Außerdem: Azure Media Face Detector in der Preview erschienen

Fast Forward: Aus für OAuth 1.0, PhpStorm-Update & Predictive Maintenance mit Microsoft
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Heute haben wir im Fast Forward mal wieder allerhand Neues für euch: So stellt Google OAuth 1.0 ein, PhpStorm 2016.1.1 EAP 145.969 ist erschienen und der Azure Media Face Detector ist in der Preview verfügbar. Zudem stellt Microsoft den Predictive-Maintenance-Modelling-Guide vor, der ASP.NET Dashboard Designer (CTP) ist verfügbar und MIT-Wissenschaftler können unbekannte Bugs in Web-Apps dank neuem Tool schneller finden.

OAuth 1.0 (2LO) wird eingestellt

Der Support von OAuth 1.0 (3LO) endete bereits vor einem Jahr; nun stellt Google auch die Enterprise-Lösung des veralteten Authentifizierungs-Protokolls ein. Wer bislang noch mit OAuth 1.0 (2LO) arbeitet, muss bis zum 20.10.2016 auf OAuth 2.0 upgraden. Anwendungen, die danach noch OAuth1.0 verwenden, werden sich nicht mehr mit Google verbinden können. Für das Upgrade empfiehlt Google die Nutzung von OAuth 2.0 Service Accounts. Fragen zum Upgradeprozess können auf Stack Overflow unter dem Tag google-oauth gestellt werden.

PhpStorm 2016.1.1 EAP 145.969

Zwar bringt der neueste Build von PhpStorm 2016.1.1 EAP nur wenige Neuerungen mit sich, dafür aber eine Reihe Bug-Fixes und kleinere Verbesserungen. Zu den wichtigsten Änderungen zählen diesmal das verbesserte Completion-List-Ordering und die Einführung eines Zeiterfassungs-Plugins sowie von klickbaren URL-Links. Dazu kommen noch weitere Änderungen seitens der Web- und IntelliJ-Plattformen, die in den Release Notes übersichtlich zusammengefasst sind. Build 145.969 von PhpStorm 2016.1.1 steht im Early Access Program zum Download zur Verfügung.

Azure Media Face Detector in der Preview erschienen

Wie Richard Li, Program Manager bei Azure Media Services, jetzt in einem Blogbeitrag mitteilt, ist der Azure Media Face Detector ab sofort in der Preview verfügbar. Dabei handelt es sich  um einen Medienprozessor (MP), der unter anderem für die Personenzählung, das Bewegungs-Tracking und für die Erkennung von Emotionen anhand von Gesichtsausdrücken genutzt werden kann. Mehr Details dazu beschreibt Li im dazugehörigen Blogpost im Microsoft-Azure-Blog.

Predictive Maintenance: Guide zur Implementierung von Vorhersagemodellen

„Predictive Maintenance“ lautet das Stichwort, wenn es darum geht, technische Mängel von industriellen Maschinen vorauszusagen, bevor sie überhaupt eintreffen. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Zeit, sondern auch erhebliche Kosten einsparen, weshalb entsprechende Technologien immer mehr an Aufwind gewinnen. Microsoft hat jetzt eine Anleitung veröffentlicht, die Unternehmen dabei unterstützen soll, Vorhersagemodelle zu implementieren. Der Predictive-Maintenance-Modelling-Guide findet sich in der Cortana Intelligence Gallery und umfasst die folgenden Komponenten:

Predictive Maintenance Modelling Guide Data Sets
Predictive Maintenance Modelling Guide R Notebook
Predictive Maintenance Modelling Guide Experiment

Mehr Informationen dazu gibt´s im Cortana-Intelligence-and-Machine-Learning-Blog.

Neuer ASP.NET Dashboard Designer (CTP) verfügbar

Wie das DevExpress-Team jetzt in einem Blogbeitrag schreibt, geht mit dem jüngsten .NET-Update (v15.2.9) auch die Community Technical Preview (CTP) des ASP.NET Dasboard Designers einher. Damit lassen sich Dashboards von Grund auf erstellen. Das neue Control vereint sowohl Viewer- als auch Editor-Funktionalitäten und bietet Nutzern die Möglichkeit, clientseitig zwischen beiden Optionen hin und her zu wechseln. Außerdem ist das Control kompatibel mit XML-Definitionen, die in WinForms oder im Visual-Studio-Editor erstellt wurden. Alle weiteren Informationen finden Interessierte im DevExpress-Blog.

Ruby on Rails: MIT-Wissenschaftler finden unbekannte Bugs innerhalb von 64 Sekunden

Bugs in Web-Applikationen zu finden, war eine knifflige und langwierige Aufgabe – bis jetzt. MIT-Wissenschaftler haben ein neues Tool namens „Space“ entwickelt, das es möglich macht, unbekannte Fehler in Web-Anwendungen innerhalb weniger Sekunden zu finden. Mithilfe von Space testeten die Forscher die 50 populärsten Web-Apps, die in Ruby on Rails geschrieben sind. Sie fanden insgesamt 23 neue Fehler, deren Analyse jeweils nur 64 Sekunden gedauert hat. Wer sich dafür interessiert, wie das Ganze genau funktioniert, sollte einen Blick auf die Artikel von Katherine Noyes und Mike Wheatley werfen. Die Wissenschaftler wollen ihre Ergebnisse im nächsten Monat auf der International Conference on Software Engineering präsentieren.

 

Aufmacherbild: Storm clouds gather at dusk over Joshua Trees in the California desert (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: A Luna Blue

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