.

Microsoft kauft LinkedIn

Die sozialen Netzwerke laufen heiß: Microsoft kauft LinkedIn – für schlappe 26 Milliarden Dollar. LinkedIn soll eine eigenständige Marke bleiben; auch Jeff Weiner bleibt LinkedIn-CEO, so Microsoft-CEO Satya Nadella. Strategisches Ziel der Akquisition ist vermutlich das Business-Netzwerk, das LinkedIn mit seinem Job-Portal bietet. Immerhin nutzen weltweit 433 Millionen Personen das Karriere-Netzwerk.

“Together we can accelerate the growth of LinkedIn, as well as Microsoft Office 365 and Dynamics as we seek to empower every person and organization on the planet.”

Ebenfalls nicht ganz uninteressant für Microsoft dürften die Open-Source-Bemühungen seitens LinkedIn sein. Der Deal soll bis zum Jahresende über die Bühne gehen. LinkedIn jedenfalls profitierte bereits: Gerüchte um einen Kauf trieben die Aktie vorbörslich um 50 Prozent nach oben. Im Microsoft-Blog nehmen die beiden CEOs Weiner und Nadella Stellung zum Deal. Die unterhaltsamsten Reaktionen bietet aber wohl die Twitter-Timeline:

NFC-Zahlungen mit Microsoft Wallet 2.0

Tap-to-Pay ist eine NFC-Zahlungsmethode, die hierzulande noch nicht allzu weit verbreitet ist. Dabei wird mit dem Smartphone an der Kasse gezahlt: Die Kreditkartendaten werden einmalig einer App hinzugefügt, sodass sie jedes Mal übermittelt werden können, wenn das Smartphone an ein entsprechendes Lesegerät gehalten wird. Diese Möglichkeit könnte künftig auch Nutzern von Windows 10 Mobile über Microsoft Wallet zur Verfügung stehen.

Daniel Rubino hat bereits jetzt Version 2.0 der Microsoft Wallet getestet, die vermutlich mit dem Windows-10-Anniversary-Update ausgeliefert werden wird. Rubino zeigt, wie die NFC-Zahlung mit damit funktioniert. Technisch setzt Microsoft für Wallet 2.0 auf Host Card Emulation und verzichtet somit auf proprietäre Software-Lösungen. Somit sollte die Funktion also mit vielen bereits vorhandenen NFC-Zahlungsterminals kompatibel sein. Eine Einschränkung hat diese spannende Neuigkeit aber doch: Wann genau die Funktion auch nach Europa kommen wird, ist noch nicht bekannt. Die Version der App, die Rubino ausprobiert hat, scheint bislang nur in den USA zu funktionieren.

Warum Code Reviews wichtig sind

Code Reviews sind nützlich und werden in allen IT-Unternehmen durchgeführt. So weit der Irrglaube. Nützlich sind sie allemal, doch in vielen Firmen sind Code Reviews noch immer ein Fremdwort. Dabei sind sie ein wichtiger Bestandteil des Code-Auslieferungsprozesses und helfen dabei, einen hohen Codestandard beizubehalten. Was sich genau hinter Code Reviews verbirgt, wie man sie richtig einsetzt und welche Vorteile das mit sich bringt, erklärt Hugo Giraudel ausführlich in seinem Beitrag.

Cloudbasierte Sprachfunktionen für UWP-Apps

Im letzten Monat hat sich der Windows-10-Blog schon in zwei Beiträgen (1 und 2 gibt’s hier) mit der Frage beschäftigt, wie sich Sprachfunktionen in Universal-Windows-Platform (UWP)-Apps einbetten lassen. Der dritte und letzte Artikel der Reihe gibt jetzt Auskunft über einige Cloud Services, die zusätzliche Sprachfunktionalitäten beinhalten. Konkret geht es um die Microsoft Cognitive Services, die mehrere cloudbasierte APIs zur Verfügung stellen, etwa zur Spracherkennung, zur Text-zu-Sprache-Übersetzung und zur Erkennung des Sprechers. An letzterem wird das Vorgehen bei der Implementation durchgespielt.

CSS-Tipps: Von Templates & Content

Wenn ein Block HTML-Code in eine Datenbank kommt, ist es Content. Klingt einfach, doch ist es das immer? Oftmals enthält der Code zusätzliche Styling-Komponenten wie Klassen, die eigentlich nichts darin verloren haben sollten. Spätestens beim Redesign einer Webseite müsste nämlich jeder Post einzeln nachbearbeitet werden und das bedeutet eine Menge Arbeit – unnötige Arbeit. Wenn’s doch mal Klassen im Content-Code sein müssen, gibt Chris Coyier vier nützliche Tipps zum Handling:

  • Nutzung von default-Klassen
  • Content-„Blobs“ durch custom-fields vermeiden
  • Codeabstraktion
  • Zeit und Energie in vernünftige Klassennamen investieren

Weitere Tipps und Tricks bietet der offizielle Blogpost.

Android: Verbinden von Aktivitäten und Anwendungen

Zwei Grundelemente von Android-Apps sind Aktivitäten und Intents: Aktivitäten als einzelne Bausteine werden durch Intents miteinander verbunden. Diese Verbindungen erlauben den Datenaustausch zwischen verschiedenen Aktivitäten und helfen, die User Experience zu erhöhen. Ashraff Hathibelagal erklärt in seinem Tutorial die verschiedenen Typen von Intents und deren Nutzung in Android-Anwendungen.

Aufmacherbild: Businessman use money buy business of another (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: solar22

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