Außerdem: Neue Funktionen für das Power BI Dataset API

Fast Forward: Neue PHP- und Node-Versionen, Kubernetes 1.3 & Googles Transparenzbericht
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Heute im Fast Forward haben wir wieder einmal eine ganze Reihe Updates für euch. So sind PHP 5.5.38, 5.6.24 und 7.0.9 sowie Node v.6.3.1 und Kubernetes 1.3 erschienen. Außerdem gibt es neue Funktionen für das Power BI Dataset API, Azure Security Center ist allgemein verfügbar und Google hat den jährlichen Transparenzbericht veröffentlicht. Darüber hinaus ist der Umzug von Skype in die Cloud fast abgeschlossen und es geht um Zend Expressive und die Skalierung im Projekt.

Node v6.3.1 (Current) steht zur Verfügung

Mit v6.3.1 steht eine neue Version für die aktuelle JavaScript-Runtime-Plattform Node.js zur Verfügung. Im Gepäck hat das Update vor allem eine Reihe von Bug-Fixes, darunter das Upgrade von V8 auf Version 5.0.71.xx sowie eine verbesserte Performance von Buffer.from(str,’hex’) und Buffer#write(str,’hex’). Alle Neuerungen können im zugehörigen Blogpost von Evan Lucas nachgelesen werden; dort steht die neue Version auch zur Installation bereit.

PHP 5.5.38, 5.6.24 und 7.0.9 sind erschienen

Mit PHP 5.5.38, 5.6.24 und 7.0.9 sind gleich drei neue Versionen von PHP erschienen, die vor allem für wichtige Security-Fixes sorgen. Behoben wird unter anderem eine in HTTP_PROXY aufgetretene Schwachstelle, aber auch mehrere weitere Sicherheitslücken werden mit den neuen Versionen gefixt. Darüber hinaus bringen die Updates aber auch jeweils einige Bug-Fixes mit sich; alle Änderungen lassen sich den entsprechenden Changelogs entnehmen:

User von PHP 5.5.x sollten beachten, dass 5.5.38 die letzte planmäßige Version von PHP 5.5 ist; bereits vor kurzem haben wir vom offiziellen End-of-Life von PHP 5.5 berichtet. Usern wird darum das Upgrade zu einer neueren PHP-Version dringend empfohlen. Die neuen Versionen stehen wie gewohnt auf der Download-Seite, die Windows-Binaries ebenfalls an der bekannten Stelle zum Download zur Verfügung.

Neue Funktionen für das Power BI Dataset API

Power BI ist ein cloudbasierter Microsoft-Dienst, der zur Erstellung von benutzerdefinierten Dashboard-Anwendungen genutzt werden kann. Bei den zugehörigen Power-BI-REST-APIs handelt es sich um REST-basierte APIs, die den programmgesteuerten Zugriff auf Dashboard-Ressourcen wie Datenbestände, Tabellen und Zeilen in Power BI ermöglichen. Das sogenannte Dataset API war das erste REST API, das Microsoft für Power BI veröffentlicht hat. Mithilfe des APIs haben Entwickler die Möglichkeit, einfache Datensätze programmatisch zu erstellen und Daten direkt an Tabellen innerhalb dieses Datensatzes zu übermitteln.

Wie das Power-BI-Team jetzt in einem aktuellen Blogbeitrag mitteilt, sind ab sofort zwei neue Funktionen für das Dataset API verfügbar, die es Entwicklern erleichtern sollen, Daten zu Power BI zu pushen. Unter anderem stehen beim Generieren von Datensätzen nun neue Modeling-Properties bereit. Um sicherzustellen, welche Reihen erfolgreich gepusht wurden und um Duplikate zu vermeiden, wurden außerdem Sequenznummern spezifiziert. Mehr Details zu den Neuerungen – die aktuell nur in der Preview erhältlich sind – gibt es im Microsoft-Power-BI-Blog.

Kubernetes 1.3 ist erschienen

Bereits seit Anfang des Monats ist die neue Version des Orchestrierungsdienstes Kubernetes 1.3 erhältlich. Firmen, die seitdem überlegen, mit dem Container-Cluster-Manager in Version 1.3 zu arbeiten, können sich jetzt nochmal Denkanstöße vom Google-Team geben lassen. Im Open-Source-Blog des Unternehmens hat Carter Morgan einige Links kompiliert, die z. B. auf detailliertere Beschreibungen der neuen Features wie etwa die Cross-Cluster-Federation-Services oder das Minikube-Tool verweisen. Einen kompletten Überblick über die Änderungen bieten Changelog und Release-Post, in dem sich auch die entsprechenden Download-Links finden lassen.

