Außerdem: Crash-Analyse in Android-Apps

Fast Forward: Neue Ember.js-Versionen, Encryption in der Cloud & Social Media in Unternehmen
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Heute haben wir im Fast Forward zunächst mal einige Neuerungen: So gab es gleich zwei neue Versionen des JavaScript-Frameworks Ember.js, außerdem gibt es jeweils einige neue Funktionalitäten in Symfony 2.8 und PhpStorm 11. Dazu zeigen wir, wie die Crash-Analyse in Android-Apps funktioniert, dass Unternehmen die Cloud lieber unverschlüsselt benutzen und wie man Social Media und den Unternehmenserfolg zusammenbringt.

Ember.js 2.4, 2.4.1 und 2.5 Beta stehen zur Verfügung

Wie geplant sind nach dem Durchlaufen des sechswöchigen Release-Zyklus Ember.js 2.4 sowie Ember.js 2.5 Beta erschienen. Neue Features bringt Version 2.4 zwar nicht mit, dafür aber eine Reihe von Bug-Fixes, die damit die Grundlage für den Übergang von Ember 2.4 zum ersten LTS-Release des JavaScript-Frameworks schaffen sollen. Zudem erschien bereits kurz nach der Veröffentlichung von Version 2.4 ein erstes Maintenance-Update, das eine in Ember 2.4 aufgetretene Regression behoben hat. Alle Informationen zur neuen Stable-Version von Ember bietet das zugehörige Changelog.

Deutlich spannender ist da schon die erste Beta von Ember.js 2.5, die einige neue Public-APIs einführt. Dazu zählen etwa Ember.assign (ein Polyfill für das ECMAScript-2015-Feature Object.assign) oder die Einführung des sogenannten Local-Lookup-Features, das das Erstellen von Komponenten erlaubt, die nur in einem einzelnen Template verfügbar sind. Außerdem werden native Events ab Ember 2.5 nun mit dispatchEvent ausgelöst, anstatt wie bisher mit den jQuery-Event-Triggern. Alle Änderungen sind nochmals im Changelog zusammengefasst. Sowohl Ember 2.4 als auch Ember 2.5 Beta stehen auf der Ember-Website im jeweiligen Release-Channel zum Download zur Verfügung.

Clock-Mocking und Transient Tests in Symfony 2.8

Tests, die sich mit zeitrelevanten Funktionen beschäftigen, zählen zu den typischen Transient Tests – und genau das ist die Sorte Tests, die abhängig von den jeweiligen Umständen oft scheinbar willkürlich fehlschlägt. Gerade bei der Nutzung von Public-Integration-Services wie Travis CI kommt es häufig zu dieser Art Fehler. Um dem entgegenzuwirken, bietet Symfony nun eine neue ClockMock-Klasse in der PHPUnit Bridge, die die in PHP verfügbaren time()-, microtime()-, sleep()– und usleep()-Funktionen mit eigenen Implementierungen ersetzt. Das Clock-Mocking ist on demand bei Tests, die die neue Funktionalität benötigen, aktiviert. Im Symfony-Blog fasst Javier Eguiluz alle weiteren Informationen noch einmal übersichtlich zusammen und zeigt, wie das Clock-Mocking idealerweise genutzt wird.

Projektspezifische Interpreter-Konfiguration in PhpStorm 11

Bisher ließen sich Interpreter nur global in PhpStorm konfigurieren; die Konfiguration von projektspezifischen PHP-Interpretern war dagegen unmöglich. Das soll mit der kommenden IDE-Version PhpStorm 11 anders werden: So wird dort die Möglichkeit zur projektspezifischen Konfiguration von lokalen und Remote-PHP-Interpreters eingeführt, was zum Beispiel bei der Ausführung der Applikation mithilfe einer Virtual Machine oder Containern nützlich ist. Alle Informationen zur neuen projektspezifischen Interpreter-Konfiguration in PhpStorm 11 finden sich im zugehörigen Blogpost von Gary Hochkin.

Niedriges Verschlüsselungsniveau in der Cloud

Eine gute Verschlüsselung ist der erste Schritt, um Daten in der Cloud vor fremden Zugriffen zu schützen. Aber viele Konzerne nehmen diese Sicherheitsmaßnahme nicht in Anspruch. Laut einer aktuellen Studie transferieren 56 Prozent von ihnen sensible Daten ohne Verschlüsselung über die Cloud. Knapp 40 Prozent aller Cloud-Daten sind ungesichert. Die Unternehmen verzichten größtenteils auf Sicherheitsmaßnahmen, weil die Vorteile der Cloud-Nutzung ihre Nachteile überwiegen.

Allerdings ist zu beobachten, dass nach und nach ein Umdenken bei den Firmen stattfindet: Bereits 37 Prozent setzen auf eine unternehmensweite Cloud-Schutzstrategie – die Verschlüsselungsrate öffentlicher Cloud-Dienste liegt bei knapp 25 Prozent. Für Michelle Davidson ist dieser Trend auf zwei Gründe zurückzuführen: zum einen auf die Einhaltung von Sicherheitsprotokollen, zum anderen auf die Angst vor Datenverletzung. Weitere Hintergründe und interessante Zahlen finden sich in ihrem Artikel.

Und es hat Boom gemacht: Crash-Analyse für Android Apps

Tausend mal ausgeführt, tausend mal ist nix passiert, tausendundein Start … und wir hören jetzt besser auf, bevor es noch ganz krumm und schief wird. Zum Thema: Crash-Analyse ist ein wichtiger Bestandteil bei der App-Entwicklung, sie gibt Aufschluss über Probleme, die möglicherweise auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Beim Crash Reporting für Android-Apps will die Library Fabric Unterstützung leisten. Wie genau man sie benutzt, erläutert ein kleiner Artikel von Theodhor Pandeli, in dem verschiedene Crash-Arten simuliert werden. Ach ja, Beschwerden wegen des Ohrwurms bitte in die Kommentare!

How to: Social Media im Unternehmen?

Präsenz ist Pflicht. Ohne einen täglichen Post auf Facebook, mehreren Twittermeldungen oder auch ein paar Bildern auf Instagram ist man im Internet schnell nicht existent. Wie aber sind knackige Sprüche und interessante Meldungen auch auf lange Zeit abwechslungsreich planbar? Neil Sheth hat dazu einen Fünf-Punkte-Fragenkatalog zum passenden Start in den Social-Media-Erfolg zusammengestellt.

Aufmacherbild: Cute hamster, hidden inside the cotton (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: L.F

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