VR for Real: Neuigkeiten aus der Welt der Virtual Reality

Oculus: Neuer Developer Hub, Vive 2: erst bei neuen Innovationen & Pornhub VR: 500.000 Aufrufe täglich
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Neues aus der Welt der Virtual Reality – dieses Mal unter anderem mit: Oculus launcht neue Developer-Hub-Website | Vive 2 kommt erst bei neuen Innovationen | Pornhub VR erhält täglich eine halbe Millionen Aufrufe.

Auch diese Woche ist das VR for Real vollgepackt mit allerhand Neuigkeiten aus den Bereichen Hardware, Software und Entertainment im Virtual-Reality-Bereich. Außerdem gibt es diesmal auch wieder ein Fundstück für euch – und das dürfte nicht nur den Tattoo-Fans unter uns gefallen!

☆ Oculus Rift, HTC Vive & Co.

In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit VR-Hardware und deren Herstellern – von Oculus Rift über die PlayStation VR bis hin zur HTC Vive.

Vive 2 kommt erst bei neuen Innovationen

Wann kommt die Vive 2? Das ist eine durchaus berechtigte Frage, wenn man davon ausgeht, dass der Lebenszyklus des Virtual-Reality-Headsets zwischen einem und drei Jahren liegen wird. In einem Interview mit Digital Trends erklärte HTC Vive General Manager Daniel O’Brien nun, dass es nicht darum ginge, einen bestimmten Produktionszyklus zu wählen – sondern darum, „really meaningful innovation that helps the developer community to create compelling new experiences“ herauszubringen.

Vielleicht braucht man aber auch noch gar keine zweite Vive-Generation, denn optionale Vive-Upgrades kommen derzeit regelmäßig auf den Markt. Dazu gehört etwa auch TPCast – ein Add-on, mit dem die Vive kabellos betrieben werden kann. Liest man zwischen den Zeilen, so könnte laut des Berichts von Dominic Brennan die Vive 2  jedoch im nächsten Jahr auf den Markt kommen.

In 2017 I feel like wireless is going to be an option for consumers. Later on in 2018, wireless will be an expected feature.“

Das zumindest lässt O’Brien im Interview verlauten, das auf Digital Trends nachgelesen werden kann.

FaceDisplay sagt der Isolation von VR-Experiences den Kampf an

Virtual-Reality-Experiences sind aktuell noch etwas, dass man allein konsumiert. Kein Wunder, dass einer der größten Kritikpunkte an der virtuellen Realität die virtuelle Blase ist, in der man sich mit seiner VR-Brille befindet. Genau hier setzt das FaceDisplay – eine Erfindung eines Teams von der Universität Ulm – an. Das Ganze sieht aus wie eine modifizierte Oculus Rift, die mit drei Touchscreen-Displays kombiniert wurde. Personen außerhalb der VR-Experience können mit dem Nutzer des Headsets interagieren und an der Erfahrung teilhaben und sehen zugleich das, was auch der Headset-Nutzer sieht. Einen Eindruck davon bietet das folgende Video:

Ganz ausgereift ist die Idee zwar noch nicht, scheint aber zumindest eine Möglichkeit zu sein, VR-Experiences ein wenig sozialer zu gestalten. Mehr Informationen bietet ein Artikel von Rebecca Hills-Duty.

Omnipulse: Haptisches Feedback mit Hautgefühl

Wir haben ja in der Vergangenheit bereits mehrfach über Neuerungen im Bereich haptisches Feedback für VR-Experiences berichtet. Die neuste Kreation von Cornell’s Organic Robotics Lab ist aber gleichzeitig wirklich cool und ein wenig verstörend. Die Technologie nennt sich Omnipulse und nutzt eingebettete , pneumatische Betätigungsschalter, um haptisches Feedback an den Nutzer zurück zu geben.

Glaubt man dem Bericht von Ben Lang, fühlt sich das ganze ähnlich wie Haut – auch wenn es tatsächlich aus Gummi besteht. Vorgestellt wurde Omnipulse im Rahmen der GTC 2017; hier wurde der Prototyp an den Vive-Controllern angebracht, um über sie haptisches Feedback zu vermitteln. Das Demovideo zeigt, wie das Ganze funktioniert. Ob die Omnipulse-Technologie es aber jemals als marktreifes Produkt in die Produktion schafft, bleibt aber abzuwarten.

☆ Tools & Co für das VR-Development

Hier bieten wir einen Ausblick auf neue Tools sowie Tipps und Kniffe für die Entwicklung im VR-Umfeld.

