Ein Praxistest zur aktuellen Version des RAD Studio XE3

Schnell zum Ziel mit klassischen Mitteln?!
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Delphi ist schon immer für eine schnelle und vor allen effiziente Anwendungsentwicklung bekannt. Gewissermaßen wurde das Rapid Application Development (RAD) erstmalig vollständig in Delphi umgesetzt. In andere Entwicklungsumgebungen ist vieles von diesem Konzept eingeflossen. Und heute? Wo steht Delphi zum jetzigen Zeitpunkt? Wir versuchen uns an einer Antwort.

Die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) Delphi kann bereits mit einer gewissen Tradition aufwarten. Sie ist schon immer für eine schnelle und vor allem effiziente Anwendungsentwicklung bekannt. Gewissermaßen wurde das Rapid Application Development (RAD) erstmalig vollständig in Delphi umgesetzt. Die zugrunde liegende Sprache ist Object Pascal, deren Vorzüge in der Möglichkeit einer guten Strukturierung des Quellcodes und einer einfachen Erlernbarkeit liegen. Vorliegende Quelltexte sind meist schnell verständlich. Diese Eigenschaften der Sprache führten lange Zeit dazu, dass Pascal an vielen Bildungseinrichtungen als primäre und erste Programmiersprache gelehrt wurde. Da Pascal in der Ursprungsversion lediglich die Konzepte der strukturierten Programmierung unterstützte, erfolgten später die notwendigen Erweiterungen um die Aspekte der Objektorientierung. Delphi kann sozusagen als Object Pascal bezeichnet werden. Entwickler mit Pascal-Kenntnissen sind mit ihrem Wissen auch nicht auf das Betriebssystem Microsoft Windows beschränkt. Pascal kann plattformübergreifend zur Programmentwicklung unter verschiedenen Systemen (Microsoft Windows, Linux, Mac OS …) eingesetzt werden. Auch für eine hardwarenahe Programmentwicklung im Bereich Microcontroller (Embedded Systems) kann Pascal zur Anwendung kommen, und es existieren IDEs zur vereinfachten Programmierung.

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