Außerdem: Apple erinnert Entwickler (nochmal) an 64-Bit-Support für iOS und Mac Apps

Fast Forward: openHAB 2.1 verfügbar & NativeScript 3.1 erschienen
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Heute im Fast Forward: NativeScript 3.1 erschienen | Android Things Console Developer Preview verfügbar | openHab 2.1 steht zur Verfügung | Apple erinnert Entwickler (nochmal) an 64-Bit-Support für iOS- und Mac-Apps | Warnung vor Sicherheitsrisiko in Azure Active Directory Connect

openHAB 2.1 verfügbar

Fünf Monate nach Version 2.0 ist mit openHAB 2.1 die erste Minor-Version des Eclipse-SmartHome-Projekts erschienen. Kai Kreuzer, Präsident der openHAB Foundation, erläutert auf seinem Blog die Highlights der neuen Stable-Version. Darunter finden sich natürlich neue Device-Bindings, u.a. für Gardena, Bosch Indego, LIFX, IKEA Trådfri,Xiaomi Mi Smart Home und ZigBee. Außerdem ist ab sofort der Eclipse IoT Marketplace mit seiner Vielzahl an Third-Party-Add-Ons integriert. Zu den weiteren Neuerungen zählen eine neue Version des Installers openHABian für RaspberyPi und PINE A64, Upgrade Scripts für manuelle Installationen sowie die openHAB Extension für Visual Studio Code, mit deren Hilfe sich Konfigurationsdateien komfortabel editieren lassen. Alle Details zu openHAB 2.1 gibt’s in den offiziellen Release Notes.

NativeScript 3.1 erschienen

Rund sechs Wochen Entwicklungszeit sind in die neue NativeScript-Version, NativeScript 3.1, geflossen. Im Fokus des Release steht vor allem eine bessere Stabilität, aber auch die Verbesserung der Usability kommt bei diesem Update nicht zu kurz. Im Gepäck hat NativeScript 3.1 mit dem Elements-Tab etwa ein neues Feature für die Chrome DevTools. Damit lässt sich die „Current View“-Ansicht der eigenen NativeScript-App sowohl leichter inspizieren als auch modifizieren. Neu ist außerdem der Support für das Generieren on V8-Heap-Snapshots aus einem willkürlichen Bundle, besseres Performance-Profiling sowie einige Änderungen am NativeScript CLI. Alle Neuerungen sind im zugehörigen Blogpost zusammengefasst; NativeScript 3.1 kann über npm installiert werden.

Android Things Console Developer Preview verfügbar

In Kürze soll die fünfte Preview von Android Things erscheinen. Bereits jetzt steht dafür die Developer Preview der Android Things Console zur Verfügung. Sie soll es Entwicklern erlauben, die Software, die auf den zahlreichen Android Things IoT-Devices läuft, besser zu verwalten sowie Factory-Images zu erstellen und das Betriebssystem sowie APKs zu aktualisieren. Devices müssen künftig ein System-Image nutzen, das über die Android Things Console heruntergeladen wurde, um neue Updates zu erhalten. Die Android Things Console bringt verschiedene Features mit, etwa neue Möglichkeiten zum Erstellen von Produkten und Factory-Images. Mehr Informationen zur neuen Android Things Consoler bietet ein Blogpost im Android-Entwicklerblog.

Apple erinnert Entwickler (nochmal) an 64-Bit-Support für iOS und Mac Apps

Seit 2014 hat Apple den Support für 32-Bit zurückgefahren. Schon alle iOS-8-Apps mussten 64-Bit-Binaries unterstützen und mit der iOS 10 Beta wurden Nutzer vor reduzierter Systemperformance gewarnt, wenn 32-Bit-Apps geöffnet wurden. Auf dem WWDC 2017 Anfang Juni stellte Apple dann endgültig klar: iOS 11 wird keine 32-Bit-Konfigurationen unterstützen. Jetzt hat das Unternehmen nochmals Reminder für Developer veröffentlicht: Apps, die im App Store submittet werden (iOSMac Apps), müssen 64-Bit unterstützen. Allerdings muss man klar stellen: 64-Bit-Support für Apps war seit Juni 2015 verpflichtend. Die erneuten Warnung betreffen damit nur Apps, die seitdem nicht geupdatet wurden.

Warnung vor Sicherheitsrisiko in Azure Active Directory Connect

Microsoft fordert Azure-Sysadmins offiziell dazu auf, Azure Active Directory Connect Konfigurationen zu überprüfen und einen Patch einzuspielen, der vor einer Schwachstelle im Handling von Nutzerzugriffen schützt. Das Sicherheitsrisiko wird durch einen Bug in einem Active-Directory-Feature namens password writeback verursacht. Azure Active Directory kann so konfiguriert werden, dass es User-Passwörter zurück in eine lokale Active-Directory-Umgebung kopiert. Das Feature zielt ursprünglich darauf ab, das Resetten von Passwörtern zu vereinfachen, indem lokale und Cloud-Passwörter gleichzeitig geändert werden kann. Eine falsche Konfiguration von Permissions durch den Administrator öffnet jedoch Angreifern die Tür. Diese können ein Passwort-Reset erzwingen und somit Zugriff auf Nutzer-Accounts erlangen. Mit dem aktuellen Update 1.1.553.0 für Azure Active Directory Connect hat Microsoft die Schwachstelle entfernt.

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