Außerdem: WP REST API schon bald im WordPress-Core?; mehr Sicherheit bei GitHub

Fast Forward: Rust 1.3, PHP 7 Express und eine Kamera, die Fotos verweigert
Keine Kommentare

Heute geht es im Fast Forward unter anderem um die kürzlich erschienene neue Version von Rust, Rust 1.3, einen möglichen Merge des WP REST APIs mit dem WordPress-Core und das von Zend entwickelte neue Migrationstool PHP 7 Express. Außerdem sorgt die Implementierung von SRI für mehr Sicherheit bei GitHub, WordPress stellt den Support der my-hacks.php-Datei nun endgültig ein und Twitter mit Diffy ein automatisiertes Testing-Tool vor.

Rust 1.3 erschienen

Das Rust Core Team hat die Veröffentlichung der Stable-Version Rust 1.3 bekanntgegeben. Zugleich erscheint ein Draft-Dokument namens Rustonomicon, das sich mit den „dunklen Ecken“ der Programmiersprache beschäftigt:

This book digs into all the awful details that are necessary to understand in order to write correct Unsafe Rust programs. Due to the nature of this problem, it may lead to unleashing untold horrors that shatter your psyche into a billion infinitesimal fragments of despair.

Die aktuelle Version von Rust legt besonderen Wert auf Performance. So sind die meisten Veränderungen in der Standard-Library zu finden – beispielsweise soll die PartialEq-Implementierung auf Slices schneller sein und der Substring-Matcher soll einen effizienteren Algorithmus nutzen. Alle weiteren Änderungen und Neuerungen finden sich im Blogpost und den Release Notes.

WP REST API schon bald im WordPress-Core?

Mit dem Rest API kann besonders leicht extern auf Daten in WordPress zugegriffen werden, sei es vom JavaScript in Themes oder Plugins sowie Mobile- oder Desktop-Applikationen aus oder mithilfe des Im- oder Exports der Daten. Nun hat das Entwickler-Team des WP-REST-API-Plugins einen ersten Entwurf ihres Proposals zum Mergen des Plugins und des WordPress-Cores vorgestellt. Darin erklärt Ryan McCue nicht nur die Hintergründe und Vorteile einer solchen Integration, sondern gibt auch einen ersten Ausblick auf seinen Merge-Plan. So soll das API in zwei Teile – Infrastruktur und Endpoints – gesplittet und beide Teile einzeln implementiert werden; die Infrastruktur könnte dabei bereits mit der kommenden WordPress-Version, WordPress 4.4, gemergt werden. Mehr Informationen dazu bietet der zugehörige Blogpost im WordPress-Entwicklerblog.

Zend stellt neues Migrationstool PHP 7 Express vor

Noch dauert es zwar ein bisschen bis zum Release von PHP 7 –zuletzt erschien zunächst der dritte Release Candidate der neuen Major-PHP-Version – trotzdem bereitet man sich allerorts schon auf die bevorstehende Migration vor. So hat Zend nun mit PHP 7 Express ein neues Migrationstool vorgestellt, das in der kommenden Version von Zend Studio integriert sein wird und den eigenen PHP-Code auf potenzielle Kompatibilitätsprobleme überprüft. Zudem versorgt das Tool Nutzer mit den benötigten Informationen, um das eigene Projekt für PHP 7 fit zu machen. Michał Niewrzał hat im Zend-Blog die Nutzung des Tools ausführlich vorgestellt; es steht in der aktuellen Early-Access-Version von Zend Studio 13 zum Testen zur Verfügung.

Mehr Sicherheit bei GitHub

Die Nutzung von GitHub soll sicherer werden – und zwar dank der Implementierung von Subresource Integrity (SRI). SRI fordert den Browser dazu auf, doppelt zu überprüfen, dass GitHubs Content-Delivery-Network auch tatsächlich den richtigen JavaScript- und CSS-Code an den Browser sendet.  Mehr Informationen dazu finden sich in einem Blogpost im GitHub-Engineering-Blog.

WordPress unterstützt my-hacks.php nicht länger

WordPress erlaubte ursprünglich die Customization von WordPress-Seiten mithilfe der Datei my-hacks.php, die mit der Einführung von Plugins und Themes vor zehn Jahren immer weiter in den Hintergrund gerückt ist. Allerdings konnten Entwickler my-hacks.php auch weiter benutzen – zumindest bis jetzt. Wie Aaron Jorbin nun im WordPress-Entwicklerblog erklärt, wie der Support der Datei nun endgültig eingestellt; Entwicklern wird darum empfohlen, den Code in ein richtiges Plugin zu konvertieren. Einige Tipps dazu bietet der zugehörige Blogpost.

Diffy – Twitters automatisiertes Testing-Tool

Diffy, ein automatisiertes Testing-Tool, das zum Aufspüren von Bugs in neuem Code in Apache Trift und anderen HTTP-basierten Diensten genutzt wird, ist nun Open Source. Twitters hauseigenes Testing-Tool verhält sich wie ein Proxy, der HTTP-Requests empfängt und sie an einen funktionierenden sowie einen fehlerhaften Dienst weiterleitet – letzterer enthält den neuen Code unter Testbedingungen. Daraufhin erhält Diffy von beiden Diensten Antworten und vergleicht sie, um Regressionen im Code festzustellen. Da es aber sehr häufig vorkommt, dass sich die Ergebnisse beider Dienste unterscheiden, ohne dass es sich um Bugs handelt, läuft das Tool gegen drei Services: Zwei, die auf dem identischen, guten Code basieren und einer basierend auf dem neuen Code. Ausführliche Informationen und Spezifikationen zu Diffy finden sich auf GitHub.

Eine Kamera, die Fotos von Sehenswürdigkeiten verweigert

Tausendfach gesehen, tausendfach fotografiert: Fotos von Touristenattraktionen wie dem Eiffelturm, dem Brandenburger Tor oder der Golden Gate Bridge sollen nicht länger unsere Streams verstopfen. Die Camera Restricta von Interaktionsdesign-Student Philip Schmitt erkennt das zu knipsende Motiv und entscheidet, ob sie es fotografiert oder nicht. Per GPS erkennt die Kamera den Aufenthaltsort und durchsucht parallel das Internet nach Bildern des entsprechenden Motivs – werden mehr als 35 Aufnahmen in unmittelbarer Umgebung gefunden, verweigert sie die Aufnahme. Durch ein Geräusch will das Gerät Nutzer weg von stark frequentierten Plätzen hin zu bislang unbekannten Orten führen und so auch zu neuen Schnappschüssen beitragen. Bleibt aber dennoch die Frage, warum man eine solche Kamera braucht, denn schließlich möchten wir doch selbst entscheiden, was wir fotografieren. Aus diesem Grund wird das Studienprojekt wohl auch erstmal ein solches bleiben.

ML Summit Munich 2020

Market Segmentation in the Era of Big Data

mit Özge Sahin (SkyScry)

Deep Learning mit TensorFlow

Mit Jakob Karalus (Deloitte Consulting)

Aufmacherbild: Old retro camera on vintage wooden boards abstract background (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: iravgustin

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -