Außerdem: eine App, die anzeigt, wer einem die Facebook-Freundschaft gekündigt hat

Fast Forward: Neue Symfony-Versionen, Bugzilla 5.0 und der Niedergang des 3D-Drucks
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Heute unter anderem in Fast Forward: Wir gehen der Frage nach, ob der 3D-Druck im Niedergang begriffen ist, stellen eine App vor, die zeigt, wer einem die Facebook-Freundschaft gekündigt hat und blicken auf die Releases von zwei neuen Symfony-Versionen sowie der nächsten Major-Version von Mozillas Bug-Tracking-System Bugzilla.

Symfony 2.3.31 und 2.6.10 sind erschienen

Mit Symfony 2.3.31 und 2.6.10 sind zwei neue Versionen des beliebten Frameworks erschienen. Die Maintenance-Releases bringen vor allem eine ganze Reihe Bug-Fixes sowie kleinere Verbesserungen mit sich. Alle Änderungen sind in den jeweiligen Release Notes zusammengefasst:

Symfony 2.6.10

Symfony 2.3.31

3D-Druck im Niedergang begriffen?

3D-Designer und -Pionier Francis Bitonti erklärt, dass 3D-Druck stagniere. Die drei größten Probleme der Industrie seien überteuerte Materialien, Rechtsstreits um das geistige Eigentum sowie der Charakter der Produkte – diese glichen Spielzeugen:

The industry is just choking off its own revolution in a way. It’s like let’s just stop people from doing the best thing that this thing can do, and in a lot of ways that’s happening.

Eine Chance für den 3D-Druck liege im Open-Source-Bereich, sodass Entwickler neue Impulse einbringen können. Das ausführliche Interview gibt’s hier zum Nachlesen.

Bugzilla 5.0 veröffentlicht

Bugzilla 5.0 ist da! Das wurde auch Zeit, immerhin liegt die Veröffentlichung von Version 4.4 bereits mehr als zwei Jahre zurück. Die lange Wartezeit hat sich aber gelohnt: Das neue Major Release kommt mit vielen Verbesserungen und neuen Features daher. Der Zugriff auf Bugzilla-Daten kann beispielsweise nun per Standard-HTTP-Calls erfolgen und Nutzer haben die Möglichkeit bekommen, Bug-Comments mit Tags zu versehen. Was sonst noch alles neu und besser geworden ist, verraten die Release Notes.

Facebook-Entfreunder finden

Es ist tragisch. Da will man nur mal die Facebook-Pinnwand checken und muss feststellen, dass einem jemand die Freundschaft gekündigt hat. Und dann verrät Facebook nicht einmal, wer es denn war! Das kann schon die eine oder andere schlaflose Nacht verursachen … Nein, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Die Neugier darauf, wer denn nun eigentlich aus der eigenen Facebook-Freundesliste verschwunden ist, kennen wir aber wohl alle. Wer es wirklich wissen will, kann das jetzt ganz leicht mit der App „Who deleted me“ herausfinden, die auf Digital Trends vorgestellt wurde.

Emojify – ein nutzloses Tool zum Ersetzen von Variablen-Namen

Heutzutage sieht man sie fast überall: ob in Textnachrichten, E-Mails oder Tweets, ohne Emojis geht fast keine Online-Konversation mehr vonstatten. Kein Wunder, sind die kleinen Bildchen doch meist lustig und vor allem nett anzusehen. Warum also nicht auch langweilige Variablen-Namen mit Emojis ersetzen?

Genau das macht das ähnlich wie UglifyJS2 funktionierende, wenn auch zugegebenermaßen etwas nutzlose Tool Emojify. Damit lassen sich – je nachdem, welche Befehle man eingibt – nicht nur Top-Level-Variablennamen mit Emojis ersetzen, sondern auch Properties von Objekten. Der Code sähe dann zum Beispiel so aus:

Screenshot: mit Emojify ersetzter Code

Mit Emojify ersetzter Code, Quelle: GitHub

Allerdings: obwohl der neue JavaScript-Standard ECMAScript 2015 einen besseren Unicode-Support bietet, können nicht alle Symbole als valide Identifier genutzt werden. Der mit Emojis versehene Code lässt sich also nicht tatsächlich ausführen, sondern ist mehr für das eigene Entertainment gedacht. Mehr Informationen dazu finden sich im GitHub-Repository des Tools.

Was nicht passt, wird passend gemacht!

Zum Abschluss noch ein kleines Schmankerl. Den Tweet lassen wir mal unkommentiert so stehen:

 

Aufmacherbild: Man conducting people during a sunset at the beach (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Rob Marmion

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