Außerdem: Creatism von Google: Deep-Learning-System generiert professionelle Fotografien

Fast Forward: NativeScript-Plugin-Seed vorgestellt & aktueller Stand von Apigility on Expressive
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Heute im Fast Forward: NativeScript-Plugin-Seed vorgestellt | aktueller Stand von Apigility on Expressive | Creatism von Google | TODOs in Rider managen | Back2Basics: JavaScript-Operatoren und -Conditionals | SCSS = Sass CSS

Offizieller NativeScript-Plugin-Seed vorgestellt

Plugins sind ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung von iOS- und Android-Apps mit NativeScript. Damit auch in Zukunft sichergestellt ist, dass NativeScript ein starkes Plugin-Ökosystem zur Verfügung steht, wurde nun eine neue Plugin-Initiative vorgestellt: der offizielle Plugin-Seed. Er soll einen einfachen Weg zu das Erstellen, Testen und Verwalten von NativeScript-Plugins bieten und bringt dafür eine Reihe nützlicher Features mit:

  • Intelligentes Scaffolding
  • ein passender Entwicklungs-Workflow
  • Built-in Unit-Testing-Setup
  • Built-in-Support für Travis-CI-Testing
  • Scripts, die bei Veröffentlichung der Plugins über npm helfen sollen

Alle Informationen zum neuen NativeScript-Plugin-Seed sind in einem Blogpost im NativeScript-Blog zusammengefasst; der Plugin-Seed steht auf GitHub zur Verfügung.

Apigility on Expressive: Das ist der aktuelle Stand

Seit einigen Monaten wird fleißig an der Apigility-on-Expressive-Initiative gearbeitet. In einem aktuellen Blogpost im Zend-Framework-Blog gibt Matthew Weier O’Phinney nun ein Status-Update zu den aktuellen Arbeiten der Initiative. Derzeit stehen zwei Module zum Reviewen zur Verfügung: Problem-Details-Support und Hypertext-Application-Language-Support (HAL). Problem Details wird zum Beschreiben von API-Fehlern benutzt; HAL wird genutzt, um die API-Payloads beim Client zur Verfügung zu stellen. Zu beiden Modulen und den vorgeschlagenen nächsten Schritten bei der Arbeit daran gibt es mehr Informationen im oben genannten Blogpost; der RFC der Apigility-on-Expressive-Initiative gibt Aufschluss über die generellen Pläne der Initiative.

Creatism von Google: Deep-Learning-System generiert professionelle Fotografien

Machine Learning funktioniert in der Regel besonders gut, wenn der Trainingsprozess an von „richtig“- oder „falsch“-Antworten orientieren kann. Schwieriger wird es, wenn keine objektive Einordnung möglich ist, bspw. wenn es um Schönheit und/oder Ästhetik geht. Schön oder nicht ist in diesem Fall meist subjektiv. Mit Wissenschaftler der Cornell University hat Google erforscht, wie Machine Learning solche subjektiven Konzepte erlernen kann. Das Endergebnis ist ein experimentelles Deep-Learning-System namens Creatism, mit dem sich sogar künstlerische Inhalte generieren lassen, da es den Workflow professioneller Fotografen nachahmt. Dafür hat sich Creatism rund 40.000 auf Google Street View verfügbare Landschaftspanoramen angesehen und nach den besten Bildkompositionen gesucht. Dank dieses Trainings und mithilfe diverser Postprocessing-Verfahren kann das System Bilder erstellen, die ästhetisch ansprechend sein sollen. Wie genau verschiedne Ästhetik-Aspekte dem ML-System antrainiert wurden und wie die Ergebnisse aussehen, kann man im offiziellen Blogpost lesen und sehen.

TODOs in Rider managen

Die meisten Entwickler kennen /TODOs: Anmerkungen im Code, um die man sich ja irgendwann mal kümmern müsste. Also zum Beispiel morgen, nächste Woche oder… nächstes Jahr, wenn das ToDo sich in Form eines dicken Problems im Code zurückmeldet und das Refactoring eigentlich viel zu aufwändig wird, weil da zu viele unbearbeitete ToDos sind. Mit Rider gibt es jedoch eine Möglichkeit, einen Überblick über diese Kommentar-basierte Aufgabenliste zu behalten: Das TODO-Tool-Window erstellt eine Liste der TODO-Annotationen im Code und bringt noch ein paar weitere Funktionen mit, die dabei helfen, die TODO-Flut im Griff zu behalten. Maarten Balliauw stellt euch das Tool vor.

Back2Basics: JavaScript-Operatoren und -Conditionals

Manchmal ist es schwer, einen Syntaxüberblick über mehrere Sprachen zu behalten – besonders, wenn man sie nicht so häufig braucht. Manchmal nähert man sich einer neuen Sprache an, hat aber schon anderweitige Programmiererfahrungen, weswegen ein Anfängertutorial meist wenig nützlich ist. In beiden Fällen lohnt es sich kurze und knappe Cheatsheets anzuschauen, wie sie bspw. für JavaScript von Tania Rascia bereitgestellt werden.

SCSS = Sass CSS

Sass ist einer der bekannteren CSS-Präprozessoren und besteht aus zwei Syntaxvarianten: Sass und SCSS. Letzteres ist dabei die etwas einsteigerfreundlichere und zugleich auch Default-Syntax der Sprache, aber an sich bieten beide gleichermaßen Nesting, Variablen, Mixins und Vererbung an.
Allen, die es jetzt etwas handfester wollen, kann der Artikel Tame your CSS with some SASS für einen kurzen Codeüberblick und Installations-Informationen empfohlen werden.

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