Außerdem: Rendern, Directives, Events mit Vue.js & Referenzen in JavaScript richtig nutzen

Fast Forward: Proposal für Obsidian API & Tipps für ein sicheres CMS
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Heute im Fast Forward: das Proposal für das Obsidian API wurde vorgestellt, Tipps für ein sicheres CMS & Offline-Funktion für WebApps mit PouchDB. Außerdem: Ordnen und ausrichten in CSS mit Grid Layout, Referenzen in JavaScript richtig nutzen & Rendern, Directives, Events mit Vue.js.

Proposal für Obsidian API vorgestellt

Das Web braucht ein neues, effizienteres Grafik-API – sagen zumindest Dzmitry Malyshau und Jeff Gilbert im Proposal für das Obsidian API. Dabei handelt es sich um ein Low-Level-API, das das maximale Feature-Set der GPU für Web-Applikationen bereitstellt. „The API’s main goal is providing the enhanced GPU capabilities to the Web“, erklären Malyshau und Gilbert im Proposal weiter. Das Obsidian API basiert auf Vulkan und soll die umfangreichen Features des WebGL-Nachfolgers für das Web neu definieren. Im ausführlichen Proposal auf GitHub erklären Malyshau und Gilbert, was genau hinter der Idee für das Obsidian API steckt und wie das Design eines solchen Low-Level-APIs aussehen könnte.

Tipps für ein sicheres CMS

Um die Sicherheit von Content-Management-Systemen zu maximieren, empfiehlt Tom Wickens, dem CIA-Model zu folgen. Das Akronym steht hier nicht für den Geheimdienst, sondern Confidentiality, Integrity und Access durch autorisiertes Personal. Gerade CMS können große Mengen von Informationen beinhalten und sollten im Fokus der Security des Unternehmens stehen. Das fängt schon bei der Wahl an: Dabei haben Open-Source- wie Proprietäre Anwendungen laut Wickens ähnlich viele Vor- und Nachteile. Der offene Source-Code mache Open-Source zwar einerseits empfindlicher, andererseits kann eine große Community etwaige Löcher aber auch schneller flicken, während geheimer Source-Code nur von einem kleinen Team gemanagt wird. Es sollte zudem ein CMS gewählt werden, das möglichst wenig weitere Plug-ins erfordert, weil diese ein weiteres Einfallstor für Hacker sind.

Ordnen und ausrichten in CSS mit Grid Layout

Grid Layout hat sich als praktische Möglichkeit herausgestellt, CSS-Elemente zu platzieren. Nitish Kumar zeigt in seinem Beitrag, wie man Items mit Grid genau nach den eigenen Maßgaben anordnen und ausrichten kann. Die Items werden bei „Default“ in der gleichen Reihenfolge angeordnet, wie sie auch in der DOM erscheinen. Mit dem Order-Property werden sie gemäß ihres Values angeordnet. Im nächsten Abschnitt zeigt Kumar, wie man Grid Items entlang der Zeilen- und Spalten-Achse anordnen kann. Auf was bei den beiden Werkzeugen noch so zu achten ist sowie eine sehr ausführliche Anleitung mit allen Befehlen, kann man im Tutorial einsehen.

Rendern, Directives, Events mit Vue.js

Die Entwicklerin Sarah Drasner hat sich langsam aber sicher in Vue.js verliebt. Es sei elegant, zurückhaltend und „reasonable“, also vernünftig. Es kombiniert viele der Vorteile von React, Angular Polymer. Ob man diese Einschätzung über das Framework teilt, kann man selber überprüfen und einfach Drasners Tutorial für Vue.js ausprobieren. Sie fängt zwar noch bei „Hello World!“ an, aber im Anschluss gibt es eine ausführliche Anleitung für Rendern, Directives und Events mit Vue.js. Drasners Guide findet sich im Tutorial.

Referenzen in JavaScript richtig nutzen

Wer versteht, wie Referenzen in JavaScript funktionieren, schreibt besseren Code und vermeidet viele typische Fehler, meint Naveen Karippai. Darum hat er ein Tutorial zu diesem Thema verfasst. Und das beginnt gleich mit einer wichtigen Feststellung: Referenzen funktionieren in JavaScript nicht so, wie man es aus anderen Sprachen kennt. Referenzen von einer Variablen auf eine andere sind nicht möglich; nur bestimmte Werte können per Referenz zugewiesen werden. Welche sind das aber und wie geht man vor, wenn man damit nun arbeiten möchte? Das alles erklärt Naveen Karippai allen Anfängern und Profis in Sachen JavaScript, die noch nicht so genau wissen, wie man mit Referenzen umgeht.

Offline-Funktion für WebApps mit PouchDB

Websites müssen nur online funktionieren, richtig? Falsch. Wer schon mal im Zug versucht hat, etwas im Web zu machen, weiß, wie anstrengend das mit einer schlechten Internetverbindung ist. Hier profitiert die Usability sehr davon, wenn bestimmte Funktionen oder Inhalte einer Website auch offline verfügbar sind – und es verbessert die Performance auch online! Dafür werden sowohl ServiceWorkers genutzt um HTML, JavaScript und Co zu cachen, als auch eine Storage-Lösung für die Inhalte. Wie das in der Praxis aussieht, demonstriert Artem Tabalin an einer Adressbuch-App, die er unter Verwendung von PouchDB erstellt.

 

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