Implementierung eines effektiven und einfachen Kopierschutzverfahrens

Mit Leichtigkeit zur Vollversion
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Kaum ein Produkt kann heute vor dem Kauf so ausführlich getestet werden wie eine Anwendung für den PC. Üblich sind Test- und Trial-Versionen. Meistens sind diese entweder in der Laufzeit beschränkt oder weisen einen eingeschränkten Funktionsumfang auf. Wir haben uns des Themas auf theoretischer Ebene angenommen und zeigen Wege zur Implementierung eines effektiven und einfachen Kopierschutzverfahrens.



Software kann heute im Regelfall in Form von Testversionen vor dem endgültigen Kauf durch den potenziellen Kunden ausführlich getestet werden. Meist sind die Programme in der Laufzeit beschränkt und/oder einige Funktionen sind gesperrt. Nach dem Kauf steht die Umwandlung in eine Vollversion an. Das soll möglichst einfach erfolgen und dennoch ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Für die Distribution von Software gelten eigene Spielregeln. Während klassische Waren und Güter nicht beliebig vervielfältigt werden können, gilt das nicht für Computerprogramme. Ein Programm kann beliebig oft installiert werden, ohne dass „Abnutzungserscheinungen“ auftreten. Es handelt sich um immaterielle Wirtschaftsgüter, deren Wert durch den geistigen Inhalt bestimmt wird. Software wird daher in Form von (Nutzungs-)Lizenzen an die Anwender verkauft. Um ein ungerechtfertigtes Weitergeben der Programme zu verhindern, setzen die Hersteller verschiedene Kopierschutzmechanismen ein. Im Idealfall soll damit sichergestellt werden, dass nur derjenige das Programm nutzen kann, der auch die entsprechende Lizenz erworben hat. Nur diese Vorgehensweise sichert, dass die Entwicklungskosten (und natürlich auch Gewinne) erwirtschaftet werden können. Für die Nutzung von Software wird oftmals zwischen Produktaktivierung und Produktregistrierung unterschieden. Im Abschnitt „Kopierschutzverfahren“ wird darauf intensiver eingegangen.

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