Außerdem: Microsoft stellt Project Springfield vor

Fast Forward: Neuer Windows-10-Mobile-Build & Team Foundation Server “15” RC 2 verfügbar
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Heute haben wir im Fast Forward einige News aus der Microsoft-Welt für euch: So ist der Windows-10-Mobile-Build 14393.221 ab sofort im Slow Ring verfügbar und Team Foundation Server „15“ RC 2 ist erschienen. Außerdem hat Microsoft Project Springfield vorgestellt, wir zeigen, wie man einen Store-Finder mit Node.js und Redis entwickeln kann und gehen der Frage nach, wann der richtige Zeitpunkt für ein Drupal-Upgrade ist.

CSS: Resizeable Components mit relativer Position erstellen

In einer sich ständig wandelnden Welt sollten auch die Layouts dynamisch sein. Vollständig skalierbare Elemente auf einer Website machen nicht nur optisch etwas her, sondern bieten auch funktionale Vorteile. In seinem Artikel erklärt Ahmad Shadeed, wie einzelne Komponenten in CSS dynamisch an die Auflösung des Ausgabegeräts per %, .em oder .rem angepasst werden können. Shadeeds Methode reduziert sich nicht nur auf die Typografie, sondern kann auf sämtliche UI-Elemente angewandt werden. Anhand einer Reihe von praktischen Beispielen erklärt Shadeed die Vor- und Nachteile dieser Praktik.

Store-Finder mit Node.js und Redis entwickeln

Mittlerweile verfügt nahezu jede Restaurantkette im Netz über einen Store-Finder. Meistens müssen die Nutzer in einer Leiste ihre Adresse oder Postleitzahl angeben, um die nächstgelegene Filiale zu finden. Auch wenn die Bedingung einfach von der Hand geht, stellt die Entwicklung eines Store-Finders eine große Herausforderung dar. Wer sich mit dieser Materie näher auseinandersetzen möchte, sollte einen Blick auf den Artikel von Kyle Davis werfen. In seinem Tutorial erklärt er, wie raumbezogene Daten mithilfe von Nodes.js und Redis ausgewertet werden können.

Drupal: Upgrade oder nicht?

Neuer ist immer besser? Nicht unbedingt. So geht ein Upgrade von Drupal 7 auf Version 8 durchaus mit einigem Aufwand einher: Eigene Module und Themes müssen von Hand angepasst werden – und das ist noch lange nicht alles. Darum hat Malcolm Young sich einmal der Frage gewidmet, wann denn der alte Grundsatz „never change a running system“ gilt und wann Entwickler auf keinen Fall mit dem Upgrade des CMS warten sollten.

Windows 10 Mobile Build 14393.221 im Slow Ring

Bereits seit zwei Wochen steht Build 14393.189 auch für Nicht-Insider zur Verfügung, der einige Qualitätsverbesserungen und Sicherheitsupdates beinhaltet. Nun hat Microsoft mit der Verteilung einer neuen Windows-10-Mobile-Version begonnen: Build 14393.221 ist ab sofort für den Release Preview Ring und den Slow Ring verfügbar. Ein Changelog ist bislang nicht erschienen; wahrscheinlich handelt es sich aber nur um ein Wartungsupdate, das kleinere Fehler beseitigt.

Microsoft: TFS „15“ RC 2 ab sofort verfügbar

Ab sofort steht der RC 2 von Team Foundation Server „15“ zur Verfügung. Wie ein Blick in die Release Notes zeigt, bringt der zweite Release Candidate eine ganze Menge an neuen Features mit sich. Zu den Highlights seit der Veröffentlichung von TFS „15“ RC 1 zählen eine verbesserte Pull-Request-Experience, die Auto-Vervollständigung von Pull Requests sowie die Möglichkeit, kostenpflichtige Extensions in TFS „15“ zu erwerben und zu installieren. Zudem wurde auch eine Überarbeitung am Schema der Testresultate vorgenommen, sodass diese nun um etwa achtmal kleiner als zuvor sind. Bei Nutzern, die eine große Anzahl an Testergebnissen auf dem TFS-Server haben, kann das Upgrade zu RC 2 aus diesem Grund etwas dauern, da die Daten erst an das neue Schema übertragen werden müssen. Ausführliche Informationen zu TFS „15“ RC 2 bietet der zugehörige Blogpost; von dort sind auch die unterschiedlichen Installationsdateien zu beziehen.

Microsoft: Bugs finden mit Project Springfield

Microsoft hat die Verfügbarkeit eines cloudbasierten Bug Detectors mit dem Codenamen Project Springfield angekündigt. Das auf Azure laufende Tool soll potenzielle Sicherheitsrisiken erkennen, und zwar proaktiv vor dem Release einer Software. Nach jetzigem Stand spürt der Bug Detector Fehler in Windows- und Office- Software auf, eine Version für Linux soll bald folgen. Laut Microsoft enthält Project Springfield unter anderem Technologien, die in Redmond schon seit Mitte der 2000er eingesetzt werden, insbesondere das SAGE Tool für „fuzz testing“. Im Rahmen von sogenanntem „white box fuzz testing“ wird künstliche Intelligenz eingesetzt, um Software-Crashes auszulösen, die wiederum auf Sicherheitsprobleme hindeuten können. Um mit der Nutzung zu beginnen, muss man die zu testende Software als Binärdatei auf einer Virtual Machine in Azure installieren, mithilfe eines „test driver“ die Software ausführen und ein Set von Beispiel-Inputs eingeben.
Alle Infos zu Project Springfield finden sich auf der Projektseite, wo sich interessierte Unternehmen auch für den Zugang zu einer teilnehmerbegrenzten Preview-Version anmelden können. Nachfolgend noch ein Video, das demonstriert, wie die Deschutes Brewery mithilfe von Project Springfield Fehler im Produktionsprozess – und damit verdorbenes Bier – verhindert.

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