Außerdem: Verbesserungen für den Marketplace in Piwik 3

Fast Forward: Update der V8-Engine & Visuelle Effekte in Universal Windows Apps
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Das heutige Fast Forward startet mit der neuen Version 5.4 der V8-Engine, die vor allem einige Performance-Verbesserungen im Gepäck hat. Außerdem stellen wir das Composition API vor, mit dessen Hilfe sich zahlreiche visuelle Effekte in Universal-Windows-Platform-Apps implementieren lassen. Ebenso erhält Piwik 3 einige Verbesserungen für den Marketplace und das neue WordPress-Default-Theme Twenty Seventeen wurde vorgestellt. Zum Abschluss stellen wir euch die neuen Cloud-Tools für PowerShell von Google vor.

Google veröffentlicht neue Cloud-Tools für PowerShell

Im Zuge der Bestrebungen, auch .NET-Entwickler – die von Haus aus eher auf Microsoft-Technologien fokussiert sind –  für die eigene Cloud-Plattform zu gewinnen, stellt Google ab sofort eine Reihe neuer Cloud-Tools für PowerShell bereit. Diese sollen das bisherige Angebot an .NET-Entwicklertools, bestehend aus der Google Cloud Console und den Cloud Tools für Visual Studio, erweitern.

Bei den Cloud Tools für PowerShell handelt es sich um eine Sammlung von cmdlets, mit deren Hilfe man auf GCP-Ressourcen zugreifen und diese manipulieren kann. Aktuell befinden sich die Tools im Beta-Status und erlauben den Zugriff auf Google Compute Engine, Google Cloud StorageGoogle Cloud SQL und Google Cloud DNS. Für weitere Dienste steht auch weiterhin das gcloud-Command-Line-Tool in der Google Cloud SDK Shell zur Verfügung.

Ausführlichere Details zu den Tools inklusive einer Anleitung zur Installation finden Interessierte im Google-Cloud-Platform-Blog.

Neues WordPress-Default-Theme Twenty Seventeen vorgestellt

Gemeinsam mit der kommenden WordPress-Version WordPress 4.7 wird auch das neue Default-Theme Twenty Seventeen erscheinen. Bereits jetzt wurden die Highlights des neuen Themes vorgestellt; im Vordergrund steht dabei vor allem eine besonders leichte Einrichtung des initialen Themes. Außerdem bringt Twenty Seventeen einen besseren Workflow für das Einrichten einer statischen Seite als Startseite, neue sichtbare Edit-Icons im Customizer sowie Dummy-Content für Live-Previews mit sich. Mehr Informationen sowie erste Mockups des neuen WordPress-Default-Themes finden sich im zugehörigen Blogpost von Helen Hou-Sandi.

Verbesserungen für den Marketplace in Piwik 3

Bereits vor einiger Zeit hat das Piwik-Team erste Neuerungen für die kommende Piwik-Version Piwik 3 vorgestellt, nun folgt das nächste Update im Entwicklungsprozess. So wurden dem Piwik Marketplace einige Verbesserungen spendiert, etwa dass User nun mehr Informationen zu den im Marketplace angebotenen Plugins erhalten. Zudem wird direkt angezeigt, welche Plugins mit der aktuellen Piwik-Version kompatibel sind; genauso können Plugins nun anhand der Piwik-Versionen gefiltert werden, um kompatible Plugins zu finden. Weitere Verbesserungen sind im Piwik 3 Development-Update #3 zusammengefasst.

V8 5.4 steht zur Verfügung

Pünktlich sechs Wochen nach der letzten Veröffentlichung steht mit Version 5.4 ein Update der V8-Engine zur Verfügung. Im Vordergrund des Updates stehen vor allem einige Performance-Verbesserungen, insbesondere im Memory-Footprint und bei der Startgeschwindigkeit. Sie sollen dabei helfen, die initiale Skript-Ausführung zu beschleunigen und die Seitenladezeit in Chrome zu verbessern. Außerdem wurden eine Reihe von API-Änderungen vorgenommen, die gemeinsam mit allen weiteren Neuerungen im Changelog zusammengefasst sind.

Universal Windows Apps: Spannende Effekte mit dem Composition API

Entwickler, die ihrer Universal-Windows-Platform (UWP)-App den optischen Feinschliff verpassen wollen, greifen am besten auf das Composition API zurück. Das API bietet zahlreiche visuelle Effekte, wie zum Beispiel den Blur-Effekt, mit dem sich das UI stellenweise etwas unschärfer bzw. verschwommen darstellen lässt. Objekte lassen sich auf diese Weise in abstrakte Formen umwandeln, was je nach Motiv durchaus einen gewissen ästhetischen Reiz mit sich bringt:

blur

Quelle: Microsoft

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und den Blur-Effekt mithilfe des Composition APIs in die eigene Anwendung implementieren möchte, wirft am besten einen Blick auf den aktuellen Blog-Beitrag vom Windows-Team; inklusive Code-Beispielen. Neben dem Blur-Effekt wird hier auch vorgestellt, wie sich mit Licht- und Schatten-Effekten spielen lässt, allerdings ohne dabei in die Tiefe zu gehen. Inspirierend ist das Tutorial allemal, noch mehr Details zum Thema gibt es übrigens auch im Windows-UI-Dev-Labs-Repository auf GitHub.

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