VR-Prototyping: OPTIS stellt neue Software für VR-Modelling vor

Bei der Nutzung von digitalen Modellen zum Prototyping von physischen Objekten ist wichtig, dass ihr Verhalten möglichst gut dem Verhalten von Objekten in der realen Welt ähnelt. Genau für diesen Zweck hat OPTIS nun eine neue Version seiner HIM-Software vorgestellt. Sie integriert Video, Audio und haptisches Feedback, um möglichst realistische Virtual-Reality-Simulationen zu entwickeln. HIM erlaubt außerdem Ganzkörper-Tracking sowie Motion Capture, was bei der Entwicklung von VR-Experiences eine wichtige Rolle spielt. Nützlich ist auch die Sharing-Funktion, mit der Teams ihre Ergebnisse leichter miteinander teilen können. Mehr Informationen zum Thema bietet ein Artikel von Rebecca Hills-Duty sowie der zugehörige Blogpost im OPTIS-Blog.

ZeniMax verklagt Samsung

Der Rechtsstreit zwischen ZeniMax und Oculus – beziehungsweise John Carmack – nimmt kein Ende. Nun will sich ZeniMax die Samsung Gear VR vornehmen, denn auch hier soll der Code zum Einsatz kommen, der in der Oculus Rift genutzt wurde. ZeniMax behauptet, dass diese Technologie ihnen gehört und somit mit der Nutzung in der Gear VR erneut ein Verstoß gegen das bereits ausgesprochene Urteil vorliegt. Alle Informationen fasst ein Artikel von Rebecca Hills-Duty zusammen.

Oculus launcht neuen Developer Hub

Oculus hat seine neue Developer-Hub-Website gelauncht. Sie bringt viele Verbesserungen mit, allen voran eine bessere Navigation, Dokumentation und Suchfunktionalität. Außerdem hat der neue Developer Hub einen neuen Header und erstrahlt so in neuem Glanz. Alle Informationen zur neuen Developer-Hub-Seite fasst der zugehörige Blogpost im Oculus-Blog zusammen.

webinale 2017

Technische Suchmaschinenoptimierung 2017

mit Johannes Giesche (Trust Agents Internet GmbH)

Element Queries im Responsive Webdesign

mit Jonas Hellwig (kulturbanause)

Search Engine friendly Design: Von der Suche zur Konversion

mit Jens Fauldraht (takevalue Consulting GmbH)

☆ VR und Entertainment

Virtual Reality erobert auch immer mehr den Entertainment- und Bildungsbereich. In diesem Abschnitt geht es darum um die aktuelle Entwicklung von VR für Games, Film und Fernsehen sowie Schule und Studium.

Steam stellt neuen 360-Grad-Video-Player vor

Für viele VR-Einsteiger führt der Weg in die Welt der virtuellen Realität zunächst über 360-Grad-Videos – und die werden auch so immer beliebter. Ab sofort bietet auch die Spieleplattform Steam einen eigenen 360-Grad-Video-Player an. Zwar befindet er sich derzeit noch in der Beta-Phase, umfasst aber bereits jetzt viele spannende 360-Grad-Videos, darunter zum Beispiel Alien: Covenant In Utero oder LEGO Batman: The Batmersive Experience. Alle Informationen zum neuen 360-Grad-Video-Player von Steam bieten die offizielle Steam-Store-Seite sowie das zugehörige FAQ. Dort sind auch die minimalen Hardware-Anforderungen für die Nutzung des Video-Players gelistet.

Pornhub VR erhält eine halbe Millionen VR-Views täglich

Dass die Porno-Industrie massiv von Virtual Reality profitieren wird, ist nichts Neues. Wenig überraschend ist darum eine neue Statistik der Pornoseite Pornhub, die aktuell mehr als eine halbe Millionen VR-Aufrufe täglich verzeichnet. Vor allem in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 wird auf die angebotenen 360-Grad-Videos, die mit VR-Headsets wie u.a. Google Cardboard angeschaut werden können, zurückgegriffen. Ebenfalls wenig überraschend kamen VR-Videos auf Pornhub an Weihnachten mit knapp 900.000 Aufrufen pro Tag auf ein Rekordhoch, wie die folgende Grafik zeigt.

Pornhub-Seitenaufrufe täglich

Pornhub-Seitenaufrufe täglich, Quelle: UploadVR

Mehr Informationen zu den Statistiken bietet auch ein Artikel von Jamie Feltham.

☆ VR for Fun

Ein bisschen Spaß darf auch in der Virtual Reality nicht fehlen. Hier stellen wir euch einige unterhaltsame Fundstücke aus allen Themengebieten vor.

Soundwaves Tattoos: Tattoos mit Sound per AR-App

Seit der ursprünglichen Entwicklung von Tattoos hat sich an dem Prozess wenig geändert. Doch auch hier hat Augmented Reality eine Lösung parat: Das kalifornische Start-up Skin Motion hat eine AR-App entwickelt, mit der Audio in eine lesbare Schallwelle konvertiert wird. Wird das damit erstellte Pattern tätowiert, kann die Applikation anschließend zum Scannen der Tätowierung genutzt werden, während die Audio-Aufnahme in Real-Time abgespielt wird. Mehr Informationen dazu bietet ein Artikel von Kyle Melnick; das folgende Video gibt ein Beispiel davon, wie Soundwaves Tattoos aussehen können:

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