Microsofts Chatbot Zo weicht prekären Themen aus

Fast Forward: Piwik 3.0.0-beta4 erschienen & Multilinguale Drupal-Seiten erstellen
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Heute im Fast Forward: Mit Piwik 3.0.0-beta4 steht die nächste Testversion des kommenden Piwik-Updates zur Verfügung und fünf Tipps helfen beim Erstellen von multilingualen Drupal-Seiten. Außerdem ist Microsofts 3D Builder jetzt auch auf Windows 10 Mobile und Xbox verfügbar, Google stellt mit OSS-Fuzz einen neuen Sicherheitsservice für Open-Source-Software vor und Microsofts Chatbot Tay ist unter dem Namen Zo zurück.

Zo: Microsofts Chatbot ist zurück

Bereits im März machte Microsoft mit dem Chatbot Tay Schlagzeilen. Die KI war nicht dazu gedacht, die Wünsche von Nutzern zu erfüllen, vielmehr ging es darum, diese zu unterhalten. Im Gegensatz zu anderen künstlichen Intelligenzen, die bislang nicht auf jede Art von Gespräch eingehen, nahm Tay kein Blatt vor den Mund und hatte eine eigene Meinung. Nachdem Tay allerdings von ihren Nutzern auf Twitter innerhalb kürzester Zeit darauf trainiert wurde, rassistisch auf Fragen zu antworten, hat Microsoft das Projekt wieder aus dem Netz genommen.

Nun ist Microsofts Chatbot unter dem Namen Zo wieder zurück. Mit der abgespeckten Tay-Variante kann man sich via Kik unterhalten, allerdings in wesentlich moderaterem Rahmen als zuvor. Beispielsweise gibt Zo keine Antworten mehr auf politische Fragen und weicht prekären Themen wie Hitler oder Trump aus. Fragen zu Microsoft-Produkten hingegen beantwortet der Bot recht clever; die Kollegen von MSPoweruser haben das mal getestet. Zo könnt ihr über den Early-Access-Zugang ausprobieren.

Chatbot Zo, Quelle: https://mspoweruser.com/zo-microsofts-latest-ai-chatbot/

Chatbot Zo, Quelle: https://mspoweruser.com/zo-microsofts-latest-ai-chatbot/

OSS-Fuzz: Googles neuer Sicherheitsservice für Open-Source-Software

Google startet einen neuen Sicherheitsservice für Open-Source-Software namens OSS-Fuzz. Der Dienst, der sich derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist momentan nur für ausgewählte Open-Source-Projekte verfügbar. Interessenten finden auf der GitHub-Seite des Projekts die Anmeldebedingungen. Entwickelt wurde OSS-Fuzz in mehrjähriger Arbeit zusammen mit der Core Infrastructure Initiative Community.

OSS-Fuzz setzt, wie der Name schon andeutet, auf Fuzzy Testing. Darunter versteht man im Softwaretesting eine Technik, bei der im Rahmen sogenannter Black-Box-Tests Zufallszahlen über Eingabeschnittstellen eines Programms verarbeitet werden, beispielsweise durch Öffnen einer Datei, deren Datenformat das Programm unterstützt. Das Fuzzy Testing läuft in der Regel automatisiert ab und eignet sich insbesondere für das Auffinden von Buffer Overflows und SQL Injections.

Microsofts 3D Builder jetzt auch auf Windows 10 Mobile und Xbox verfügbar

Die App 3D Builder ist Teil jeder Windows-10-Installation und bietet nahezu alle Funktionen,, um 3D-Inhalte für den Druck vorzubereiten. Ab sofort ist die Anwendung für Windows 10 Mobile und für die Xbox erhältlich. Mit dem mobilen 3D Builder können Nutzer nicht nur 3D-Content erstellen, man kann auch 3D-Dateien vieler Formate nutzen, darunter WRL (VRML), PLY, OBJ, STL und 3MF. Eine Liste der unterstützen 3D-Drucker findet sich auf der entsprechenden Microsoft-Seite. Dank einer Partnerschaft mit der Firma Materialise kann man seine Modelle ab sofort einfach an den Dienst senden und ausdrucken lassen. Die App kann im Windows Store kostenlos geladen werden.

Piwik 3.0.0-beta4 ist erschienen

Mit Piwik 3.0.0-beta4 steht die vierte Vorabversion der kommenden Major-Version der beliebten Open-Source-Analyse-Plattform zum Testen zur Verfügung. Im Gepäck hat die neue Testversion einige neue Features: So können nun etwa Ziel-Conversions, die Conversion-Rate und Erträge für jeden Device-Typ oder jedes Modell betrachtet werden. Ebenso gab es einige Verbesserungen beim Tracking; zudem werden sämtliche User-Passwörter nun mit einem Bcrypt-Passwort-Hashing-Algorithmus gespeichert. Insgesamt wurden mit diesem Release 33 Tickets geschlossen, eine Übersicht über alle Änderungen bietet das zugehörige Changelog von Piwik 3.0.0-beta4.

Multilinguale Drupal-Seiten in fünf Schritten

Webinhalte zu lokalisieren, gehört inzwischen zum Standard für große Unternehmen. Für jede Region gibt es eine eigene Sprachversion der Website. Und auch lokal ist es sinnvoll, verschiedene Sprachversionen anzubieten – immerhin spricht nicht jeder innerhalb eines Landes die gleiche Sprache. Aber wie setzt man diese Internationalität nun möglichst effektiv um? Um eine gute Übersetzung führt natürlich nichts herum; aber auch darüber hinaus ist einiges zu bedenken, wie Calvin Scharffs weiß. Darum hat er eine Anleitung mit 5 Schritten geschrieben, die Neulinge in der Lokalisierung von Webangeboten vor den schlimmsten Fallen schützt.

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