Außerdem: Automatisierte Remote-Server mit Ansible

Fast Forward: Update für PowerApps, Neues für Microsoft Intune & Monkey Testing für die App
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In unserem heutigen Fast Forward haben wir zuerst einmal zwei Updates aus der Microsoft-Welt für euch: So hat Intune neue Features spendiert bekommen und noch in dieser Woche soll ein Update für PowerApps erscheinen. Außerdem haben wir Tipps zum Monkey Testing für euch, zeigen, wie man automatisierte Remote-Server mit Ansible entwickelt und wie man ein eigenes Slack-Interface für PHP-Anwendungen erstellt.

Microsoft Intune: Bedingter Zugriff und Updates für App SDK

Microsoft hat seinem cloudbasierten Verwaltungstool für mobile Endgeräte, mobile Anwendungen und PCs – Intune – diverse neue Features spendiert. Da wären zu einem zwei Updates für den sogenannten bedingten Zugriff (Conditional Access). Conditional Access ermöglicht das Definieren von Security-Policies, damit insbesondere auf Unternehmensdaten sicher zugegriffen werden kann. So kann bspw. sichergestellt werden, dass der Zugriff auf E-Mail- und Office-365-Dienste eines Unternehmens auf Geräte beschränkt ist, die festgelegten Regeln entsprechen.

Mit „Conditional access for mobile apps“ lässt sich ab sofort der Zugriff von Apps auf Exchange Online beschränken. „Conditional access for Windows PCs“ beschränkt den Zugriff von Windows PCs auf Exchange Online und SharePoint Online. Ferner unterstützt das Intune App SDK ab sofort Mobile Application Management (MAM) ohne sogenanntes Device Enrollment. Und: Der Android for Work Support ist nun allgemein verfügbar. Weitere Details finden sich auf dem Enterprise Mobility and Security Blog.

Microsoft kündigt Update für PowerApps an

In dieser Woche will Microsoft die neueste Version von PowerApps veröffentlichen. Obwohl Microsoft noch keine Versionsnummer bekannt gegeben hat, lässt sich aus der URL des Blogbeitrags schließen, dass es sich um PowerApps 2.0.560 handeln wird. Unter anderem unterstützt die neue Version Universal Links, um Apps entweder in der mobilen App oder im Browser zu öffnen.

Weiterhin kündigt der PowerApps-Blog an, dass sich mit dem Feature AutoHeight bei entsprechender Konfiguration die Größe eines Textfelds automatisch anpassen lässt. Nach dem Update sollen auch einige neue Services wie beispielsweise der Azure Resource Manager und WordPress unterstützt werden. Eine detaillierte Übersicht der Neuerungen wird vermutlich in Kürze in der Dokumentation zu PowerApps zu finden sein.

Monkey Testing als Feuertaufe für die App

Ein Produkt im Vakuum der Testumgebung zu testen ist eine Sache. Eine andere ist es, die richtigen User darauf los zu lassen. Tausende von unterschiedlichen Geräte sind ein Problem. Aber Millionen verschiedener User, die die App alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit X unterschiedlichen parallel laufenden Diensten benutzen, sind unberechenbar. Um dieses Vakuum realistischer zu machen, gibt es Monkey Testing. Alicia Sedlock nutzt jedoch keine Affen, sondern Gremlin.js. In ihrem Guide zeigt sie unter anderem, wie man die Gremlins für allgemeine Click- und Scroll-Simulationen aufsetzt.

Automatisierte Remote-Server mit Ansible

Ansible ist ein leichtgewichtiges Konfigurations-Management- und Orchestrations-Tool auf Open-Source-Basis. Da es über die gleiche Domain wie Puppet, Chef oder auch Saltstack läuft, lassen sich mit Ansible Remote-Server einrichten, auf denen sich Software installieren und remote verwalten lässt. Gigi Sayfan veranschaulicht in einem zweiteiligen Tutorial, wie Ansible die Arbeit mit Remote-Servern erleichtern kann. Im ersten Teil beschreibt er die Grundlagen des Tools, etwa wie Installation und Konfiguration funktionieren. Der zweite Teil beschäftigt sich mit Roles und deren Verwendung sowie mit Variablen und Loops.

Ein eigenes Slack-Interface für PHP-Anwendungen erstellen

Slack erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit in der Entwicklerszene. Auch Libraries & Plug-ins gibt es darum inzwischen beinahe wie Sand am Meer, wie ein Blick auf die Slack-Website verrät. Wer aber doch lieber auf eine selbst geschriebene Lösung setzen möchte, um Slack in seine eigene PHP-Anwendung zu integrieren, findet bei Jarkko Laine ein Tutorial dafür. Der Vorteil liegt ja auf der Hand: Immerhin hat man so nur die eigenen Bugs am Hals! Außerdem lässt sich die Slack-Einbindung so natürlich optimal den eigenen Bedürfnissen anpassen.

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