Außerdem: Linting und Syntax Highlighting in Meteor ES6 und Lesestoff fürs Sommerloch

Fast Forward: organischer Computer aus Rattenhirnen, Developers Guide für Windows 10 & TFS 2015
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Heute in Fast Forward: ein organischer Computer aus Rattenhirnen, ein wichtiger Termin für Windows-10-Entwickler, Ratschläge zur Integration von Linting und Syntax Highlighting in Meteor ES6, die finale Version des Team Foundation Server 2015 und Lesestoff fürs Sommerloch.

Jetzt bookmarken: Developers Guide für Windows 10

Am 12. und 13. August findet jeweils ab 17 Uhr auf Channel 9 der Live Webcast „Developers Guide to Windows 10 RTM” statt. Andy Wigley, Technical Evangelist bei Microsoft, und Shen Chauhan, Senior Program Manager bei Microsoft, zeigen hier sämtliche Neuerungen in Windows 10 für Entwickler. Dabei wird das gesamte Spektrum umfasst, von der neuen Universal Platform über XAML-Verbesserungen, neue Features in Visual Studio 2015, der Portierung von Windows 8.1 Apps bis hin zu adaptivem UI und adaptivem Code. Wer an beiden Tagen keine Zeit hat – keine Sorge, die Aufzeichnungen stehen wenige Tage später ebenfalls auf Channel 9 zur Verfügung.

Linting und Syntax Highlighting in Meteor ES6 (ES2015)

React und Meteor stellen eine tolle Kombination zur App-Entwicklung dar. Meteor ermöglicht ein einfaches Datenmanagement zwischen Client und Server, React vereinfacht die Arbeit am User Interface der App. Leider hat diese Kombination aber auch immer noch gewisse Probleme im Gepäck und über eines davon ist Robert Dickert gestolpert, als er sein erstes Projekt damit starten wollte. Sein Linting-Plugin, also die Hervorhebung problematischer Codezeilen, funktionierte nicht mehr. Wie er dieses Problem gelöst und auch gleich ein gutes Syntax-Highlighting sowie den Support von ES2015 in Meteor eingebaut hat, erklärt er in einem Tutorial.

Team Foundation Server 2015: Finale Version jetzt verfügbar

Ab sofort ist der Team Foundation Server 2015 in der finalen Version verfügbar. Microsofts Application-Lifecycle-Management-Plattform hat zahlreiche Verbesserungen erfahren, ein besonderes Augenmerk galt hierbei insbesondere den DevOps-Funkionalitäten. Außerdem enthalten sind aktualisierte Cloud-basierte Load Tests, Browser-basierte Code-Bearbeitungsmöglichkeiten und erweiterte Kanban-Board-Funktionen.Weiter wurden die Agile-Progect-Management-Features überarbeitet und ausgebaut, darunter das hierarchische Backlog Management, anpassbare Karten, Swim Lanes, Split Columns, und die Such-und Filterfunktion. Auch das TFS-Build-System runderneuert, beispielsweise wurde das Agent Pool Management ausgebessert und ein Cross Platform Agent eingeführt, der es Entwicklern ermöglicht, Anwendungen auf allen möglichen Plattformen zu erstellen. Mit TFS 2015 steht jetzt außerdem Team Project Rename bereit – damit können Projekte je nach Bedarf umbenannt werden. Zudem gibt es einige Git-Verbesserungen und Änderungen in Sachen Lizensierung und Preisgestaltung: das Lizensierungsverfahren soll jetzt einfacher und die Kosten günstiger sein. Genauere Informationen dazu und einen Überblick über alle weiteren Neuerungen hat Brian Harry, Product Unit Manager /Team Foundation Server, via Blogpost zusammengefasst. Unter folgenden Link finden sich außerdem die Release Notes.

Lesestoff fürs Sommerloch

Windows-Entwicklern, die ein eventuell auftretendes Sommerloch für ein wenig Weiterbildung nutzen wollen, sei ein Blick auf den Blog von Eric Ligman, Microsofts Senior Sales Excellence Manager, empfohlen: hier findet sich eine umfangreiche Sammlung an kostenlosen Ebooks zu Visual Studio, Windows, Office, SharePoint, SQL Server, System Center,  Windows Server und Windows Azure. Bei weit mehr als 60 Ebooks dürfte sich für jeden Geschmack und Bedarf etwas finden lassen.

Organischer Computer aus Rattenhirnen

Wissenschaftler experimentieren schon seit einigen Jahren an der Realisierung von Interfaces, die Gehirne miteinander verbinden sollen. Insbesondere Miguel Nicolelis, ein Neurobiologe am Duke University Medical Center, hat sich in dieser „Disziplin“ hervorgetan. Sein Team hat kürzlich ein sogenanntes „Brain-Net“ kreiert – aus einem Netzwerk von vier miteinander verbundenen Rattengehirnen. Mithilfe mikroskopischer Elektroden, die direkt in den Kortex der Ratten implantiert wurden, konnten die Nager Informationen untereinander in Echtzeit austauschen. Gemeinsam waren so dadurch in der Lage Aufgaben zu lösen, an denen einzelne Ratten vorher gescheitert waren.
Darüber hinaus hat Nicolelis‘ Team noch mit Rhesusäffchen experimentiert. Die vernetzten Hirne dreier Affen steuerten gemeinsam einen virtuellen 3D-Arm auf einem Bildschirm, indem sie intuitiv ihre Gehirnaktivitäten synchronisierten. Was sich ein bisschen nach Frankenstein trifft Bernhard Grzimek anhört, sieht Nicolelis – und andere Experten – als weiteren Schritt auf dem Weg zu einem organischen Computer.

Aufmacherbild: rat on computer on black via Shutterstock / Urheberrecht: ADA_photo

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