Azure Security Center jetzt allgemein verfügbar

Azure-Nutzer, denen das Thema Sicherheit von Cloud-Diensten am Herzen liegt, dürften sicher schon mal vom Azure Security Center gehört haben. Dabei handelt es sich um eine neue Cloud-Lösung von Microsoft, die Anwender beim Vorbeugen, Erkennen und Beheben von Bedrohungen unterstützen soll. Der Dienst bietet unter anderem integrierte Sicherheitsüberwachung und Richtlinienverwaltung für Azure-Abonnements.

Bisher war das Security Center nur in der Preview verfügbar, jetzt hat der Dienst die Testphase aber hinter sich gelassen und steht ab sofort in der finalen Version für Azure-Kunden bereit. Zu den neuen Funktionen, die damit einhergehen, zählen Log-Integration, Support für weitere Azure-Ressourcentypen, E-Mail-Benachrichtigungen, neue REST-APIs und einiges mehr. Für ausführlichere Details zum Security Center sowie einen Überblick über alle weiteren Neuerungen empfiehlt sich ein Blick auf den Microsoft-Azure-Blog.

Google veröffentlicht Transparenzbericht

Einer der wichtigsten Berichte zum Thema Regierungsspionage wurde nun für das zweite Halbjahr 2015 von Google veröffentlicht. Der Trend ist eindeutig steigend: Waren es im Jahr 2009 noch rund 25.000 Auskunftsgesuche nach Nutzerdaten, so waren es 2015 schon beeindruckende 75.000, das dreifache. In der Länder-Top-10 für 2015 ist Deutschland mit dem zweiten Platz und 10.000 Anfragen bei Google gut mit von der Partie, nur die USA liegt mit knapp 12.500 Anfragen davor. Frankreich belegt den dritten Platz. Die über die Jahre in etwa gleichbleibende Bereitschaft von 75 Prozent zur Herausgabe von Daten lässt in Verbindung mit der kürzlich angekündigten Verwertung des Browserverlaufs von Google Chrome zu Werbezwecken einen unguten Beigeschmack zurück.

Skype: Umzug in die Cloud fast abgeschlossen

Skype soll moderner werden! Darum arbeitet Microsoft hinter den Kulissen schon seit einiger Zeit an der Umstellung des Dienstes von der alten P2P-Architektur hin zu einer modernen Cloud-Lösung. Die gute Nachricht lautet: Die Umstellung ist beinahe abgeschlossen. Wer in der letzten Zeit also Probleme mit Skype hatte, kann darauf hoffen, dass diese bald behoben sind.

Es gibt aber auch schlechte Neuigkeiten: Wer Skype TV nutzt, wird sich künftig nach einer Alternative umsehen müssen. Manche der älteren Dienste werden nämlich nicht mit auf Azure umziehen. Auch diejenigen, die ein altes Betriebssystem nutzen, sollten über ein Upgrade nachdenken. So werden künftig keine Android-Versionen unterhalb von 4.03 mehr unterstützt werden. Die neue Cloud-Lösung soll allerdings durchaus vorteilhaft für den Nutzer sein. Microsoft kündigt an, dass dadurch die CPU-Auslastung und der Batterieverbrauch mobiler Geräte sinken sollen, während der große Funktionsumfang am Desktop nicht wesentlich eingeschränkt wird.

Zend Expressive und die Skalierung im Projekt

Man kennt das ja: Eben schraubt man noch an einem Feierabendprojekt herum, in dem man mit einer Hand voll Routen auskommt und in dem man mit simplen, statischen Templates wirklich weit kommt. Doch dann entwickelt sich eine ganz eigene Dynamik … neue Features hier, ein paar Gimmicks dort – schon wächst das Projekt und man fragt sich, ob man das noch mit einem Mikroframework durchziehen kann.

Kann man, meint zumindest Alejandro Celaya in seinem aktuellen Blogpost Project Scalability With Zend Expressive – eben jenes Mikroframework aus dem Hause Zend, dem wir vor Kurzem eine sehr ausführliche Einleitung spendiert haben. Anhand verschiedener Punkte, wie beispielsweise der Modularität oder der Dependency Injection, erklärt er, warum Zend Expressive seiner Meinung nach zu mehr taugt als zur Erstellung simpler Prototypes.

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