Außerdem: Spracherkennung schneller und präziser als Tippen

Fast Forward: Mozilla und die Copyright-Gesetze & Fix für PowerShell-Bug in Windows 10 Anniversary
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Den Startschuss für das heutige Fast Forward geben wir mit neuen Infos zum PowerShell-Bug in Windows 10 Anniversary. Außerdem plant Mozilla eine Petition für die Reform der veralteten Copyright-Gesetze und Spracherkennung ist mittlerweile schneller und präziser als das Tippen. Zudem hat Google den TensorFlow Model Code Open Source zur Verfügung gestellt und AzureAD Identity Protection ist nun auch in Europa verfügbar. Zu guter Letzt stellen wir euch ein neues Isotope-Feature vor: Staggering-Animationen.

Isotope: Staggering-Animationen

In seinem Gastbeitrag auf CSS-Tricks stellt David DeSandro ein neues Feature in Isotope vor: Staggering-Animationen. Anstatt eine Gruppe von Items gleichzeitig zu animieren, bietet der Ansatz von DeSandro die Möglichkeit, einzelne Bausteine versetzt voneinander ablaufen zu lassen. Auf diese Weise behalten die Elemente ihre individuelle Charakteristik, obwohl sie zusammen ein Kollektiv bilden. Laut DeSandro wirken Animationen, die so umgesetzt werden, anziehender auf die Nutzer, da sie realistischer wirken.

AzureAD Identity Protection jetzt auch in Europa verfügbar

Azure Active Directory Identity Protection ist ein Sicherheitsdienst, der eine Übersicht über Risikoereignisse und potenzielle Sicherheitsrisiken bietet, die für die Identitäten eines Unternehmens bestehen. Wie das Microsoft-Identity-and-Security-Team jetzt bekanntgegeben hat, ist der Service ab sofort auch in Europa verfügbar. Die Neuerung geht mit einer Aktualisierung einher, im Zuge derer nun außerdem User Risk Policies für Unternehmen verfügbar sind, die Federated Authentication nutzen. Das Team erläutert hierzu:

If the admin has configured a User Risk Policy, the next time a sign-in to Azure AD is detected from a user whose account might be compromised, the user is informed that their account is at risk.

Alle weiteren Details zu Lösung finden Interessierte im Microsoft-Enterprise-and-Security-Blog.

Google stellt TensorFlow Model Code Open Source zur Verfügung

News Stories, Social Posts, Suchergebnisse im Internet – all das und mehr nutzen Menschen täglich, um sich über die aktuellen Geschehnisse in der Welt zu informieren. Nützlich sind dabei vor allem bei langen Texten präzise Zusammenfassungen des Inhalts, um umfangreiche Informationen in einer komprimierten Form zu verarbeiten. Zum Einsatz kommen dafür zum Beispiel Machine-Learning-Modelle wie etwa Googles TensorFlow. Um die Forschung in diesem Bereich weitervoranzutreiben, hat Google nun den TensorFlow Model Code Open Source für das Generieren von News-Headlines für Annotated English Gigaword – ein Datenset für die Zusammenfassungs-Forschung – zur Verfügung gestellt. Alle Informationen dazu finden sich im entsprechenden Blogpost im Google-Research-Blog; der Code steht auf GitHub zur Verfügung.

Spracherkennung schneller und präziser als Tippen

Lange Texte auf kleinen Smartphone-Displays einzugeben ist für User meist nervig. Mindestens ebenso nervenaufreibend ist allerdings die Verwendung von Spracherkennungssoftware, bei der eine 50:50-Chance besteht, dass die gesprochenen Worte falsch aufgenommen werden. Tatsächlich zeigt jetzt eine neue Studie von Researchern der Stanford University, der University of Washington und des chinesischen Suchmaschine Baidu Inc. aber, dass Spracherkennungssoftware mittlerweile in vielen Fällen dem Tippen überlegen ist und die Spracheingabe nicht nur schneller vonstatten geht, sondern auch präziser funktioniert. Für die Studie haben die Forscher Baidus Deep-Speech-2-Software und iOS eingebaute QWERTY-Keyboards für Englisch und Mandarin einander gegenübergestellt. Mehr Informationen dazu gibt es im zugehörigen Artikel von Eric David; die Studie steht auf der Stanford-Website zur Einsicht zur Verfügung.

Windows 10 Anniversary: Fix für PowerShell-Bug erst in einer Woche

KB 3176934 für Windows 10 Anniversary sollte eigentlich nur Reihe von Fehlerbehebungen und kleinere Änderungen bringen, hatte allerdings auch einen schwerwiegenden Fehler für eine der Hauptfunktionen des OS im Gepäck: PowerShell. Konkret betrifft der Bug die Desired State Configuration (DSC); dabei handelt es sich um eine Verwaltungsplattform in PowerShell, die es ermöglicht, Konfigurationsdaten für Softwaredienste bereitzustellen. Grund für den Fehler sei eine fehlende .MOF-Datei im Build-Package; das PowerShell-Entwicklerteam ergänzt hierzu:

In addition, due to a missing binary in the build package the update breaks PowerShell implicit remoting. Implicit remoting is a PowerShell feature where PowerShell commands work on a remote session instead of locally. Specifically, importing a remote session no longer works.

Der entsprechende Bugfix ist bereits in Arbeit, wird laut Microsoft aber erst am 30. August im Zuge einer weiteren Aktualisierung ausgespielt. Wer nicht so lange warten will, hat die Möglichkeit, das Update zu deinstallieren, indem die folgende Codezeile in PowerShell ausgeführt wird:

wusa /uninstall /kb:3176934

Erst kürzlich hatte Microsoft PowerShell Open Source gestellt, mehr Details dazu haben wir in diesem Beitrag für euch zusammengefasst.

Mozilla startet Petition für Reform veralteter Copyright-Gesetze

The Internet is an unprecedented platform for innovation, opportunity and creativity“, sagt Katharina Borchert im Mozilla-Blog. Allerdings seien die Copyright-Gesetze in der EU veraltet und verhindern an vielen Stellen das Erstellen von innovativem Online-Content. Darum will Mozilla nun mit einer neuen Petition die Reform dieser veralteten EU-Copyright-Gesetze anstoßen und bei EU-Bürgern für mehr Bewusstsein für dieses Thema sorgen. Mehr Informationen dazu hält der oben genannte Blogpost bereit; zur Petition geht es auf der zugehörigen Website.

Dieser Beitrag wird im Tagesverlauf kontinuierlich aktualisiert.

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