Außerdem: Das passiert mit den .Net-Tools im neuen JetBrains Abomodell JetBrains Toolbox - und mit Google-Sprachbefehlen

Fast Forward: Neuer PhpStorm-9.5-EAP-Build, neue WebStorm 11 Public Preview und Git Large File Storage
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Heute geht es im Fast Forward mal wieder sehr Update-lastig zu. So war vor allem JetBrains besonders fleißig bei der Herausgabe neuer Versionen, denn es gibt sowohl einen neuen EAP-Build für PhpStorm 9.5 als auch eine neue Public Preview von WebStorm 11. Außerdem äußerte sich der Software-Hersteller zur Zukunft der .Net-Tools dotTrace, dotMemory und dotCover im neuen Abomodell JetBrains Toolbox. Zudem gab es auch für die CMS-Plattform Drupal ein Maintenance-Update und wir zeigen euch, worauf User für eine effektive Nutzung von Git Large File Storage achten sollten und was mit Euren Google-Sprachbefehlen passiert..

Neuer Build von PhpStorm 9.5 EAP veröffentlicht

Mit Build 143.279 steht ein neuer Build der kommenden Version von PhpStorm, PhpStorm 9.5, im Early Access Program zur Verfügung. Er behebt vor allem ein Problem, das im vorigen Build aufgetreten ist und bringt zudem zahlreiche Bug-Fixes und Verbesserungen mit sich. Auch Neuerungen seitens der IntelliJ- und Web-Plattformen sind in diesem Build enthalten. Alle Änderungen lassen sich noch einmal in den vollständigen Release Notes nachvollziehen. PhpStorm 9.5 Build 143.279 steht im Rahmen des Early Access Programs zum Download zur Verfügung und kann so bis zu 30 Tage lang auch ohne gültige Lizenz getestet werden.

Neuer WebStorm-11-Public-Preview-Build steht bereit

Der finale Release der kommenden Major-Version von WebStorm, WebStorm 11, rückt immer näher. Mit Build 143.267 ist nun jedoch zunächst erstmal ein neuer Preview-Build der beliebten IDE aus dem Hause JetBrains erschienen, der für eine ganze Reihe von Verbesserungen sorgt. Dazu gehört zum Beispiel die von Ekaterina Prigara im Ankündigungspost vorgestellte Einführung einer vereinfachten Konfiguration für die Node.js-Coding-Assistance. So können User nun etwa mit einem einfachen Klick in den Node.js- und npm-Einstellungen WebStorm eine Node.js-Core-Library auf Basis der eigenen Node.js-Installation erstellen und aktivieren lassen. Zudem bringt die neue Public Preview von WebStorm 11 zahlreiche Bug-Fixes mit sich, die übersichtlich in den Release Notes zusammengefasst sind. Der neue Preview-Build steht auf der Produkt-Website zum Download zur Verfügung; eine valide Lizenz wird zum Testen nicht benötigt.

Drupal 7.40 erschienen

Nachdem die Entwicklung der kommenden Major-Version von Drupal mit der Veröffentlichung eines ersten Release Candidates weitervorangeschritten ist, gab es nun auch für die aktuelle Version ein Update. Drupal 7.40 bringt vor allem zahlreiche Bug-Fixes und kleinere API- und Feature-Verbesserungen mit sich. Alle Änderungen sind übersichtlich in den Release Notes der neuen Drupal-Version zusammengefasst; sie steht auf der Produkt-Website zum Download zur Verfügung.

Umfangreiche Dateien mit Git Large File Storage verwalten – jetzt auch in GitHub Enterprise

Bereits vor kurzem hat Git Large File Storage – GitHubs Verwaltungssystem für umfangreiche Dateien – mit der Veröffentlichung von Version 1.0 einen Meilenstein erreicht und steht für alle GitHub-Repositories zur Verfügung. Mit dem Release von GitHub Enterprise 2.4, das wir im gestrigen Fast Forward vorgestellt haben, kann auch dort mit Git LFS gearbeitet werden. Im GitHub-Blog erklärt Allen Smith nun, wie man Git LFS in den eigenen Workflow einbinden kann – egal, ob man mit GitHubs Web-Interface, der Command Line oder der GitHub-Desktop-Applikation arbeitet. Dabei zeigt er nicht nur, wie die Dateiverwaltung nahtlos mit GitHub integriert werden kann, sondern etwa auch, was für eine möglichst produktive Nutzung des Tools beachtet werden sollte.

dotTrace, dotCover und dotMemory: so geht’s mit den Tools in JetBrains Toolbox weiter

JetBrains‘ Ankündigung des neuen Abomodells JetBrains Toolbox, das am 2. November 2015 eingeführt wird, hatte für einige Aufruhr in der Community gesorgt. Zwar gab es zwischenzeitlich ein Update, das die meisten Gemüter beruhigt haben dürfte, trotzdem waren sich viele User der ReSharper-Tools dotTrace, dotCover und dotMemory nicht sicher, was mit den von ihnen genutzten Tools passieren wird. Bisher konnten diese nämlich gemeinsam mit ReSharper Ultimate genutzt werden – und zwar mit separaten Lizenzen.

Innerhalb des neuen Abomodells stehen die .Net-Tools künftig jedoch nur noch als Teil von ReSharper Ultimate zur Verfügung; eine Entscheidung, die vor allem darauf basiert, dass die meisten dotTrace-, dotCover- und dotMemory-User sowieso auch ReSharper nutzen. Mehr Informationen dazu bietet ein entsprechender Blogpost im JetBrains-dotTrace-Blog; einige Informationen zur neuen Lizenzpolitik von JetBrains hat uns auch der Leiter des JetBrains Technology Advocate Teams, Hadi Hariri, im Interview verraten.

Was hab‘ ich gesagt? Alle Google-Sprachbefehle anhören

Dass Google in regelmäßigen Abständen Informationen über den persönlichen Standort an den Google Latitude Server schickt, ist nichts Neues. Aufregen muss man sich darüber auch nicht, denn erstens steht das in den Nutzungsbedingungen und geschieht also nur, wenn man der Erhebung dieser Daten zugestimmt hat. Zweitens lässt sich diese Funktion auch schnell über die dazugehörige Standortverlauf-Website deaktivieren.
Die wenigsten dürften jedoch wissen, dass Google auch die Sprachkommandos, die man an Google mithilfe der „OK Google“-Funktion sendet, dauerhaft gespeichert werden (was vermutlich daran liegt, dass Google diese Funktion so gut wie gar nicht promotet). Auf der dazugehörigen Website „Sprach- & Audioaktivitäten“ in seinem Google-Account lassen sich alle Kommandos, Fragen und Anfragen nachhören, die man getätigt hat. Auf den ersten Blick wirkt das etwas spooky. Auf der anderen Seite kann man selbst in Augenschein nehmen, welche Daten der Konzern tatsächlich speichert. Die Speicherung dient, laut Google, vor allem der Verbesserung des Produkts. Durch die große Anzahl gespeicherter Stimmanfragen wird die Qualität der Spracherkennung im Allgemeinen verbessert und im Speziellen lernt Google die eigene Stimme besser zu erkennen.
Das Feature lässt sich natürlich ebenfalls abstellen. Allerdings bedeutet das nicht, dass Google die Aufzeichnungen nicht weiter speichert. Sie werden lediglich anonym abgelegt und nicht mehr einem bestimmten Nutzer zugeordnet.

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