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Bad Ads: Google blockierte 2016 1,7 Milliarden Anzeigen

Fast Forward: Neues Node.js Zertifizierungsprogramm & Schnellere Reloads in Google Chrome
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Heute im Fast Forward: Die Node.js Foundation und die Linux Foundation arbeiten gemeinsam an einem neuen Node.js Zertifizierungsprogramm und schnellere Reloads in Chrome verbessern die Reload-Zeiten um 28 Prozent. Außerdem hat Google eine Statistik zu blockierten Werbeanzeigen veröffentlicht, Amazon Lumberyard Beta 1.7 ist erschienen und wir haben zwei Tutorials zum Thema PHPUnit für euch.

Amazon Lumberyard Beta 1.7 erschienen

Mit Amazon Lumberyard Beta 1.7 steht eine neue Version von Amazons Spieleentwicklungsengine zur Verfügung. Sie bringt eine Reihe von Verbesserungen und Neuerungen mit sich, die Lumberyard zugänglicher und einfacher zu nutzen machen sollen. Dazu zählen etwa die neue Lumberyard Asset Browser Preview und Verbesserungen am Lumberyard Editor. Auch Virtual-Reality-Entwickler dürfen sich über einige Verbesserungen freuen; alle Änderungen sind in den Release Notes zusammengefasst. Amazon Lumberyard Beta 1.7 steht auf der Produktwebsite zum Download zur Verfügung.

Bad Ads: Google blockierte 2016 1,7 Milliarden Anzeigen

Wie Scott Spencer, Director of Product Management bei Google, bekanntgegeben hat, sei man auch 2016 hart gegen schlechte Werbung, sogenannte „Bad Ads“, vorgegangen, um den Nutzern das Browsen so angenehm wie möglich zu machen. Das zuständige Team aus Ingenieuren, Policy-Experten und Produktmanagern hat jetzt für 2016 Bilanz gezogen: Insgesamt habe man 1,7 Milliarden Anzeigen verboten, die gegen Googles strenge Richtlinien verstoßen hätten. Das seien mehr als doppelt so viele Anzeigen mit Regelverstößen wie noch 2015.

Nach Anpassung der Policy und Ausbau der Systeme konnte Google 2016 sechs Mal mehr Trickanzeigen aufspüren als im Vorjahr. Bei diesen sogenannten „Trick-to-Click“-Anzeigen handelt es sich um Werbung, die dem Nutzer vorgaukelt, sie sei eine Systemwarnung, und ihn so dazu bringt, auf die Anzeige zu klicken. Das wiederum führt dann zum Download von Malware. Weitere Beispiele für Bad Ads, gegen die Google 2016 vorgegangen ist, sind Anzeigen für illegale Produkte und irreführende und selbstklickende Anzeigen. Genauere Zahlen zu den Sperren sowie das Versprechen, weiter gegen Bad Ads vorzugehen, hat das Team auf dem Google Blog veröffentlicht.

PHPUnit mit PhpStorm: Single Test Method verwenden

Tests sind wichtig! Gary Hockin gibt darum im PhpStorm-Blog einen Einblick in seinen Workflow mit PHPUnit und PhpStorm. Er erklärt, wie sich die Erstellung von Tests vereinfachen lässt und verweist dabei auf die Anleitung von Adam Wathan, der sich die Arbeit mit PHPUnit in Sublime Text einmal genauer angesehen hat.

Testen leicht gemacht mit PHPUnit und Sublime Text

Tests zu schreiben kann ja so aufwändig sein! Das lohnt sich doch kaum, kann man doch gleich sein lassen – es wird schon alles in Ordnung sein. Oder? Nein! Wer mit Sublime arbeitet, kann mit dem Snippets-Feature repetitive Boilerplates erstellen, die das Testen vereinfachen. Wie das geht, zeigt Adam Wathan in seinem Tutorial.

Schnellere Reloads in Google Chrome

Der Reload gehört schon lange zu den Standard-Features in modernen Webbrowsern. An dem Verhalten des Features hat sich allerdings über die Jahre nichts verändert – und das trotz der sich schnell verändernden Technologien für Web-Plattformen. So prüft der Browser während des Reloads beim Webserver, ob im Cache gespeicherte Resources noch nutzbar sind (Validation), was zu hunderten von Netzwerk-Requests pro Page führt. Dank einiger Änderungen des Page-Reload-Verhaltens in der letzten Chrome-Version klappen Reloads im Google-Browser nun 28 Prozent schneller und benötigten 60 Prozent weniger Validation-Requests. Dazu heißt es im zugehörigen Blogpost im Chromium-Blog:

Chrome now has a simplified reload behaviour to only validate the main resource and continue with a regular page load. This new behaviour maximizes the reuse of cached resources and results in lower latency, power consumption, and data usage.

Einen Eindruck von den Verbesserungen bietet auch das folgende Video:

Mehr Informationen dazu finden sich im oben genannte Blogpost von Takashi Toyoshima.

Node.js Foundation und Linux Foundation launchen neues Node.js Zertifizierungsprogramm

Node.js zählt mit monatlich über 4,5 Millionen aktiven Usern mittlerweiler zu einer der beliebtesten Programmiersprachen. Zwar nimmt auch die Verbreitung von Node.js immer weiter zu, allerdings, so heißt es in einem aktuellen Blogpost im Node-Blog, haben viele Organisationen noch Probleme, entsprechend ausgebildete Entwickler zu finden. Die Node.js Foundation will darum mit einem neuen Zertifizierungsprogramm Entwicklern die Möglichkeit bieten, zertifizierte Node.js-Entwickler zu werden.

Entwickelt wurde das Programm mithilfe von führenden Node.js-Experten und -Contributors, heißt es in dem Blogpost weiter. Außerdem wurde für das Projekt eng mit der Linux Foundation zusammengearbeitet, die ein „neutral home for running training and certification programs“ bietet. Das Node.js Certified Developer Program soll voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2017 zur Verfügung stehen; was der Online-Kurs kosten wird, steht allerdings noch nicht fest. Mehr Informationen dazu bietet der oben genannte Blogpost.

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