API-Testautomatisierung leicht gemacht!

Test-Framework Karate erreicht Milestone Release
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Karate 0.9.5 ist erschienen. Das Testautomatisierungs-Framework steht Open Source zu Verfügung und wurde als Alternative zu Selenium entwickelt. Es kombiniert API-Testautomatisierung, Mocks, Performance-Tests und UI-Automatisierung. Wir werfen einen Blick auf das Milestone Release, das unter anderem einen neuen Debugger mit an Bord hat.

Mit Karate steht ein Framework zu Verfügung, das auf Basis von Cucumber eine einfache Möglichkeit bietet, den Test in die Softwareentwicklung zu integrieren. Nun hat das Open Source Framework aus dem Hause Intuit Version 0.9.5 veröffentlicht. Zwar scheint die Versionsnummer auf den ersten Blick nicht wirklich spektakulär zu sein, dennoch wird das Release als „The Big One“ bezeichnet und hat spannende Änderungen im Gepäck.

Karate 0.9.5

Dem Repo zufolge basiert Karate auf dem populären Cucumber/Gherkin-Standard und bietet sowohl IDE-Unterstützung als auch Syntax-Coloring. Es erfordert keine Java-Kenntnisse und soll auch Nicht-Programmierern das Schreiben von Tests ermöglichen.

Der Debugger

Die wohl spannendste Neuerung ist der Debugger. In Version 0.9.5 hat nämlich ein neuer Debugger Einzug erhalten. Die zuvor verwendete „Karate UI“, die in JavaFX implementiert war, wird nicht mehr verwendet.

Stattdessen ist der Debugger jetzt Teil der Visual Studio Code-Erweiterung für Karate. Karate Runner ermöglicht es, durch den Code zu gehen, unterstützt aber auch Rückwärtsschritte und das Nachladen von Code. Karate Runner kann auf ein bestehendes Maven- oder Gradle-Projekt verwiesen werden und funktioniert sowohl für die API als auch für die UI-Automatisierung.

Automatisierung von Web-Browsern

Eine weitere Neuerung von Karate 0.9.5 ist die Automatisierung von Web-Browsern.

Quelle: GitHub

Da Karate einen Web-Server einbettet (über die Test-Doppel-Funktion), kann man einen in sich geschlossenen HTML-Ausschnitt als vollständiges Projekt einreichen – um Probleme zu demonstrieren oder zu replizieren. Das Schöne daran ist, dass es vollkommen lokal ausgeführt wird, aber dennoch jeden exotischen edge case perfekt repliziert.

Weitere Neuerungen

Zudem wurde in Karate 0.9.5 der Karate-Roboter für die Desktop-Automatisierung als experimentelle Funktion hinzugefügt und Teile des HTTP-Protokolls lassen sich ab sofort „maskieren“, was zum Schutz sensibler Daten beitragen sollte.

Neben den oben genannten Neuerungen wurden auch mehrere Bugs gefixt. Zum Beispiel wurde das Problem der Karate-Protokolldateien, die die Grenzen des Betriebssystems überschreiten, und das Einfrieren von Gatling-Tests behoben.

Alle Informationen rund um Karate 0.9.5 und Karate selbst, stehen auf GitHub zum Nachlesen bereit.

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