Wie sich Rust 2019 verändern soll

Rust: Roadmap für 2019 gibt Ausblick auf kommende Features
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Das Rust-Core-Team hat die Roadmap für das Jahr 2019 vorgestellt. Für die Weiterentwicklung der Programmiersprache sind unter anderem die Umsetzung schon lange geplanter Features und erweiterter Support für WebAssembly vorgesehen.

Das Kernteam hinter Rust will die Sprache 2019 mit der Fertigstellung in Arbeit befindlicher Funktionen, einer verbesserten WebAssembly-Unterstützung und Verfeinerung bestehender Features weiterentwickeln. Grundlage für die Roadmap ist Feedback aus der Community.

Async/await und weitere Features für Rust

Das Language-Team wird sich mit const generics, generic associated types und specialization beschäftigen. Diese Features befinden sich bereits seit einiger Zeit in Entwicklung. Sie sollen 2019 fertiggestellt und ausgeliefert werden. Daneben wird auch an async/await gearbeitet, um asynchrones I/O in Rust zu ermöglichen.

Mit Custom Allocators und weiteren Themen wird sich das Libs-Team auseinandersetzen. Zu diesen Themen gehören die Wartung der Standard-Library, Verbesserungen ihrer Performance, Bugfixes sowie die Aufsicht über Portierungen der Programmiersprache auf neue Plattformen.

Erweiterter Support für WebAssembly

Die Roadmap der WebAssembly-Working-Group des Rust-Teams beschreibt, dass sich die Working Group um eine Verbesserung der Unterstützung von WebAssembly kümmern wird. Sie soll beispielsweise mit Rust erzeugtes WebAssembly fit für Multithreading machen. Für die Integration von besserer Debugging-Unterstützung in die Toolchain sowie das Aufpolieren von Toolchain und Workflow, sodass Versionsnummer 1.0 gerechtfertigt wäre, ist die Working Group ebenfalls verantwortlich.

Ein Offline-Modus und die Verbesserung der Profiles gehören zu den diesjährigen Aufgaben des Cargo-Teams. Daneben wird es sich auch damit befassen, Wege zur Verkürzung der Compile-Zeit zu suchen. In Rust 1.34 hat das Cargo-Team bereits Veränderungen für die Arbeit mit Cargo-Registries veröffentlicht. Bei Cargo handelt es sich um ein Tool zur Deklaration von Dependencies in Rust-Paketen.

Neben diesen technischen Veränderungen plant das Core-Team auch eine Überarbeitung der internen Strukturen und Abläufe. Eine spezialisierte Governance-Working-Group soll den einzelnen Teams helfen, ihre Abläufe zu überprüfen, zu verändern und gewonnene Erkenntnisse mit anderen Teams zu teilen. Begründet wird dies mit dem Wachstum des Core-Teams, das von 23 Mitarbeitern im Jahr 2015 auf heute mehr als 100 Köpfe angewachsen ist.

Details zu den einzelnen Vorhaben aus der Roadmap können in einem entsprechenden Post auf dem Rust-Blog sowie im GitHub-Repository der Sprache eingesehen werden.

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