Außerdem: 1 Milliarde Besucher auf Facebook & Deutsche Klassiker als App

Fast Forward: Team Foundation Server 2015 Power Tools, Update für Azure Mobile Apps & Four für WebGL
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Heute im Fast Forward geht es unter anderem um Power Tools für Microsofts Team Foundation Server 2015, ein Update für Azure Mobile Apps und einem neuen Framework für WebGL: Four. Außerdem hatte Facebook an einem einzigen Tag 1 Milliarde Besucher und Deutsche Klassiker in der Erstausgabe gibt’s ab jetzt als App.

Power Tools für Team Foundation Server 2015 erschienen

Gerade ist die 2015er-Version der Team Foundation Server Power Tools aus dem Hause Microsoft veröffentlich worden, die einige interessante Neuerungen enthält und kollaborative Softwareentwicklung im Verbund mit Visual Studios 2015 weiter erleichtern dürfte. Im Gegensatz zur letzten Version sind nun Build Extensions als Teil von TFS 2015 integriert und Visual Studio Express wird unterstützt. Weggefallen ist hingegen der Best Practices Analyzer. Alle weiteren Informationen zu Kompatibilitätsfragen und enthaltenen Features der neuen Version, ebenso wie den Downloadlink, entnimmt man am besten der eigens eingerichteten Seite.

Weiteres Update für Azure Mobile Apps

Nach dem Juli-Update für das Mobile Apps .NET Server SDK legt das Microsoft Azure-Team direkt mit einem Update für das Mobile Apps-Portal nach. Es soll die Plattform benutzerfreundlicher machen, etwa indem die Handhabung bei der Integration von Web- und Mobile-Apps erleichtert wird. Dazu wurde die Create-Mobile-App-Funktion angepasst und spiegelt jetzt den Ablauf der Create-Web-App-Funktion wider. Außerdem lassen sich Features wie Push, Mobile Authentication und Offline Sync einfacher einbauen. Vielversprechend sieht darüber hinaus die neue Quickstart-Funktion aus. Der Blogpost von Matthew Henderson vermittelt einen guten Eindruck der neuen Features und versorgt Interessierte mit Links zu einführenden Tutorials.

Four: Ein neues Framework für WebGL

Viele werden WebGL, das Graphic-API, kennen. Es ist an OpenGL ES 2.0 angelehnt und ermöglicht es, 3D-Elemente im Browser über das HTML-Element Canvas zu erstellen. Bei bestimmten Anwendungszwecken stößt allerdings auch WebGL an seine Grenzen. So ist es beispielsweise problematisch, Physik-Simulationen zu erstellen, die auf Manipulationen an großen Matrix-Strukturen beruhen. Das ist allerdings ein allgemeines Problem im Web, wie Jason Petersen feststellen musste. Also hat er ein Framework entwickelt, dass nicht nur dabei hilft, sondern gleich auch noch die Komplexität von WebGL reduziert. Auf Sitepoint stellt er sein Framework Four nun vor und erklärt in einem Tutorial, wie der Einstieg in die Arbeit damit gelingt.

1 Milliarden User nutzen Facebook innerhalb eines Tages

Das größte soziale Netzwerk der Welt hat unfassbar viele Benutzer und wächst stetig. Am Montag, dem 24. August, wurde Facebook weltweit von 1 Milliarden Menschen benutzt – das heißt, laut Mark Zuckerberg, dass jeder siebte Mensch auf der Welt Facebook nutzte. Der Umfang von Facebooks aktiven Usern stellt somit andere soziale Netzwerke deutlich in den Schatten und beweist, dass der Social-Media-Riese noch immer wächst.

Neue App: „Deutsche Klassiker in Erstausgabe“

Vielleicht ist dem einen oder anderen die ganz eigene Wirkung bekannt, die sehr alte Bücher oder Schriftstücke auf den Betrachter haben können – ganz gleich, ob es sich um verstaubte Zufallsfunde bei den Großeltern oder um bewusst ausgewählte Exemplare aus der Bibliothek handelt. Schon die Art ihrer Fertigung, also Textbild, Einband und Bindung, vermitteln ein Gefühl für die Zeit ihrer Entstehung, was insbesondere für Erstausgaben gilt. Eine Ahnung von der Aura, die jedes Original ausstrahlt, vermittelt jetzt die App der Bayerischen Staatsbibliothek, die ihr umfassendes Archiv dem breiten Publikum öffnet.

Dafür wurden über 30 deutschsprachige Erstausgaben von Klassikern der deutschen Literaturgeschichte – darunter Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“, Kafkas „Verwandlung“ und Morgensterns „Galgenlieder“ – aufwändig digitalisiert. Bei den ausgewählten Texten, die aus der Epoche der Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert stammen, handelt es sich jeweils um die erste selbständige Druckausgabe oder um wesentlich vom Autor veränderte Neufassungen. Sie können in der App sowohl als Scans der Original-Buchseiten als auch im E-Book-Format angesehen werden. Möglich ist außerdem eine Hybridansicht, die Scan und E-Book-Ansicht gleichzeitig darstellt. Die App eignet sich daher nicht nur für die geisteswissenschaftliche Forschung, sondern auch für den schulischen Einsatz und das gemütliche Schmökern Zuhause auf dem Sofa. Erhältlich ist die App kostenlos über den App-Store von Apple. Eine Android-Version befindet sich noch in Planung.

App: Klassiker in Erstausgabe

App: Klassiker in Erstausgabe

App: Klassiker in Erstausgabe

App: Klassiker in Erstausgabe

 

 

 

 

 

 

Aufmacherbild: Old toolbox on the workbench in a carpentry (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: StockPhotoAstur

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