Außerdem: Piwik 3.2.0 ist erschienen

Fast Forward: Neue Ember.js-Versionen & TensorFlow Lattice vorgestellt
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Heute im Fast Forward: Ember 2.16 und 2.17 Beta wurden veröffentlicht | TensorFlow Lattice vorgestellt | Node v8.7.0 (Current) ist erschienen | Wird React bald in den Drupal Core integriert? | Piwik 3.2.0 erschienen | Visual Studio 2017: Preview von Version 15.5 verfügbar

Ember 2.16 und 2.17 Beta veröffentlicht

Sechs Wochen nach dem letzten Release sind mit Ember 2.16 und 2.17 Beta die neuen Versionen des JavaScript-Frameworks Ember.js erschienen. Ember 2.16 bringt dabei vor allem Bug-Fixes und kleinere Verbesserungen mit, es gibt aber auch eine signifikante Änderung beim Erstellen von neu erstellten Ember-Applikationen. Diese werden in Zukunft das JavaScript Modules API nutzen, was vor allem die Dokumentation des Frameworks vereinfacht und die Verwaltung der Trennung von public und private APIs erleichtert. Im Ankündigungsblogpost erklärt Matthew Beale ausführlich, was es damit auf sich hat und wie bestehende Applikationen aktualisiert werden können, um die neue Funktionalität zu nutzen.

Neben dem Release der neuen Framework-Versionen stehen auch Updates für Ember Data und Ember CLI zur Verfügung. Auch hier sind alle Änderungen im oben genannten Blogpost übersichtlich zusammengefasst. Die neuen Versionen stehen auf der Produktseite beziehungsweise im Ember-Beta-Channel zum Download zur Verfügung.

Darüber hinaus gab Tom Dale Anfang der Woche auch einen Überblick über den aktuellen Stand der Glimmer.js-Library, die Ember zugrunde liegt. Auch hier gibt der entsprechende Blogpost Aufschluss.

TensorFlow Lattice vorgestellt

Mit TensorFlow Lattice hat Google ein neues Tool für das Machine-Learning-Programm TensorFlow vorgestellt. TensorFlow Lattice implementiert Monotonic Calibrated Interpolated Look-Up Tables in TensorFlow, die die Modellbildung anhand von Daten unterstützen. Dazu stehen vier vorgefertigte Estimators zur Verfügung, die leicht zu verwenden sein sollen, sowie TensorFlow Operators, mit denen eigene Modelle gebildet werden können. Das nachfolgende Video gibt einen Überblick über die Funktionsweise von TensorFlow Lattice:

Node v8.7.0 (Current) erschienen

Mit Node v8.7.0 steht ein Update für die aktuelle Version der JavaScript-Runtime-Plattform zur Verfügung. Im Gepäck hat sie vor allem verschiedene Bug-Fixes, darunter auch das Update auf npm 5.4.2, das Upgrade von libuv auf Version 1.15.0 sowie das Update der V8-Engine auf Version 6.1.534.42. Ebenso gibt es Verbesserungen bei dgram, fs und util; zudem steht ab sofort ein neuer macOS-Installer zur Verfügung. Alle Änderungen sind im zugehörigen Blogpost zusammengefasst; dort finden sich auch die Installationsdateien.

Wird React bald in den Drupal Core integriert?

React könnte bald dem Drupal Core hinzugefügt werden. Dries Buytaert präsentierte im September die Ergebnisse des Drupal Business Survey 2017 auf der DrupalCon in Wien. Der Survey zeigte unter anderem, dass viele Drupal Agenturen zusätzlich moderne JavaScript-Frameworks einsetzen. Passend dazu machte Buytaert im Rahmen seiner Keynote auf der Konferenz den Vorschlag, dem Drupal-Core ein JavaScript-Framework hinzuzufügen. Diese Idee ist nicht neu; bereits 2016 stand sie zur Debatte. Damals entschied man sich stattdessen dafür, erst einmal Drupals Web Service APIs zu verbessern. Diese Überarbeitung ist inzwischen abgeschlossen.

Nun wird die Integration eines JavaScript-Frameworks in den Core in Betracht gezogen. Wie Buytaert berichtet, war das Core-Team dieser Idee gegenüber grundlegend positiv eingestellt. Eine finale Entscheidung über die Integration eines JavaScript-Frameworks in den Core wurde bislang aber nicht getroffen; die Beratungsphase soll jedoch spätestens mit Beginn der Arbeit an Drupal 8.6.0 im 1. Quartal 2018 beendet sein. Der derzeit präferierte Framework-Kandidat ist React; begründet wird dies damit, dass das Framework Komponenten-basiert, weit verbreitet und unopinionated sei.

Piwik 3.2.0 erschienen

Mit Version 3.2.0 steht ein neues Minor-Release für Piwik Analytics zur Verfügung. Im Rahmen der neuen Version wurde ein komplett neuer Segment Editor eingeführt, der das Erstellen von Segmenten erleichtern soll. Auch können für E-Commerce-Shops nun Sales-Reports als Widgets zum Dashboard hinzugefügt werden. Alle weiteren Neuerungen fasst der Blogpost zum Release zusammen; dort finden sich auch Links zu den Guides und FAQs zur neuen Version.

Visual Studio 2017: Preview von Version 15.5 verfügbar

Kaum ist das eine Release fertig gestellt, folgt auch schon die erste Preview auf die nächste Version. Gestern haben wir noch über Visual Studio 15.4 berichtet, heute stellt Christine Ruana, Principal Program Manager für Visual Studio, bereits die erste Preview des Nachfolgers vor. Auch in Version 15.5 werden wieder viele neue Features enthalten sein, die bereits jetzt in der Preview getestet werden können. Dazu gehört eine „Step Back“-Funktion für das Debuggen, die den Status Quo während der Arbeit mit Break Points und dem Debugger automatisch sichert, sodass der Zustand der Anwendung zu diesen Zeitpunkten jederzeit nachvollziehbar ist. Im Bereich des Debuggings ist außerdem eine Live-Funktionalität für solche Anwendungen hinzugekommen, die in den Azure App Services laufen. Diese können jetzt in der Runtime debugged werden; die Endnutzer sollen nur minimal beeinträchtigt werden.

Die Performance von Visual Studio wurde ebenfalls verbessert; genau so gibt es neue Features, die die Produktivität von Entwicklern unterstützen sollen. Dazu gehört beispielsweise eine Anzahl neuer Quickfixes und Code-Vorschläge für C#-Code; in C++ ist es nun möglich, Definitionen mit STRG+CLICK aufzurufen. Diese und alle weiteren Änderungen können im Visual Studio Blog nachgelesen werden.

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