Programmierer anwerben leicht gemacht
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Nach wochenlangem Grübeln und Kopfzerbrechen fällt dir die eine grandiose, alles verändernde Idee ein, du springst vor Freude dreimal in die Luft und denkst dir, jetzt hast du es geschafft. Es fehlen

Nach wochenlangem Grübeln und Kopfzerbrechen fällt dir die eine grandiose, alles verändernde Idee ein, du springst vor Freude dreimal in die Luft und denkst dir, jetzt hast du es geschafft. Es fehlen nur noch gut funktionierende Entwickler-Kollegen, die deine Vorstellungen wunschgenau umsetzen, und der Rest regelt sich von allein. Nur woher gute Programmierer finden? Du schaltest Anzeigen auf Jobportalen, wirbst in Communitys und Foren, fragst in deinem privaten Umfeld nach gescheiten Arbeitern und bleibst irgendwann ernüchternd alleine zurück. So oder so ähnlich geht’s manch aufstrebendem Entwickler/Unternehmen von morgen. Der PHP-Programmierer und Blogger Cal Evans widmet jenen kreativen Köpfen seinen Blogpost und befasst sich darin mit der Frage, wie man am besten Programmierer anwirbt. Sucht man nach potenziellen Entwicklern, muss man auf seiner eigenen Website damit anfangen. Nach Evans scheitern allein an diesem Schritt zahlreiche Unternehmen, schaffen sie es doch nicht, eine übersichtliche Menüleiste mit klar betitelten Reitern wie „Jobs“ oder „Karriere“ zu integrieren. Die „Job“-Page sollte dem Leser dann einen Eindruck vermitteln, wie das Unternehmen strukturiert ist und welche Tätigkeit ausgeübt wird. In der Gestaltung sollte deshalb auf Extravaganz verzichtet werden, das Motto lautet vielmehr: keep it simple. Als Beispiele nennt Evans die Unternehmen Twilio und Engineyard, die es schaffen, sowohl inhaltlich aus auch darstellerisch zu überzeugen. Als wichtigsten Schritt sieht Evans jedoch die Erschaffung einer Kultur des Respekts an. Für ihn ist klar, dass eine gute Reputation bei der Rekrutierung von „High Potentials“ das wichtigste Gut eines Unternehmens ist. So stellen sich bei Unternehmen wie Twilio oder Engineyard potenzielle Bewerber nicht die Frage, ob sie dort arbeiten möchten, sondern vielmehr, ob sie dort Arbeit finden. Beide Unternehmen haben einen guten Ruf innerhalb der Community und werden deshalb respektiert. Etabliert man also diese Kultur des Respekts, erreicht man von selbst die Besten der Besten, resümiert Evans. 

Aufmacherbild: Businessman stepping up a staircase and city von Shutterstock / Urheberrecht: Peshkova

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